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Geldverwaltung bei Sportwetten:

Das Wetten sieht manchmal als ein sehr lukratives Hobby aus, aber die grausame Wahrheit ist, dass nur 1% der Wetter auf lange Sicht Gewinne erzielen. Andere 99% sind auf der Verliererseite. Trotz der weit verbreiteten Meinung, dass die Fähigkeit zur Prognose die wichtigste Eigenschaft ist, ist dies nur die halbe Wahrheit. Ja, wenn du keine Wettfähigkeit und Erfahrung hast, wird wahrscheinlich dein Konto sehr schnell leergeräumt sein. Aber, wenn du nicht weißt, wie viel genau du auf eine Wette setzen sollst, wird es zum gleichen Ergebnis führen. Und hier komme ich zum springenden Punkt. Die häufigste Ursache fürs Scheitern beim Wetten ist nämlich die schlechte Verwaltung des Wettgeldes. Die meisten Wettspieler setzen zu viel auf einzelne Spiele. Ein paar Gewinne bringen ihnen den schnellen Gewinn, dann fühlen sie sich zu mächtig und erhöhen zusätzlich die Wetteinsätze. Das Problem ist die schlechte Phase, die unvermeidlich ist, und die sogar die besten Profispieler haben. Wenn du zu hoch wettest, gleichzeitig noch die schlechte Spielphase erwischst, dann wird dein vorheriger Gewinn auf dem schnellsten Wege wieder aufgezehrt sein, sogar dein gesamtes Kontoguthaben. Wenn du nicht in der Lage bist, deine Gefühle zu bändigen, dann wirst du schnellstens die Spielsucht kennenlernen, anfangen Geld zu verliehen und in wirkliche Schwierigkeiten kommen. Unsere persönliche Meinung ist, dass Geldverwaltung wichtiger als ein gutes Prognostizieren ist oder irgendwelche andere Fähigkeiten um langfristig beim Wetten erfolgreich zu sein. Eine gute Geldverwaltung wird die Chance reduzieren, extreme Verluste zu erleiden und dir dabei helfen, dieses Hobby in eine langfristig erfolgreiche Investition zu verwandeln. Fange an, deine Wetten wie ein Geschäft anzusehen, das keinen guten Tag, Woche oder Monat braucht, sondern eine positive Bilanz am Ende des Jahres aufweist – Hier ist deine Eintrittskarte zum langfristigen Erfolg, Geld, Macht, Wohlstand und vielen positven Glücksmomenten: www.winplace.at

 

Umgang mit Gefühlen beim Wetten:

Wenn du gewinnst, ist es sehr verlockend auf jede Wette viel zu setzen und sogar mehr Wetten als sonst zu tätigen. Aber, es ist entscheidend deine Erwartungen realistisch und erreichbar zu halten. Bleibe bei deinem Plan und bleibe vor allem diszipliniert. Es gibt zwei häufigste Fehler, die man unbedingt vermeiden muss. Nachjagen der Verluste ist die größte Gefahr für dein Geld und fast immer die Verlierertaktik. Es basiert darauf, dass man den Wetteinsatz soweit erhöht und zwar abhängig davon, wie hoch der vorherige Verlust gewesen ist, um eben am schnellsten Wege den Verlust wieder zu holen. Wenn du 100€ bei der ersten Wette verlierst und anschließend auf die zweite Wette 200€ setzst um den Verlust reinzuholen, dann jagst du deinem Verlust nach. Das Nachjagen ist der große Albtraum für dein Geld, weil du die Coolness verlierst, zu viel Risiko eingehst und dich sehr anfällig für die großen Verluste machst. Das schlimmste Szenario ist, wenn der Spieler mehrere Spiel in Folge verliert und dabei sein ganzes Wettkonto verliert. Es ist nicht einfach (und nicht jeder schafft es), aber du musst ruhig bleiben und versuchen deine Selbstsicherheit beizubehalten. Schlechte Serien kommen und gehen. Elend große Kombiwetten sind nicht so verheerend, aber nur wenn du etwas nicht brauchbares Geld auf deinem Konto haben. Wenn du eine ganz kleine Menge Geld nimmst (einige Euro) um einen Versuch zu wagen, deinen Sommerurlaub zu verdienen, dann versuche es. Wirkliche Gefahr entsteht aber wenn der Spieler damit versucht seine vorherigen Verluste auszugleichen. Erst ist die erste 100€ Wette verloren und dann wird versucht mit einer 10er-Kombiwette und einem Einsatz von 5€ den Verlust auszugleichen. Nur eine einzige Wette zu gewinnen ist schon schwer genug und wie kann es eine gute Idee sein den Glauben in eine 10er-Kombi zu setzen?! Die Quote für eine große Kombiwette ist absurd schlecht und warum sollte man diese 5€ verschenken. Vielleicht treffst du einmal so eine große Kombiwette, aber auf lange Sicht, ist es besser dieses Geld zu sparen als so eine Wette zu spielen.

 

Sport und Fußball-Wetten:

Disziplin ist etwas, was viele Wettern fehlen. Die meisten Menschen legen ihr Geld auf Spiele, wenn sie Lust dazu haben. Viele Leute machen den Fehler, die Wetten auf ein Fußballspiel, nur weil es im Fernsehen oder weil ihre Lieblings-Team spielt. Dies ist eine schlechte Form des Spielens, dass führt oft zu großen Verlusten. Immer geduldig sein und betrachten die Wetten auf neutrale Weise angeboten. Emotionen können kosten viel Geld. Denken Sie daran, dass Sie nur Geld investieren, wenn Sie Value Bets finden. Sammeln Sie so viele Informationen wie möglich! Aktualisierte und präzise Informationen sind notwendig, um die Spiele zu analysieren und damit zu Value Bets zu werden. Eine gute Analyse der Mannschaften oder Athleten "Form ist ein wesentlicher Faktor. Wie hat sich das Team in den letzten Spielen präsentiert? Heim-und Auswärtsspiele Statistiken zu einem Team sorgfältig analysieren. Ist das Team ein Unentschieden-Spezialisten zu Hause? Ist die Mannschaft trotz der schlechten jüngsten Statistiken bekannt, die großen Teams zu schlagen? Vergleichen bisherigen Spiele zwischen den beiden Teams. Setzen Sie den größten Wert auf die jüngsten Sitzungen und versuchen, um zu sehen, ob dies die Spiele, die sich von den Statistiken und aktuelle Form. Verlieren ist ein unvermeidlicher Teil der Wette, etwas, das man akzeptieren muss. Erhöhen Sie nicht Ihre Einsätze als Folge von Verlusten, sondern bleiben Sie bei Ihren Wett-Strategie. Es kann hilfreich sein, Ihre Verluste, diese zu analysieren, um zu sehen, was man anders machen können. Wenn es Änderungen in Wetterbedingungen, Änderungen in der erwarteten Aufstellung, Informationen über unbekannte Verletzungen oder dergleichen, die Chancen auf das aktuelle Objekt ändert sich häufig. Es ist wichtig, schnell zu reagieren, um diese Informationen zu nutzen.

 

Wett-ABC:

Beim Sportwetten gibt es viele Fachbegriffe. Da kaum jemand alle kennt, geben wir hier Erklärungen. Die Welt des Sports und vor allem auch die der Sportwetten kommt mit sehr vielen Fachbegriffen um die Ecke. Besonders bei manchen Wettsystemen (Siehe Wettbörsen) ist es wichtig, dass diese Begriffe genau definiert und geklärt sind. Internationale Wettanbieter bedienen sich häufig der englischen Sprache und der Begriffe, die sich seit Jahrzehnten festgesetzt haben.

A
•  Ante-Post-Wette: Englische Bezeichnung für Langzeitwette (z.B. Wette auf Meister der 1. Bundesliga oder Englische Premier League).

B
•  Back: Begriff aus dem Umgang mit Wettbörsen wie Betfair. Wette auf den Eintritt eines bestimmten Ereignisses (z.B. Sieg einer Mannschaft)
•  Bank: Eine vermeintlich ganz sichere Wette
•  Bet: Englisch für "Wette". "No Bet" bezeichnet in der Diskussion ein Spiel, auf das man lieber nicht wetten sollte, da der Ausgang völlig offen ist.
•  Bookie: Buchmacher, Wettbüro, die Firma, die Wetten zu festen Quoten anbietet.
•  Buchmacher: Firma, die Wetten zu festen Quoten anbietet. Wir empfehlen die besten Wettbüros
•  Buchmachermarge: Die Gewinnspanne, bzw. der Gewinn des Buchmachers, der in die Wettquoten einberechnet ist. 

C
•  Cash-Back: Geld zurück Garantie; z.B. 20 % Cash-Back auf Ihre erste verlorene Wette -> verlieren Sie Ihre Wette mit Einsatz 100 EUR, bekommen Sie 20 EUR wieder zurück. 

D
•  Double: Doppelwette, Zweierwette, Kombinationswette aus zwei Spielen, beide müssen richtig getippt werden, damit der Wetter gewinnt.
•  Doppelte Chance: Bei dieser Wettart kann man zwei Spielausgänge in einer Wette abdecken. Man wettet z.B. auf 1 und X und hat dadurch eine höhere Chance, die Wette zu gewinnen. Allerdings ist die Quote hier meistens recht niedrig.
•  Draw No Bet: Wette auf den Sieg einer Mannschaft, wobei im Fall eines Unentschiedens die Wette nicht komplett verloren ist, sondern der Einsatz zurückerstattet wird. Kann auch als AHC 0 (Asian Handicap 0) bezeichnet werden. Die Sieg-Quote ist dadurch logischerweise niedriger, aber man hat mehr Sicherheit.
•  Drei-Weg-Wette: Wette mit drei möglichen Ausgängen (z.B. im Fussball - Sieg Bayern, Unentschieden oder Sieg Dortmund)
•  Dutching: bedeutet die mathematische Methode seine Einsätze auf mehrere Ausgänge einer Wette so zu verteilen, dass der Gewinn gleich ist, egal welcher der Ausgänge schließlich gewinnt. Bei einem Fussballspiel sind beispielsweise die Quoten: Sieg Schalke 1.80, Unentschieden 3.30 - 100 Euro Einsatz verteile ich nun zu 65,38 Euro auf Sieg Schalke und 34,62 Euro auf Unentschieden. Wenn das Spiel nun mit Sieg Schalke oder Unentschieden ausgeht, gewinne ich in jedem Fall 17,69 Euro. Dieses Beispiel könnte auch durch eine Doppelte Chance Wette ersetzt werden. Häufiger eingesetzt wird Dutching bei Betfair Trading (Wettbörse) wenn sich die Quoten während des Spiels (z.B. durch ein Tor) so verändert haben, dass ich nun mit einem sicheren Gewinn aus der Wette aussteigen möchte und daher eine entsprechende weitere Wette setze.

E
•  Einzahlungsbonus: Wer Geld auf sein Wettkonto beim Buchmacher einzahlt, bekommt in einigen Fällen einen Einzahlungsbonus; Sie zahlen z.B. 100 EUR ein und bekommen einen Einzahlungsbonus von 20%, d.h. 20 EUR dazu.
•  Einzelwette: Bei einer Einzelwette tippen Sie nur auf ein Ereignis. Dabei können Sie auf den Gewinn einer Sportveranstaltung (Gewinner eines Rennens oder Spiels) mit Tipp 1 (Heimsieg), Tipp X (oder auch 0) (Unentschieden) oder Tipp 2 (Auswärtssieg) tippen. Der Gewinn ergibt sich aus dem gesetzten Einsatz multipliziert mit der Quote. Beispiel: Sie tippen beim Fußball Bayern - Schalke auf einen Heimsieg also Tipp 1. Bei einer Quote von 1,5 und einem Einsatz von 10 EUR beträgt Ihr Gewinn 15 EUR.
•  Ergebniswette: Sie wetten bei dieser Wettform auf das exakte Ergebnis (z.B. 2:0) des Spieles. Diese Wette setzt viel Risiko voraus, das dadurch belohnt wird, dass die Quoten entsprechend hoch sind.
•  Erster Torschütze: Eine Wette auf den ersten Torschützen innerhalb einer Begegnung. Die Stürmer und Defensivspieler haben in der Regel eine niedrigere Quote als Abwehrspieler oder gar die Torhüter. Die Quoten von den Spielern der favorisierten Mannschaft sind wiederum etwas niedriger als jene des Außenseiters. So wird Thomas Müller eine niedrigere Quote (z.B. 3,20) als z.B. Manuel Neuer (13,40) haben.

F
•  Faire Quote: Eine Wettquote wird in der Sportwetten-Theorie dann als "faire Quote" bezeichnet, wenn Sie exakt der Wahrscheinlichkeit entspricht. Wenn die Wahrscheinlichkeit eines Sieges exakt 50% beträgt wäre die faire Quote 1/50%, also 1/0,5=2.0
•  Fantasy Wette: Hierunter versteht man das Wetten auf Ergebnisse, die es eigentlich gar nicht gibt. Z.B. an einem Liga-Wochenende die Begegnung Chelsea gegen Bayern. Beide Vereine spielen in den jeweiligen eigenen Ligen gegen einen Liga-Konkurrenten. Die geschossenen Tore von Chelsea und Bayern werden dann als Grundlage genommen, als hätten die Vereine nicht gegen einen Liga-Konkurrenten, sondern gegeneinander gespielt. Indirekt wettet man also darauf, welcher dieser beiden Clubs in dem jeweiligen Ligaspiel mehr Tore schießt. Dies ist eine sehr beliebte Wettform, die gerade während der Sommerpause und Winterpause angeboten wird, wenn die Spitzenvereine sich in Freundschaftsspielen auf zukünftige Ereignisse vorbereiten.
•  Free Bet: Sie erhalten vom Wettbüro Geld, um es zu setzen und bekommen den Einsatz nicht von Ihrem Wettkonto abgezogen. Wenn Sie gewinnen, bekommen Sie den Gewinn natürlich komplett auf Ihr Wettkonto.

G
•  Greyhounds: Greyhound- oder Windhunde-Rennen sind in England sehr populär und werden auch in Kontinental-Europa angeboten.

H
•  Halbzeit/Endstandwette: Sie wetten, welche Mannschaft in Führung geht und das Spiel schließlich gewinnt. Es kann jeweils auf Mannschaft 1, Mannschaft 2 oder auf X (unentschieden) getippt werden. Die möglichen Varianten sind immer mit einem '/' getrennt. Das Zeichen links gilt für den Halbzeitstand, das Zeichen auf der rechten Seite für den Endstand.
•  Handicapwette: Bei dieser Wettart erhält ein Team ein oder mehrere Tore Vorsprung, welche am Schluss der Begegnung zum regulären Ergebnis hinzugerechnet werden. Gewinnentscheidend ist somit nicht das offizielle Ergebnis, sondern das Ergebnis plus die vorgegebenen Tore. Diese Form der Wette kann besonders dann interessant sein, wenn ein Team als wesentlich stärker erachtet wird. Das Handicap gleicht die stärkeren und schwächeren Mannschaften aus und ermöglicht damit, bessere Preise auf einen normalerweise klaren Favoriten zu bekommen bzw. die Gewinnchancen eines normalerweise schwächeren Kandidaten zu erhöhen. Beispiel: Beim Spiel Dortmund - 1. FC Nürnberg wird das Handicap 0:1 vorgegeben. Das heißt, dass 1.FC Nürnberg mit einem Tor Vorsprung ins Spiel geht. Ihre Wette auf ein Unentschieden gewinnt erst dann, wenn das Spiel mit 1:0 oder jedem anderen 1-Torvorsprung-Sieg für Dortmund ausgeht. Eine Wette auf Sieg 1.FC Nürnberg gewinnt jedoch bereits dann, wenn das Spiel tatsächlich Unentschieden endet.
•  Handicap Asian: Im Gegensatz zum normalen Handicap, gibt es für ein Team kein ganzes Tor fiktiven Vorsprung, sondern ein Viertel-Tor, ein halbes Tor oder ein dreiviertel Tor. Das sieht zwar nicht sehr sinnvoll aus (jedes Team, das ein anderes mit einem halben Tor Vorsprung schlägt, gewinnt auch gegen eines mit einem Viertel-Tor Vorsprung, aber lassen Sie uns das genauer erklären.

Wie bei der normalen Handicapwette erhält der Außenseiter einen (fiktiven) Vorsprung, der am Ende dem Spielergebnis zugerechnet wird.

- Beim ganzen AHC (0:0 Handicap) gilt die Wette selbst nach einem unentschiedenen Spiel ebenfalls als Unentschieden -> man bekommt seinen Einsatz zurück.

- Beim halben AHC (+0,5) wird dem Ergebnis ein halbes Tor hinzugezählt, es gibt daher kein Unentschieden.

- Bei Viertel AHCs werden die Einsätze geteilt. Der halbe Einsatz geht eigentlich auf eine ganze AHC (0:0) Wette, die zweite Hälfte geht eigentlich auf eine halbe AHC (+0,5) Wette. Wenn nun der Favorit gewinnt - hat man damit die gesamte Wette gewonnen. Bei einem Unentschieden bekommt man zumindest den halben Einsatz zurück.

- Dreiviertel AHCs funktionieren im Prinzip wie die Viertel AHCs nur wird der Einsatz halbiert auf eine halbe AHC-Wette und eine +1 Handicapwette

•  Head-to-Head: Wette bei Pferderennen, Formel 1 oder Skirennen, bei der Sie daruf tippen, welcher von beiden Startern weiter vorne landen wird. Der Begriff Head-2-Head oder H2H wird auch für Vergleichs-Statistiken zweier Mannschaften oder Spieler verwendet.
•  Highroller: Wetter, der mit sehr hohen Einsätzen spielt.

I
•  In-Play: Mit dem Begriff Inplay oder In-Play-Wetten werden Live-Wetten bei Betfair bezeichnet.

J
•  Juice: amerikanischer Begriff für die Buchmachermarge, die in den Quoten einkalkuliert ist. "No Juice"-Wetten bedeuten, dass in den Quoten also kein Buchmachergewinn einberechnet wird, solche Wetten werden von Wettanbietern zu Promotion-Zwecken angeboten.

K
•  Kombiwette: Bei der Kombiwette (auch Akkuwette) werden mehrere verschiedene Spiele oder Wettereignisse (auch verschiedener Sportarten) zu einer Wette kombiniert. Eine Kombiwette kann den Gewinn beträchtlich erhöhen, birgt jedoch auch ein höheres Risiko, da alle Spiele in einer Tippreihe richtig vorhergesagt sein müssen.

L
•  Langzeitwette: Eine Langzeitwette ist eine Wette, die nicht innerhalb eines Tages entschieden wird: Wetten auf den Meistertitel, Champions League Sieg, Torschützenkönig, Wimbledon-Sieger usw.
•  Lay: Begriff aus dem Umgang mit Wettbörsen wie Betfair. Wette gegen den Eintritt eines bestimmten Ereignisses (z.B. Sieg einer Mannschaft). Wenn Sie Lay Bayern wetten, heißt das Sie glauben nicht, dass Bayern gewinnt. Anders ausgedrückt schlüpfen Sie mit einer Lay-Wette in die Rolle des Buchmachers und bieten eine Wette auf Bayern an.
•  Livewette: Livewetten (auch TV-Wetten) werden bei besonderen Sportereignissen mit TV-übertragung angeboten. Dabei handelt es sich um Einzelwetten, allerdings mit dem Unterschied, dass die Quoten während des Spieles laufend geändert werden und Sie somit fast bis zum Ende der Begegnung Wetten platzieren können. Zusätzlich werden außergewöhnliche Wetten angeboten: Wer hat Anstoß? (reines Glücksspiel) Wer schießt das nächste Tor? Wie ist der Stand zur Halbzeit? etc. Die besten Livewetten bietet unserer Meinung nach Bwin, Bet365 und Betfair.
•  Livescore: Übersicht der aktuellen Spielstände aus einer oder mehreren Ligen.

M
•  Money Line Wetten: amerikanischer Begriff für Einzelwetten.
•  Moneybookers: sehr praktische Zahlungsart - Sie können mit Banküberweisung (oder auch Kreditkarte) Geld auf Ihr Moneybookers-Konto einzahlen und davon Einzahlungen bei Wettbüros tätigen oder Auszahlungen empfangen. Sie müssen dann nicht Kreditkartendaten an die Zahlungsempfänger weitergeben - daher viel sicherer. 

N
•  No-bet: Spiel, bei dem der Ausgang für Sie so unsicher ist, dass Sie keine Wette riskieren.

O
•  Over: Eine in letzter Zeit immer beliebter werdende Wettart. Hier ist die Anzahl der Tore pro Match gefragt. Fallen mehr als 2,5 Tore (also z.B. 3:0, 2:1) spricht man von Over, fallen weniger als 2,5 (z.B. 0:0, 0:1, 2:0) spricht man von Under. Beispiel: Spiel under over Schalke - HSV 1.7 1.9. Wetten Sie 10 EUR auf over, erhalten Sie bei einem 2:1 Ergebnis 19 EUR.

P
•  Pick: englisch für Wett-Tipp.
•  Platzwette: Bei Rennen (z.B. Pferderennen, Skirennen, oder Formel1-Rennen) können Sie neben der Siegwette auch darauf wetten, dass das Pferd oder der Fahrer auf den Plätzen 1, 2 oder 3 landet.
•  Punter: englisch für Sportwetter, Zocker, Glücksspieler.

Q
•  Quote: Unter Quote (Wettquote) versteht man den relativen Gewinn, den man mit einer gewonnen Wette erzielen kann. Der Buchmacher versucht, die Wahrscheinlichkeiten für ein Wettereignis (z.B. Dortmund gegen Leverkusen) einzuschätzen und drückt diese in einer Quote aus. Der Wettende weiß im Voraus, wie hoch sein Gewinn im Verhältnis zum Einsatz ausfallen wird. Die Wettquoten werden wie folgt dargestellt: Bayern - Bremen 1,6 - 2,5 - 3,1 bedeutet Eine (erfolgreiche) Wette auf Sieg Bayern multipliziert den Einsatz mit 1,6, Unentschieden mit 2,5, Sieg Bremen mit 3,1.
•  Quotenschlüssel: Im sogenannten Quotenschlüssel kann man errechnen wie hoch die geplante Marge eines Buchmachers bei einer angebotenen Wette ist. Bei einer 3-Weg-Wette kann man mit der Formel 1 geteilt durch (1 / Quote Sieg1 + 1 / Quote Unentschieden + 1 / Quote Sieg2) * 100 den Prozentsatz errechnen zu dem der Buchmacher bei idealer Annahme der Wetten, die Einsätze wieder auszahlt. Der Wert liegt normalerweise bei 90-95%, was also bedeutet, dass für den Buchmacher im Schnitt zwischen 5 und 10% der Einsätze als Gewinn-Marge übrig bleiben. Ein Wert von 100% würde "faire Quoten" bedeuten. Für Quotenschlüssel wird auch der Begriff Auszahlungssschlüssel verwendet.

R
•  Resultatwette: Sie wetten bei dieser Wettform auf das exakte Resultat (z.B. 2:1) des Spieles. Anderes Wort für Ergebniswette.
•  Rollover: Bezeichnet Umsatz-Bedingungen bei Sportwetten Bonus Angeboten. Sie bekommen bei Eröffnung eines Kunden-Kontos bei vielen Wettanbieter einen Neukunden-Bonus. Diesen müssen Sie dann allerdings ein paar mal in Wetten umsetzen (evtl. zu bestimmten Mindestquoten) und diese Bedingungen werden Rollover Bedingungen genannt.

S
•  Siegwette: Eine Wette auf den Sieg eines Teams in einem Spiel, bzw. auf einen Einzelsportler oder ein Pferd in einem Rennen.
•  Spezialwette: Damit werden oft alle Wetten bezeichnet, die nicht unter die Standard-Wettarten umfassen, oder es geht um eher obskure Wettarten wie Gesellschaftswetten, Politikwetten, usw.
•  Spreadwette: Spreads oder Spreadwetten sind klassische amerikanische Wetten, bei denen Teams fiktiv einen Vorsprung bekommen. Zum tatsächlichen Ergebnis wird also ein Vorsprung hinzugezählt bzw. ein Rückstand abgezogen. Beispiel: Die L.A. Lakers treten bei den Dallas Mavericks an. Die Buchmacher geben den Gästen einen 6-Punkte-Vorsprung. Dem Heimteam wird hingegen ein 6-Punkte-Handicap auferlegt. Endet das Spiel mit einem 99:94-Sieg für Dallas, haben Sie Ihre Wette gewonnen, wenn Sie auf die Lakers gesetzt haben (denn zu den erzielten 94 Punkten werden 6 addiert)!
•  Stake: Englisch für "Einsatz" - Angabe der Einsatz-Höhe einer Wette.
•  Supertoto: Wird von mehreren Wettanbietern gemeinsam angeboten (z.B. Expekt, Unibet, ...), man tippt 14 vorgeschriebene Spiele vom Wochenende und bekommt wie bei klassischen Toto beim Erreichen der Gewinn-Ränge eine Auszahlung aus dem Gesamteinsatz-Pool.
•  Sure-Bets: Sure Bets oder Arbitrage-Wetten sind die Wetten, die von einzelnen Wettbüros verschieden eingeschätzt werden. Durch geschicktes Setzen eines Spieles mit verschiedenen Ausgängen bei verschiedenen Bookies mit verschiedenen Einsätzen ist es möglich, einen sicheren Gewinn zu erzielen. Nicht nur für Surebets, sondern auch allgemein empfiehlt es sich, bei mehreren Buchmachern ein Konto zu haben um unterschiedliche Quoten auszunützen.
•  Systemwette: Die Möglichkeit auf einem Wettschein mehrere Kombinationen der gewählten Mannschaften bzw. Ereignisse zu wetten. Falls Sie z.B. 3 Mannschaften getippt haben und das System 2 aus 3 wählen, so sind das alle Möglichkeiten, jeweils 2 dieser 3 Mannschaften miteinander zu kombinieren. Dies sind 3 Möglichkeiten, daher beträgt bei einem Einzeleinsatz pro Wette von 10 EUR der Gesamteinsatz bei 30 EUR. Bei einer Systemwette wird das Risiko auf Verlust des Einsatzes verringert, da Sie sich Fehler erlauben können. Inwieweit sich ein System bei welchen Quoten lohnt, muss selbst errechnet werden. Da es sich um eine Kombinationswette handelt, wird auch der Gewinn dementsprechend berechnet. (siehe Kombiwetten).

T
•  Torwette: Sie wetten auf das Team, welches das erste Tor schießt. Auch die Ergebniswette (exakter Spielausgang in Toren) wird manchmal als Torwette bezeichnet.
•  Trixie: Systemwette bestehend aus drei Spielen mit drei Doppelwetten und einer Dreifachwette, was eine Totale von insgesamt vier Wetten macht.

U
•  Under: Siehe auch Over. Wettart, bei der gewettet wird, dass im Spiel weniger als eine bestimmte Anzahl Tore fallen, beim Fußball in der Regel 2,5, d.h. Sie gewinnen, wenn 0, 1 oder 2 Tore fallen.
•  Underdog: Außenseiter mit geringer Sieg-Wahrscheinlichkeit und daher hohen angebotenen Quoten.

V
•  Value-Bet: Unter Valuebet oder Value versteht man eine Quote, die klar über der Erwartung liegt. Rechnet man bei einem Ereignis z.B. mit einer 50%igen Wahrscheinlichkeit, ist eigentlich jede Quote von über 2,0 Value. Sehr individuell bzw. beim Wetten mit Statistikprogrammen.

W
•  Wager: Amerikanisch Englisch für "Wette".
•  Wettbüro: Auch Buchmacher oder Bookie, die Firma, die Wetten zu festen Quoten anbietet. Wir empfehlen Ihnen nur die besten und seriösesten Wettbüros!
•  Wettguthaben: Geld, das Sie auf Ihrem Wettkonto haben. Manchmal erhalten Sie Gratiswettguthaben z.B. für die Anmeldung oder bei Promotions.
•  Wettkonto: Konto bei einem Wettbüro, auf das Sie Geld einzahlen, um dann Wetten zu tätigen und sich das Geld im Gewinnfall evtl. wieder auszahlen zu lassen.

X
•  X: X oder 0: Unentschieden.

Y
•  Yankee: Eine Systemwette bestehend aus vier Spielen mit sechs Doppel-, vier Dreifach- und fünf Vierfachwetten, was eine Totale von insgesamt elf Wetten macht.

Z
•  Zwei-Weg-Wette: Wette mit zwei möglichen Ausgängen (z.B. im Tennis - Sieg Federer oder Sieg Nadal, es gibt kein Unentschieden) 

 

Historie der Sportwetten-Buchmacher:

Die Historie der Sportwetten-Buchmacher reicht weit zurück und hat ihre ursprünglichen Wurzeln im Pferdesport. Erste Buchmacher waren 1789 an Rennbahnen in London tätig. Bookmakers oder auch kurz Bookies genannt sind selbstständige Unternehmer im Wettgeschäft. Sie offerieren Sportwetten mit festen oder variablen Quoten und garantieren dem Kunden Gewinnauszahlungen zu den Bedingungen, welche in ihren Büchern verankert sind. Dort findet sich ein betriebswirtschaftlicher Abgleich von Gewinnquoten und Wetteinnahmen. Beides sowohl durch genaue Kenntnis und Beobachtung des Marktes, sowie anhand statistischer Berechnungen und Methoden ermittelt. Die Pflicht des Buchmachers bezieht sich nicht auf eine vollständig zutreffende Prognose des Ereignisausganges. Es reicht aus, sich auf das mit Mitteln der Wahrscheinlichkeitsrechnung erzeugte Ergebnis zu beziehen und dieses Wettbegeisterten zu übermitteln.

Im Verlauf der Jahrhunderte entwickelte die Historie der Sportwetten-Buchmacher nicht nur ein Berufsbild, sondern ein recht breites Tätigkeitsspektrum. Es wird nicht mehr, wie einst in Großbritannien, ausschließlich leidenschaftlich auf Pferderennen gewettet. Bereiche wie Fussball, Eishockey und Basketball sind hinzugekommen. Gerade in den letzten 10 Jahren hat sich die Historie der Sportwetten-Buchmacher auch in die Breite entwickelt, ist ist zahlreichen Ländern dieser Welt zum festen Bestandteil geworden, gerade in internationaler Form über das Internet. Es ist nicht mehr nur Usus, zum niedergelassenen Buchmacher vor Ort zu gehen. Wetten können problemlos über das Internet abgewickelt und sportliche Ereignisse hautnah einschließlich aller Verläufe und Zahlen verfolgt werden.

Der Buchmacher selbst geht durch den Handel mit umfangreichen Wetteinsätzen große unternehmerische Risiken ein, gegen die er sich absichert. Einmal über die internationale Wettbörse und zum anderen über die Wetteinsätze selbst, indem er seine Quoten oberhalb der realen Quoten platziert und sich auf diese Weise einen finanziellen Puffer schafft. 50 bis 60% der Wetteinsätze werden als Gewinne an Kunden ausgezahlt. Maximal 50% des Umsatzes verbleiben demnach für den Bookmaker, der damit sämtliche betrieblichen Kosten deckt und seinen Lebensunterhalt finanziert. Verlustrisiken sollen damit abgefedert sein. Seit 1922 jedoch gilt der Buchmacher als staatlich konzessionierter, selbstständiger Unternehmer, der in eigenen Wettannahmestellen oder auf Rennbahnen und dergleichen Wetten annimmt. Nachdem also die behördliche Erlaubnis zu legalen Wettannahmen erteilt ist, steht der Ausübung des Geschäftes nichts mehr im Wege. Das deutsche Rennwett- und Lotteriegesetz regelt sowohl Berufsbild als auch beruflichen Einsatz der Buchmacher. Im Gegensatz zum Totalisator gibt der Buchmacher bereits vor dem Rennen bekannt, welche Gewinnquoten ausgezahlt werden. Für jede Wette muss er knapp 16 % Rennwettsteuer abführen. Das moderne Buchmacherwesen nimmt in Konzernform Wetten auf alle Sportereignisse sowie auf politische und gesellschaftliche Ereignisse an.

 

Lohnen sich Systemwetten wirklich?

Diese zweifelnde Frage beschäftigt Sie sicherlich - Lohnen sich Systemwetten wirklich? Nervenkitzel, Spaß und der Kick beim Wetten, das Stöbern vor und hinter den Kulissen sind Dinge, die im Vordergrund stehen. Auch die Bestätigung, wenn Sie Ihren Einsatz vielleicht geschickter als der Buchmacher platziert haben. Als Wettfreund wollen Sie nicht nur dabei sein, sondern selbstverständlich Gewinne verbuchen. Sie steigen gerade ins Sportwettenmetier ein, informieren sich, befragen bereits Erfahrene, platzieren Einsatz um Einsatz und beobachten dabei, wie Ihre Verluste in die Höhe schnellen. Sicherlich, bei Wetten kann das geschehen. Ein gewisser Glücksfaktor ist einzubeziehen, der Gewinn ist nicht garantiert. Aber trotzdem, erfolgloses Wetten schmälert den Fun-Faktor. Was können Sie verbessern? Lohnen sich Systemwetten wirklich? Sie klicken sich ins Internet und informieren sich. Über Sure-Bets, Value-Bets und Martingales. Sie lernen nicht nur Systemwetten kennen, sondern gezielt strategische Wege zu gehen. Sie selbst entwickeln Gespür und Geschicklichkeit, formen ein Fingerspitzengefühl aus, welches Sie bei aller Risikobereitschaft benötigen. Sie lernen kühl mathematisch zu denken und spüren, welches strategische Wettsystem Ihrer Persönlichkeit entspricht.

Wetten mit System? Nicht alles dem Zufall überlassen, ihm statt dessen in die Hände spielen? Wenn Sie an diesem Punkt angelangt sind, erkennen Sie die lohnenswerten Aspekte der Systemwetten. Sie selbst kalkulieren ihre Risiken, eruieren Ihre Chancen, reagieren folgerichtig und: Lernen immer noch dazu. Denn: Das Geheimnis liegt unter anderem in der breiten Streuung von Chancen! Sich dort zum Erfolg anmelden, wo er voraussichtlich ankommen wird. Wettkombinationen im Angebot der Systemwetten gehören zum Pflichtprogramm der Buchmacher. Streuen Sie Ihre Chancen, platzieren Sie Ihre Einsätze auf mehrere Wetten gleichzeitig und verbuchen damit Gewinne. Denken Sie an die Systemwette 3 aus 4, bei der Sie alle 3er-Kombinationen aus 4 Spielen nutzen können. Die Vielfalt an Systemwetten ist von Buchmacher zu Buchmacher unterschiedlich und kann riesengroß sein.

 

Massenverhalten beim Sportwetten:

Sowohl Laien wie auch einige Profis im Bereich Sportwetten sind der festen Überzeugung, dass die Quoten eines bestimmten Sportereignisses einzig und alleine vom Buchmacher abhängen. Nach seinen Rechenformeln und persönlichen Einschätzungen bestimmt alleine dieser die Quoten auf Spielausgänge oder für Sonderwetten. Dass man dies als einzelner Wetter nicht zu seinen Gunsten beeinflussen kann, ist selbstverständlich, dennoch kann das Massenverhalten beim Sportwetten durchaus für Veränderungen in den Quoten sorgen. Verhaltensweisen, die man letztlich für den eigenen, finanziellen Erfolg mit etwas Glück ausnutzen kann.

Unter allen Sportwettern gibt es letztlich zwei unterschiedliche Vorgehensweisen bei einer Wette: Laien bevorzugen eher das Tippen aus dem Gefühl und der Intuition heraus, während professionelle Wetter ähnlich wie die Buchmacher ihre Rechenmodelle durchspielen und so auf eine andere Quote und Wahrscheinlichkeit des Sieges eines Teams kommen als es der Buchmacher tut. Dieser besitzt zwar im Regelfall viel Berufserfahrung, immer wieder kommt es jedoch zu Situationen, dass die von ihm vergebenen Quoten von der Masse der Sportwetter nicht geteilt werden. Ein klassischer Fall, wo das Massenverhalten beim Sportwetten deutlich wird, sind Spiele vor dem Erwartungs-Hintergrund “David gegen Goliath” oder auch “Favorit gegen Underdog“. Besitzt ein Team oder ein Spieler die augenscheinliche Favoritenrolle, ist es für den Buchmacher oftmals schwierig einzuschätzen, mit welcher Quotenhöhe er diese zum Ausdruck bringen kann. Wählt er die Quote zu niedrig, werden sich unzählige Wetter auf den somit äußerst lukrativen Sieg des Außenseiters stürzen. Setzt er die Quote des Favoriten hingegen zu hoch an, werden hier die Massen gerne auf den Favoriten setzen, weil dessen Wettquote attraktiv hoch erscheint.

 

Pro & Contra von Einzelwetten beim Sportwetten:

Wer mehrere Wettereignisse auf einem Wettschein zusammenfasst, also eine Kombiwette eingeht, kann bedingt durch die Multiplikation, die sich auf den Quoten ergibt, einen richtig guten Profit erzielen - theoretisch. Durch die Kombi kann mittels geringer Einsätze eine hohe Gewinnmöglichkeit erzielt werden. Wer auf einem Wettschein drei Spiele tippt, bei denen Spiel eins beispielsweise die Quote 1,60 hat, Spiel zwei die Quote 1,80 und Spiels drei die Quote 1,75, erzielt mittels Multiplikation der einzelnen Quoten für den Wettschein eine Gesamtquote von 5,04. Gesetzte 120 Euro können beim Gewinn rund 485 Euro Reingewinn möglich machen. Aber dieser Vorteil ist theoretisch ausgerichtet, grundsätzlich sprechen alle Argumente für die Einzelwette beim Sportwetten.

Die Nachteile liegen beim Vergleich von Pro & Contra von Einzelwetten beim Sportwetten bei Kombiwetten grundsätzlich schon genau in der Kombination begründet. Die Anzahl der Spiele, die kombiniert werden auf dem Schein, lassen in der Gesamtheit die Wahrscheinlichkeit auf einen Treffer bei allen Spielen sinken. Damit ergibt sich bei dem Beispiel der drei Spiele auf einem Wettschein eine rechnerische Wahrscheinlichkeit von 19,8 Prozent, dass alle Spielausgänge korrekt getippt werden und so die Gesamtquote auch ausgeschöpft werden kann. Ein wichtiger Punkt für die Einzelwetten im Vergleich Pro & Contra von Einzelwetten beim Sportwetten.

Ein weiterer Vorteil für die Einzelwette ergibt sich daraus, dass sich der Spieler bedingt durch die Kombination mehrerer Spiele auf einem Schein dann auch auf einen Buchmacher beschränken muss. So können optimale Quoten am Markt nicht ausgeschöpft werden. Buchmacher bieten ihren Spielern nur selten für mehrere Spiele optimale Quoten an. Ein weiteres Plus für die Einzelwette beim Vergleich Pro & Contra von Einzelwetten beim Sportwetten. Bei einer Reduzierung der Quoten sind eben auch nicht mehr optimale Gewinnausschöpfungen möglich. Mit der Kombination mehrerer Spiele auf einem Wettschein benachteiligt sich der Spieler selbst auch gegenüber dem Buchmacher. Für den Wettanbieter erhöht sich die Gewinnspanne bei der Kombiwette, während die steigende Gewinnmarge beim Buchmacher automatisch die Gewinne für den Spieler reduziert. Ein weiterer Pluspunkt für die Einzelwette.

Die realistische Betrachtung von Pro & Contra von Einzelwetten beim Sportwetten zeigt, dass sich für den Spieler grundsätzlich nur rationale Argumente für die Einzelwette finden lassen. Für die Kombiwette gibt es praktisch nur emotionalen Gründe bei den Spielern. Und so wird von vielen Menschen wöchentlich gespielt in der Kombi-Wette nach dem Motto: „Warum soll mir nicht mal ein Treffer gelingen?“ – ohne wirklich gute Gewinnchancen.

 

Wie bilden Buchmacher eine Quote?

Sicherlich haben Sie sich das auch schon gefragt: Wie bilden Buchmacher eine Quote? Wie kommen die Sportwetten-Anbieter darauf, eine Quote so und nicht anders festzusetzen. Sie kennen den Begriff ‘Quote’ bspw. als Frauenquote oder Quote der Schwerbehinderten innerhalb eines Betriebes. Im Bereich der Sportwetten hat die Quote eine andere Bedeutung, legt sie doch letztendlich den Ausgang eines sportlichen Ereignisses und damit Ihren Gewinn (bzw. den des Buchmachers) von vorneherein fiktiv fest.

Erst das tatsächliche Resultat gibt Ihnen Aufschluss darüber, wie die Wette wirklich gelaufen ist. ‘Quotus’ - der wievielte Anteil bei der Aufteilung des Ganzen entfällt auf eine Einheit? Die Quote entscheidet bei Wetten die nach einer Wettveranstaltung errechnete Gewinnsumme.

Wie bilden Buchmacher eine Quote? Buchmacher sind staatlich konzessionierte, selbstständige Unternehmer. Das Ermitteln und Festlegen der Quoten ist nicht nur ihr Betriebskapital, sondern bildet es auch. Das heisst, Quoten werden nicht nur als Wettgröße für den Spieler ermittelt, sondern definieren gleichzeitig das Betriebseinkommen, nämlich die Marge der Buchmacher. In jeder bekannt gegebenen Quote also steckt die Verdienstgröße des Buchmachers drin.

Buchmacher haben beim Festlegen der Wettquoten die Nase vorn. Sie verfügen über Erfahrungen, kennen die traditionellen Wetteinsätze, durchschnittliche Spielverläufe, die Stärken, Schwerpunkte und die Historie von Sportlern und Mannschaften. Ähnlich wie beim Autofahren entwickeln sie einen siebenten Sinn, ein Gespür oder Bauchgefühl, welches einen gewissen Ausgang des Spieles mit Wahrscheinlichkeit vermuten lässt. Gleichzeitig beobachten sie die Umgebung, um eventuelle Einflüsse auf sportliche Stimmungen und Gegebenheiten auszuloten. Schliesslich wissen auch sie, wie sehr Leistungen im Sport von Menschen geschaffen werden. Neben detektivischem Spürsinn sind Buchmacher in Risikomanagement geübt. Legen für sich und damit für ihr Unternehmen das Maximum des Verlustrisikos fest. Auch ein Buchmacher benötigt Sicherheitspolster. Erfolgreiche Unternehmer müssen kühle Rechner sein, der Erfolg misst sich in Zahlen.

Wie bilden Buchmacher eine Quote? Sie bedienen sich, ergänzend zu den bereits geschilderten Vorgängen, Methoden der Wahrscheinlichkeitsrechnung und der Statistik. Gewissheit bei Sportwetten erhalten Sie erst am Ende. So wie auch Sie selbst Ihre Quote einschätzen und nach einem günstigen Ort der Platzierung suchen, müht sich der Buchmacher im Vorfeld, dem später eintretenden Ereignis möglichst nahe zu kommen.

Schätzt er das Ergebnis einer Wette mit einer wahrscheinlichen Chance von 50% auf Sieg von X ein, rechnet er ausgehend von einer Gewinnsumme von 100%: (100/50%)= Quote von 2.

Davon subtrahiert sich die Marge der Buchmacher, im Amerikanischen ‘Juice’ genannt. Diese Marge wird unterschiedlich kalkuliert. Bei staatlichen Wettbüros beträgt sie 18-20 %, bei Online-Wettbüros im Internet bewegt sie sich zwischen 5 und 10 %. Je niedriger die Quote des Wettbüros, desto mehr Geld für die Spieler.

 

Wie funktioniert eine Wettbörse?

Wer sich für eine bestimmte Sportart interessiert, die Entwicklungen an der Börse genau beobachtet oder sich über politische Themen, wie z.B. die amerikanische Präsidentschaftswahl, genau informiert, besitzt irgendwann sehr viel Hintergrundwissen. Mit diesem Wissenskönnte man auf die Idee kommen, sein Wissen einzusetzen, um auf den Ausgang bestimmter Ereignisse, wie z.B. ein Fußballspiel, die Entwicklung eines Aktien-Indexes oder den Ausgang einer Wahl, zu wetten.

Dazu gibt es, besonders im Internet, Wettbörsen, bei denen man Gleichgesinnte findet, die bereit sind, die Wette dagegen zu halten. Die Abwicklung einer solchen Wette erfolgt über eine Wettbörse. Dazu muss man sich zunächst die Frage stellen: Wie funktioniert eine Wettbörse? Diese Frage ist eigentlich ganz einfach zu beantworten, denn eine Wettbörse funktioniert wie eine Wette zwischen zwei Privatpersonen. Das ist auch der große Unterschied zu einem professionellen Buchmacher, der sonst auf der anderen Seite steht. Die Wettbörse nimmt dabei die Funktion eines Treuhänder ein, der die Wetteinsätze entgegennimmt, aufbewahrt und anschließend an den Sieger der Wette wieder auszahlt. Für diese Treuhänder-Funktion erhält die Wettbörse eine Gebühr, die vom Gewinn abgezogen wird. Der Verlierer der Wette verliert also nur seinen Einsatz und muss keine Gebühr bezahlen. So einfach lässt sich die Frage: „Wie funktioniert eine Wettbörse?“ beantworten.

Die Geschichte der Wettbörsen ist noch gar nicht so alt. Im Jahr 2000 gab es im Internet mit der englischen Seite flutter.com die erste Wettbörse dieser Art. Das besondere daran war, dass hier nicht eine Privatperson gegen einen Buchmacher gewettet hat, sondern es wettete eine Privatperson gegen eine andere Privatperson. Eine weitere Antwort auf die Frage: „Wie funktioniert eine Wettbörse?“ liegt in der Erklärung der Wettquoten. Während bei einem Buchmacher Quoten vorgegeben werden, die der Buchmacher unter Einrechnung seines eigenen Gewinns berechnet hat, geben bei einer Wettbörse die Teilnehmer die Quoten selbst an. Auch für die Höhe des Einsatzes gibt es keine Vorgaben, die Teilnehmer müssen nur jeweils jemanden finden, der bereit ist, die angebotene Wette genau so anzunehmen. Somit kann jeder Teilnehmer selbst entscheiden, ob er Buchmacher, auch Layer genannt, oder Spieler, auch Punter genannt, sein möchte.

Auch bei den Wetten unterscheidet man bei einer Wettbörse zwischen Lay-Wetten und Back-Wetten. Ein Teilnehmer kann eine Wette auf das Eintreten eines bestimmten Ereignisses anbieten und die Quote selbst festlegen, also wie ein Buchmacher handeln. Dann spricht man von einer Lay-Wette. Nimmt man dagegen die Wette zu dieser Quote an und wettet gegen das Eintreten des Ereignisses, handelt es sich um eine Back-Wette.

 

Wie verdienen Sportwetten-Buchmacher Geld?

Sportwetten-Buchmacher bieten Wetten auf sportliche Ereignisse an. Dabei legen sie Quoten auf die Wetten fest, die in ihren Büchern stehen. Besonders beliebt sind bei uns Wetten auf Fußballspiele, Hunde- und Pferderennen und Boxkämpfe. Der Wettende setzt beim Buchmacher eine bestimmte Summe auf den Sieger oder das Ergebnis. Je nach der festgelegten Quote gewinnt der Tipper bei einem richtigen Ergebnis seinen Einsatz mutipliziert mit der Quote. Wenn er falsch getippt hat, ist das Geld weg. Je nach Wahrscheinlichkeit des Ergebnisses rechnet der Buchmacher die Quote aus, wenn also z.B. eine Mannschaft siegt, die vorher als Verlierer eingeschätzt wurde, gewinnen die Wettenden durch die hohe Gewinnquote relativ viel Geld. Klar ist also, nach welchem System die Wettenden Geld verdienen können, aber wie verdienen Sportwetten-Buchmacher Geld?

Sportwetten wurden früher für gewöhnlich in einem Wettlokal abgegeben, heute werden Internet-Wetten immer beliebter. Während Oddset der einzige staatlich lizensierte Wettanbieter ist, arbeiten die vielen anderen Sportwetten-Anbieter im Internet in einer rechtlichen Grauzone. Viele Buchmacher residieren in Großbritannien, Gibraltar oder Malta, da sie dort besondere steuerliche Vorteile genießen. Sie stehen mit ihrem “guten Namen” für die Auszahlung der Gewinne. Die rechtliche Durchsetzung von Ansprüchen wird durch die schwierige internationale Rechtsgebung im Wettbereich fast unmöglich.

Wenn Sie schon einmal auf ein Sportereignis gewettet haben, haben Sie sich sicher auch schon die Frage gestellt: Wie verdienen Sportwetten-Buchmacher Geld? Der Buchmacher ist gegenüber dem Wettenden klar im Vorteil, denn er muss das Ergebnis nicht voraussagen. Wenn er den prozentualen Anteil der Wetten für die verschiedenen Wettausgänge korrekt ausrechnet, geht er kein großes Risiko mehr ein. Vor dem Hintergrund umfangreicher statistischer Unterlagen errechnet er davon ausgehend seine Wettquoten und betreibt damit in der Regel ein äußerst gewinnbringendes Geschäft. Wenn seine Berechnungen nicht stimmen, kann er seine Quoten jederzeit anpassen. Außerdem kann er zu seiner eigenen Absicherung die Höhe der Einsätze beschränken und sich bei internationalen Wettbörsen rückversichern. Die wichtigste Grundlage für die Gewinnhöhe der Buchmacher ist aber deren individuelle Ausschüttungsquote. Bei fairem Handel würde der Buchmacher die gesamten Einzahlungen der Verlierer an die Gewinner ausschütten. Dem ist natürlich nicht so, sonst würde der Buchmacher nichts verdienen. Jeder Sportwetten-Anbieter hat deswegen eine Ausschüttungsquote, die zwischen 50-90% liegt. Den Rest behält der Buchmacher als Gewinn.

 

Wozu dient der Quotenvergleich beim Sportwetten?

Wer beabsichtigt, Sportwetten nicht einfach als kleines Vergnügen zwischendurch zu betreiben, sondern ernsthaft versucht ein regelmäßiges Einkommen damit zu erzielen, nutzt hierfür meist mehrere Methoden, die dem Laien auf dem ersten Blick nicht verständlich erscheinen. Kaum ein professioneller Tipper kommt jedoch um den Quotenvergleich bei unterschiedlichen Wettanbietern herum, um seine Chancen auf sichere Gewinne zu maximieren. Doch wozu dient der Quotenvergleich beim Sportwetten eigentlich?

Letztlich sind es zwei Aspekte, die den Vergleich von Quoten unumgänglich machen. Ein Aspekt ist hierbei die teilweise nicht geringe Abweichung der Quoten bei einem einzelnen Sportereignis im Vergleich der Buchmacher. Sämtliche Wettanbieter nutzen für die Analyse und Ausgabe der Wettquoten schließlich einen eigenen Buchmacher, und nicht selten schätzen verschiedene Buchmacher untereinander die Chancen eines Teams auf Sieg oder Niederlage oder die Wahrscheinlichkeiten bei Sonderwetten unterschiedlich ein. Schnell entstehen so bei verschiedenen Anbietern abweichende Wettquoten, die oftmals zwei oder drei Zehntel Abweichung bei der Wettquote aufweisen. Wer hier vor dem Platzieren einer Wette für sich die Sicherheit gewonnen hat, dass ein bestimmtes Ergebnis eintreten wird, kann so bei dem Anbieter seine Wette abschließen, der hierbei die höchste Quote zusagt. Bei gleichem Einsatz können so je nach Wettanbieter also höhere Gewinne erzielt werden.

Der zweite Aspekt, der vor allem von Profis im Rahmen von Livewetten oder auch bei der konventionellen Wettabgabe genutzt wird, ist jedoch die eigentliche Antwort auf die Frage: “Wozu dient der Quotenvergleich beim Sportwetten eigentlich?” Gerade bei Sportereignissen oder Sonderwetten, deren Ausgang aus der Sicht der Buchmacher nicht leicht vorherzusagen ist, kann es sehr leicht zu Win-Win-Situationen kommen. Besonders einfach geht dies zum Beispiel bei Sportwetten, die nur zwei mögliche Ausgänge nehmen können, beispielsweise im Tennis, Basketball oder Eishockey. Bei nahezu ausgeglichenen Chancenverhältnissen lassen sich unter verschiedenen Wettanbietern schnell zwei Quoten finden, bei denen jeweils eines der beiden Teams knapp im Vorteil gesehen wird. Schließt man als Wetter nun bei diesen zwei verschiedenen Wettanbietern auf die jeweils höhere Quote ab (die in beiden Fällen knapp über 2,0 liegen sollte), kann man so mit dem gleichen Einsatz in beiden Fällen garantiert einen Gewinn erzielen. Schließlich wird garantiert einer der beiden Wettausgänge eintreten, und dieser sorgt ja mindestens für die Verdopplung. Den Einsatz plus eine kleinere Gewinnspanne hat man also mit Sicherheit wieder heraus.

Dies sind zwei Aspekte des Wettens, die auch von jedem Laien nachvollziehbar sind und ihn motivieren können, es den Wettprofis gleich zu tun. “Wozu dient der Quotenvergleich beim Sportwetten?” ist somit eine Frage, die auch der Laie bald wie ein Profi beantworten kann.

 

Wann sich eine Sportwette lohnt - Value Bet:

Immer dann, wenn der Buchmacher die Wahrscheinlichkeit eines Sieges unterschätzt und somit zu hohe Quoten anbietet. Wann lohnt sich nun eine Sportwette? Sie lohnt sich grundsätzlich immer dann, wenn Sie sich sich als Wettfreund nicht nur auf spontanes Glück und den Faktor Zufall verlassen. Die so genannte Value Bet ist eine Wett-Strategie, bei der sowohl persönliche Wetterfahrungen und Einschätzungen eine Rolle spielen als auch analytisches Denken und der Umgang mit Methoden der Wahrscheinlichkeitsrechnung, die behilflich sind, ungewisse Faktoren mit relativer Prognose zu Verfügung zu stellen. Der konkrete Wetteinsatz wird von Ihnen methodisch ermittelt, in gewisser Konkurrenz zum Buchmacher festgesetzt. Sie verschaffen sich einen Überblick und schätzen die Wahrscheinlichkeiten ab.

Sure Bet und Value Bet befinden sich in gegensätzlichem Verhältnis. Die Sure Bet stellt Sie vor die Aufgabe, einen Wert unter 1 zu ermitteln. Einen Wert, der bei der Value Bet-Strategie deutlich über 1 liegen muss. Grundsätzlich setzen Sie beim Value Betting ausschliesslich auf Quoten, die als sehr hoch angesehen werden. Dazu ist es notwendig, die Quotenberechnungen aller in Frage kommenden Buchmacher mit identischen Geschäftsbedingungen zu vergleichen. Finden Sie in einem Wettbüro einen Anbieter der deutlich oberhalb der üblichen Einschätzung seiner Kollegen liegt, handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine Value Bet. Eine Wette, bei der die Wahrscheinlichkeit eines Sieges vom Buchmacher unterschätzt wird. Selbst wenn Sie sich anfänglich den Berechnungen und Methoden der Buchmacher unterlegen fühlen sollten, muss das kein Grund sein, auf Wetteinsätze mit stabiler Profitlinie zu verzichten.

Für eigene Berechnungen und Kalkulationen nutzen Sie folgende Formel:

Wert (Value)=(Quote * Wahrscheinlichkeit in %) / 100
Ein Beispiel mag Sie unterstützen:
Sieg von A. : Quote von 1,5
Sieg von B. : Quote von 2,2

Zuverlässige Statistikmodelle berechnen die Wahrscheinlichkeit des Sieges von A. auf 75%. Die seitens der Buchmacher ermittelte Wahrscheinlichkeit des Sieges von A. beträgt jedoch lediglich 66,67 %.

1/ Quote von A = 1/1.5= 66,67 %

Dies als Berechnungsbeispiel der Methode des Buchmachers, mit welcher er seine Einschätzung ermittelt hat. Sie liegen mit Ihrer ermittelten Wahrscheinlichkeit deutlich darüber. Demnach handelt es sich hierbei um keine Value Bet, denn Ihre eigene Einschätzung lag bei 75%.

Eine Sportwette lohnt immer dann, wenn Sie den Buchmachern konzentriert auf die Spur gekommen sind und die als zu hoch eingeschätzte Quote gefunden haben. Analytisches Denken, Erfahrungen und genaue Kenntnis der unterschiedlichen Spielhistorien der Mannschaften sind eine Sache. Mathematik und Wahrscheinlichkeitsrechnung eine andere. Wie Sie den Ausführungen entnehmen können, verlassen Sie sich beim Value Bet nicht auf die Fähigkeiten Ihres Buchmachers, dem Sie Wetteinsätze anvertrauen. Sie selbst sind am Zug und bestimmen, wo Sie Ihren Einsatz platzieren wollen. Quoten- und Wahrscheinlichkeitsrechner werden Ihnen im Internet angeboten. Sie sind kostenlos nutzbar und untermauern Ihre persönlichen Einschätzungen.

 

Spielsucht bei Sportwetten - Wie erkennt man die Gefahr?

Damit keine Missverständnisse aufkommen: Sportwetten machen Spaß. Sie sind spannend, leicht zu verstehen – und dank realistischer bzw. kalkulierbarer Gewinnchancen freuen sich Millionen Teilnehmer immer wieder über kleine oder sogar größere Geldgewinne. Doch gerade die Gewinnchancen und der einfache Einstieg über das Internet bergen die Gefahr einer Spielsucht. Die Veranstalter großer Sport-Events arbeiten inzwischen mit Anbietern von Sportwetten bzw. Buchmachern zusammen, weshalb das Angebot an Sportwetten von Woche zu Woche größer wird.

Jeder Teilnehmer beginnt mit kleinen Einsätzen. Wird ein Gewinn erzielt, gibt es zwei Möglichkeiten: Sie lassen sich das Geld auszahlen und spielen später einmal wieder. Oder Sie investieren den Gewinn sofort als Einsatz für neue Wetten. Hier liegt der typische Beginn eines Suchtverhaltens: Wer seine Gewinne direkt in neue Einsätze verwandelt, „spürt“ gar nicht, dass er Geld ausgibt.

Egal, wie oft Sie gewinnen – die Verluste bei Sportwetten zehren statistisch gesehen Ihre Gewinne auf lange Sicht auf. Aus diesem Grunde entwickeln manche Spieler den Ehrgeiz, das verlorene Geld zurückgewinnen zu wollen – und dies teilweise mit sehr viel Glück sogar zunächst schaffen. Geht es Ihnen auch so? Dann sollten Sie aufpassen, denn: Mit diesem Erfolgserlebnis kann die Sucht begünstigt werden.

Beflügelt vom Erfolg werden immer größere Beträge gesetzt. Das Wetten wird ein fester Bestandteil des Terminkalenders, die Gedanken kreisen um das Thema, das Vergleichen der Spielergebnisse wird vom Hobby zum wichtigsten Teil des Tages. Und das Schlimmste: Das damit verbundene Wechselbad der Gefühle wirken sich negativ auf das persönliche Wohlbefinden aus, erschwert soziale Kontakte, stört die Arbeits- und Kommunikationsfähigkeit – und kann zum finanziellen und gesellschaftlichen Absturz führen.

Wissen Sie, ob Sie gefährdet sind?

Wenn Sie Sportwetten als Freizeitspaß betrachten, kleine Einsätze spielen und problemlos einige Wochen darauf verzichten können, ist alles in Ordnung.

Wenn die Sportwetten bereits einen wichtigen Platz in Ihrem Tagesablauf und Ihren Gedanken haben, sind Sie potenziell suchtgefährdet. Versuchen Sie bewusst, einige Zeit darauf zu verzichten. Gelingt Ihnen das nicht, stellen Sie sich bitte ehrlich folgende Fragen: Wetten Sie, um sich von Problemen oder unangenehmen Gedanken abzulenken? Beeinflussen die Sportwetten Ihre sozialen Kontakte? Vernachlässigen Sie Freunde und Familie? Verzichten Sie auf Ausgaben, um sich die Wetteinsätze leisten zu können, oder leihen Sie sich Geld dafür? Hängt Ihre emotionale Verfassung unmittelbar vom Ausgang der Wetten ab?

 

Strategie für erfolgreiche Sportwetten?

Natürlich gibt es kein System für 100%ige Wettgewinne. Aber es gibt einige Regeln für eine gute Wetten Strategie, mit der man Chancen auf langfristige und dauerhafte Gewinne hat!
 
Die besten Wettquoten auswählen - Im Grunde kann man nur dann langfristig Wettgewinne erzielen, wenn die Wettquoten höher sind als die Wahrscheinlichkeit, daß das entsprechende Ergebnis eintritt. Zwar sollte man meinen, daß die Buchmacher dies stets berücksichtigen und keine "zu hohen" Wettquoten anbieten. Man darf aber nicht vergessen, daß die Wettanbieter mittlerweile in einem beinharten Konkurrenzkampf stecken und teilweise mit sehr attraktiven Quoten um neue Kundschaft buhlen. Wenn es Ihnen gelingt, diese "Kampfquoten" herauszufiltern und in Ihre Wetten einzubauen, dann haben Sie gute Chancen, die Buchmacher regelmäßig zu schlagen! Die besten Chancen auf überhöhte Quoten haben Sie bei den Top Wettanbietern.

Wettkonten bei mehreren Wettanbietern eröffnen - Je mehr Wettanbieter Sie zur Auswahl haben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit daß Sie immer in den Genuß der besten Wettquoten kommen. Wenn Sie einen Tipp ausgewählt haben vergleichen Sie die Wettquoten bevor Sie die Wette platzieren - jedes Prozent mehr Gewinn ist hier für langfristige Wettgewinne entscheidend - geben Sie sich keinesfalls mit mittelmäßigen Wettquoten zufrieden!

Wetten so früh wie möglich platzieren - Wenn Sie eine besonders attraktive Wettquote entdeckt haben platzieren Sie Ihre Wetten darauf möglichst rasch - Sie werden nicht der einzige sein, der dieses "Schnäppchen" entdeckt hat und sobald der Wettanbieter massive Einsätze darauf bekommt ist es meist nur eine Frage der Zeit, bis die Wettquote reduziert wird. Natürlich gilt immer die Wettquote zum Zeitpunkt der Wettabgabe, das heißt wenn die Wettquote zu einem späteren Zeitpunkt geändert wird hat das keine Auswirkungen auf Ihre bereits platzierten Wetten.
 
Promotions der Wettanbieter ausnützen - Auch hier gilt wieder: Der beinharte Konkurrenzkampf im Wettbusiness zwingt die Wettanbieter zu immer attraktiveren Promotions um Ihren Kundenstock zu halten oder auszubauen - dies sollten Sie konsequent nützen! Fast alle Wettbüros bieten für neu eröffnete Wettkonten einen attraktiven Wettbonus - achten Sie nicht nur die Höhe des Betrages, sondern auch auf die mit dem Bonus verbundenen Bedingungen! Aber nicht nur Neukunden, sondern auch Bestandskunden erhalten regelmäßig spezielle Promotion-Angebote - meist werden solche Angebote über den jeweiligen Kunden-Newsletter des Wettanbieters oder auf der Homepage selbst kommuniziert.

Einen Informationsvorsprung schaffen - Die Wettanbieter müssen zahlreiche Sportarten und Ligen verfolgen um Wettquoten darauf anbieten zu können - das müssen Sie nicht! Legen Sie Ihre Spezialgebiete fest und holen Sie möglichst viele und gute Information dazu ein. Wenn Sie sich auf ein paar Ligen konzentrieren haben Sie gute Chancen, über bessere Informationen zu verfügen als der Buchmacher. Beachten Sie neben Tabellen und Statistiken vor allem aktuelle Infos betreffend Verletzungen etc. - sammeln Sie seriöse Quellen für aktuelle News aus Ihrem Spezialgebiet - auch der beste Buchmacher kann nicht über tausende von angebotenen Spielen stets perfekt informiert sein!

Das Wetten Budget vernünftig managen - Legen Sie ein vernünftiges persönliches Budget für Ihre Sportwetten fest - der Gesamtbetrag darf maximal nur so groß sein, daß Sie einen möglichen Totalverlust problemlos und ohne persönliche Einschränkungen verkraften könnten. Wetten Sie nie um Geld das Sie nicht haben oder anderweitig benötigen!!! Teilen Sie Ihr Gesamtbudget in kleine Einheiten und wetten Sie jeweils nur um diese kleinen Einheiten, sodaß Sie auch eine Verluststrähne problemlos übertauchen können. Versuchen Sie keinesfalls, erlittene Verluste durch Wetten mit höheren Einsätzen zu kompensieren. Gleiches gilt auch bei Gewinnsträhnen - werden Sie nicht übermütig und bleiben Sie Ihren gewohnten Einsätzen und Ihrer Strategie treu!

 

Strategie und Tipps für erfolgreiche Fussballwetten?
 
Welche Regeln und Tipps für eine gute Strategie sollte man beachten, um mit Fussballwetten Chancen auf langfristige und dauerhafte Wettgewinne zu haben?
 
Auf einen möglichen Motivationsunterschied achten - Ein ganz wichtiger Punkt bei der Abwägung der Chancen bei Fussballwetten liegt in der zugrunde liegenden Motivation der beiden Mannschaften. Besonders wenn zwei annähernd gleich starke Teams aufeinander treffen kann die Motivation oft den Ausgang des Spieles beeinflussen und letztlich auch entscheiden. Wenn eine voll motivierte Mannschaft auf ein Team mit zweifelhafter oder mangelnder Motivation trifft dann muß man dies unbedingt bei den Wettüberlegungen berücksichtigen!
 
Am häufigsten treten solche Konstellationen gegen Ende der Fussball Saison auf - eine Mannschaft, die noch um den Titel, gegen den Abstieg oder um die Qualifikation für einen internationalen Bewerb kämpft wird mit ungleich größerer Motivation auftreten als eine Mannschaft, die in der laufenden Saison keine Ziele mehr verfolgen kann. Ein Team aus der Abstiegszone ist hier klar im Vorteil gegenüber einem Team aus der Tabellenmitte, das sich nicht mehr wesentlich verbessern oder verschlechtern kann. Hier gelten dann andere Maßstäbe bei der Beurteilung der Siegchancen und damit auch bei der Auswahl der Fussballwetten Tipps.

Auch bei den internationalen Bewerben wie Champions League oder Europa League kann in der Gruppenphase ein entscheidender Motivationsunterschied auftreten. Mannschaften, die bereits für die nächste Runde qualifiziert sind oder keine Chance mehr auf die Qualifikation haben, schonen dann oft die besten Spieler und gehen dementsprechend weniger motiviert ans Werk - vermeintlich schwächere Gegner mit einem klaren Ziel vor Augen sind gegen solche Gegner dann oft klar im Vorteil und gewinnen Spiele, in denen sie unter normalen Umständen wenig Chancen hätten.
 
Nicht ausschließlich auf die Top Ligen wetten - Den größten Teil ihrer Umsätze machen die Wettanbieter mit den großen europäischen Ligen und Wettbewerben - dazu zählen die Champions League und Europa League, die englische Premier League, die spanische Primera Division, die italienische Serie A sowie natürlich die Bundesliga Wetten. Aus diesem Grund wird diesen Ligen auch die größte Sorgfalt und Aufmerksamkeit der Buchmacher bei der Berechnung der Wettquoten geschenkt. Hier werden alle notwendigen Informationen eingeholt und die Quoten werden ständig mit denen der Mitbewerber verglichen. Aufgrund der großen Konkurrenz wird man hier meist einen hohen Wettquoten Auszahlungsschlüssel und daher faire und attraktive Quoten finden - es spricht also nichts gegen Fussball Wetten auf die Top Ligen - auch wir wetten gerne auf die Top Teams in Europa!

Größere Chancen auf wirkliche Quotenausreißer, überhöhte Quoten oder gar Quotenfehler wird man aber eher bei den kleineren und weniger bekannten Ligen finden - dort werden nur geringe Umsätze gemacht und es wird daher wesentlich weniger Zeit und Mühe für die Erstellung der Wettquoten verwendet. Die Quotenunterschiede zwischen den einzelnen Wettanbietern können hier daher drastisch größer ausfallen und oft findet man in den kleineren Ligen schöne Quotenschnäppchen. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass Sie sich in der jeweiligen Liga gut auskennen und einschätzen können, ob eine Wettquote überhöht ist und gute Gewinnchancen bietet - auch hier sind Statistiken und Informationen der Schlüssel zum Erfolg!

Die Herkunft der Wettanbieter beachten - Auch wenn die großen Fussballwetten Anbieter mittlerweile weltweit tätig sind - jeder Buchmacher hat aufgrund seiner Herkunft oder Tradition in manchen Ländern eine besonders große Kundenbasis. Auch die Buchmacher selbst stammen oft aus dieser Region und wissen daher über die Fussball Ligen in diesen Ländern bestens Bescheid - besondere Quotenschnäppchen im Wettangebot sind in diesem Fall daher eher unwahrscheinlich.
 
Der britische Wettanbieter Bet365 ist in England sehr stark vertreten und hat dementsprechend auch einen Fokus auf Fussballwetten bis hinunter in die vierte englische Liga - dort werden die Bet365 Buchmacher kaum zu schlagen sein. Interwetten macht mehr als die Hälfte der Wettumsätze im deutschsprachigen Raum - dort ist der Schwerpunkt auf den deutschen, österreichischen und schweizer Fussball daher stark ausgeprägt. Gleiches gilt für Unibet und Expekt im skandinavischen Raum, Tipico in Deutschland und Betclick in Frankreich.

 

Strategie und Tipps für erfolgreiche Livewetten?
 
Auch bei den Live Wetten gibt einige Regeln und Tipps für eine gute Strategie, mit der man Chancen auf langfristige und dauerhafte Wettgewinne hat!
 
Behalten Sie bei Live Wetten den Überblick - Die riesige Wettauswahl der besten Livewetten Anbieter ist sehr verlockend und kann zu unüberlegten Wetten animieren. Auch wenn bei Livewetten die Zeit ein wichtiger Faktor ist und die Wettabgabe oft rasch erfolgen muß um die jeweils aktuelle Quote zu garantieren: Wetten Sie nicht blind und unüberlegt, legen Sie bereits im Vorfeld Ihre Strategie fest und passen Sie diese gegebenenfalls an den jeweiligen Spielverlauf an.
 
Wenn Sie mehrere Livewetten während eines Spieles platzieren dann überprüfen Sie regelmäßig Ihre abgegebenen Wetten und Ihren Wettkontostand um den Überblick zu behalten - so vermeiden Sie böse Überraschungen nach Spielende.
 
Blenden Sie überflüssige Wettangebote während der Live Wetten aus - es macht wenig Sinn, 20 verschiedene Wettmärkte für ein Spiel ständig nach guten Gelegenheiten abzusuchen. Konzentrieren Sie sich lieber auf wenige und sinnvolle Angebote wie Ausgang des Spieles, wer erzielt das nächste Tor oder wie viele Tore fallen im Spiel - diese Kernmärkte sind rasch und einfach zu überwachen und hier findet man oft gute Gelegenheiten.

Bleiben Sie Ihrer Spieleinschätzung treu - Wenn Sie im Vorfeld eines Spieles vom Sieg einer Mannschaft überzeugt sind, dann wetten Sie während des Spieles nicht auf den Gegner nur weil dieser in Führung gegangen ist. Überlegen Sie lieber ob Sie Ihrem Favoriten trotz Rückstand einen Sieg noch zutrauen - wenn ja, dann platzieren Sie darauf eine kleine Wette, die Wettquoten werden um ein Vielfaches höher sein als vor dem Spiel.
 
Wir lieben solche Konstellationen: ein großer Favorit gerät in der ersten Hälfte mit 0-1 in Rückstand - statt einer Ausgangsquote von 1,3 wird nun eine Siegquote von 1,9 angeboten und es bleibt noch genügend Zeit um das Spiel locker umzudrehen. Die Masse der Livewetter setzt meist auf die Mannschaft, die gerade in Führung liegt - deshalb versuchen die Livewetten Buchmacher mit teilweise überhöhten Quoten einige Wetten auf den Gegner anzuziehen um damit ihr Gesamtrisiko zu begrenzen - hier schlagen wir gerne und oft zu!
 
Wenn Sie Ihrem Favoriten nach einem Rückstand zumindest ein Unentschieden noch zutrauen dann wäre eventuell eine Wette auf das nächste Tor die richtige Wahl. Wenn die Zeit schon zu knapp erscheint um das Spiel noch umzudrehen oder gravierende Nachteile wie rote Karte oder Verletzung des besten Spielers auftreten dann verzichten Sie lieber auf weitere Livewetten in diesem Spiel.

Wetten Sie nicht nur auf die großen Spiele - Die große Masse der Livewetter setzt am liebsten auf die Spitzenspiele des Tages - was auch logisch ist, schließlich sind das die interessantesten Begegnungen. Dies hat zur Folge dass die Wettanbieter einen großen Teil ihrer Livewetten Umsätze mit diesen Spielen generieren - Sie können also sicher sein, dass nur die besten Livewetten Buchmacher für solche Spiele eingesetzt werden und diese auch mit absoluter Konzentration abwickeln. Besondere Quotenausreißer oder stark überhöhte Quoten wird man bei den populären Spielen daher in der Regel nicht finden.
 
Konzentrieren Sie sich daher lieber auf weniger populäre Spiele, Ligen oder Sportarten - dort haben Sie größere Chancen, mit Erfahrung, guten Informationen und richtiger Spieleinschätzung die Buchmacher zu schlagen. Oft werden diese Spiele von den Anfängern im Buchmacher Team abgewickelt oder die Abwicklung erfolgt relativ halbherzig, weil eben nur geringe Umsätze erwartet werden.

 

Handicapwetten - Startvorteil für den Aussenseiter!
 
Bei der Handicapwette erhält der Aussenseiter im Spiel einen fiktiven Vorsprung von einem oder auch mehreren Toren.
 
Beispiel für eine Handicapwette: Bayern spielt zu Hause gegen Cottbus. Die Bayern sind haushoher Favorit, die Spielquoten sind 1,15 6,00 12,00 - um das Spiel für Sportwetten interessanter zu machen gibt der Wettanbieter dem Aussenseiter Cottbus ein Tor Vorsprung! Das Spiel beginnt in diesem Fall für die Handicapwette mit einem Vorsprung von 0-1, dieses Tor wird dem Endergebnis hinzugerechnet.
 
Wenn die Bayern nun das Spiel mit 2-0 gewinnen hat das geschenkte Tor den Cottbussern auch für die Handicapwette nichts genützt - Handicap Endstand 2-1.
 
Wenn die Bayern das Spiel mit 1-0 gewinnen hat Cottbus für die Handicap Wette aufgrund des fiktiven Tores immerhin ein 1-1 geholt - Handicap Resultat also Unentschieden.
 
Wenn das Spiel in der Realität mit einem Unentschieden endet (z.B. 0-0) hat Cottbus dank des geschenkten Tores die Handicap Wette mit 1-0 gewonnen. Auch bei einem tatsächlichen Sieg von Cottbus auf dem grünen Rasen geht der Handicap Sieg natürlich an Cottbus.

Wir verwenden Handicapwetten in erster Linie vor allem für Wetten auf klare Favoriten, bei denen wir annehmen dass sie mit mehr als einem Tor Differenz gewinnen!
 
Gerade in dem Beispiel Bayern - Cottbus kann es sehr lukrativ sein, nicht nur auf einen normalen Sieg der Bayern, sondern auf einen Sieg mit mindestens 2 Toren Differenz zu wetten. Die Quoten sind hier ungleich höher - statt 1,15 auf eine normale Siegwette würde man hier sicherlich Wettquoten von mindestens 1,50 für einen Handicap Sieg bekommen - wenn Sie also glauben daß ein Sieg mit mindestens 2 Toren Differenz wahrscheinlich ist, dann ist die Handicapwette sicher eine gute Wahl für lukrative Gewinne!

 

Asian Handicap Wetten - beliebte Spezialform der Handicapwetten!
 
Auch in Europa sind die Asian Handicap Wetten mittlerweile sehr beliebt unter Wettfreunden - was versteht man darunter, welche Asiatischen Handicaps gibt es und welche Buchmacher bieten die besten Asian Handicap Angebote und Quoten?
 
Im Grunde funktionieren Asian Handicap Wetten ähnlich wie die klassischen Handicapwetten, auch hier wird am Ende das jeweilige (fiktive) Handicap auf das reale Spielergebnis addiert und so der Handicap Sieger ermittelt. Allerdings ist die asiatische Variante wesentlich flexibler als die klassische, weil dem Außenseiter nicht nur Ganze Tore (1 oder mehrere Tore) vorgegeben werden können, sondern auch Halbe Tore (0,5) und als Sonderform Viertel Tore (0,25) oder Dreiviertel Tore (0,75).

Der Sinn der Sache liegt darin, das Handicap so zu gestalten dass es nur zwei mögliche Spielausgänge (Sieg Heimteam oder Sieg Gästeteam) mit annähernd gleich hohen Wettquoten gibt. Asiatische Wettfreunde mögen kein Unentschieden und keine großen Unterschiede bei den Wettquoten für die beiden Mannschaften - sowohl Team 1 als auch Team 2 sollten idealerweise knapp unter Quote 2,0 liegen.

Klingt kompliziert? Ist aber bei näherer Betrachtung eigentlich gar nicht so schlimm - lesen Sie dazu unsere Erklärungen und Beispiele für die einzelnen Varianten der Asian Handicap Wetten:

Asian Handicap 0 
Asian Handicap 0 , 0.5 (bzw. 0,25) 
Asian Handicap 0.5
Asian Handicap 0.5 , 1 (bzw. 0,75) 
Asian Handicap 1                                   
Asian Handicap weitere Varianten
 
Warum auf Asian Handicaps wetten?

Zwei Gründe sprechen hauptsächlich für die Verwendung von Asian Handicap Wetten und haben dazu geführt, dass auch in unseren Breitengraden diese Wettart mittlerweile sehr oft genützt wird und manche Wettanbieter ein dementsprechend umfangreiches Angebot zu Verfügung stellen!

Es gibt nur zwei mögliche Spielausgänge:

Das Unentschieden fällt entweder aufgrund des gewählten Handicaps komplett weg (bei 0.5 oder 1.5 oder 2.5 usw. ist kein Unentschieden möglich) oder dort wo ein Unentschieden möglich ist (Handicap 0 oder 1 usw.) erhalten Sie in diesem Falle einfach Ihren Einsatz zurück. Wettquoten gibt es nur für einen Sieg beider Teams - das erhöht natürlich die Trefferquote enorm und führt zu häufigeren Erfolgserlebnissen beim Wetten.

Die Wettquoten für beide Teams sind etwa gleich hoch:

Die Handicaps werden vom Buchmacher so ausgewählt, dass die Wettquoten für beide Teams in etwa gleich hoch sind. Im idealen Fall werden sowohl Heimteam als auch Gästeteam ungefähr mit Wettquote 1,90 angeboten. Wer also gerne auf Top Favoriten wettet, aber keine allzu niedrigen Quoten wie 1,2 oder 1,3 wetten möchte, der ist bei den Asian Handicaps gut aufgehoben. Natürlich reicht es dann aber nicht wenn der Top Favorit das Spiel einfach nur gewinnt, sondern es muss auch das jeweilige Handicap für den Außenseiter berücksichtig werden und der Sieg muss dann in der entsprechenden Höhe erfolgen, damit die Asian Handicap Wette als gewonnen gilt.

 

Asian Handicap 0 - die einfachste Form der Asiatischen Handicaps!
 
Bei Asian Handicap 0 bekommt keines der beiden Teams ein Handicap zugewiesen - bei Unentschieden gibt es Geld zurück.
 
Wenn die Buchmacher in einem Spiel keinen Favoriten erkennen können dann vergeben sie üblicherweise das Asian Handicap 0 mit ungefähr ausgeglichenen Wettquoten für einen Sieg der beiden Teams. Sollte das Spiel mit einem Unentschieden enden, dann erhält man den Wetteinsatz zurückerstattet. Wenn man auf den richtigen Sieger getippt hat erhält man den Einsatz mal der Siegquote als Gewinn.

Beispiel: Real Madrid (0) gegen FC Barcelona (0) Wettquoten 1,90 zu 1,90.

Das Spiel Real Madrid gegen FC Barcelona ist ein komplett ausgeglichenes Spiel, weshalb das Asian Handicap (0) mit der jeweiligen Wettquote 1,90 vergeben wurde. Sollte das Spiel nach der regulären Spielzeit mit einem Unentschieden enden dann werden alle Asian Handicap Wetten auf dieses Spiel zurückbezahlt. Setzt man auf eines der beiden Teams und am Ende gewinnt dieses Team das Spiel, dann wird der Einsatz mal der Wettquote 1,90 als Gewinn ausbezahlt.

Wir wetten gerne auf Asian Handicap 0 - besonders bei offenen Spitzenspielen ist die Wahrscheinlichkeit eines Unentschiedens relativ hoch und bei einer normalen Dreiweg Wette würden wir unseren Einsatz dann öfter verlieren.
 
Bei der Asian Handicap 0 Wette erhalten wir in diesem Fall den Einsatz zurück - sollte unser Favorit aber doch gewinnen gibt es mit einer Wettquote von knapp unter 2,00 immerhin fast doppeltes Geld!

 

Asian Handicap 0 , 0.5 / auch Handicap 0,25 oder Viertel Handicap genannt!
 
Bei Asian Handicap 0 , 0.5 wird der Wetteinsatz geteilt und je zur Hälfte auf Asian Handicap 0 und Asian Handicap 0.5 gesetzt - daher die Schreibweise 0 , 0.5
 
Mit einer Asian Handicap Wette 0 , 0.5 platzieren Sie genau genommen zwei verschiedene Wetten. Der halbe Wetteinsatz wird auf Asian Handicap 0 gesetzt, die zweite Hälfte wandert zu einem Asian Handicap 0,5 - was dies bedeutet sehen wir uns am Besten anhand eines Beispiels an:

Beispiel: Manchester United (- 0 , 0.5) gegen FC Chelsea London (+ 0 , 0.5) Wettquoten 1,90 zu 1,90.

Manchester United wird im Spiel gegen den FC Chelsea London vom Wettanbieter leicht favorisiert, man spricht in diesem Fall auch von einem Viertel Tor Handicap (- 0 , 0.5). Der FC Chelsea London erhält als leichter Außenseiter hingegen ein Viertel Tor Vorsprung (+ 0 , 0.5).

Nehmen wir an Sie setzen 100 Euro auf Manchester United - gemäß der Regel wird dieser Einsatz also auf zwei Wetten aufgeteilt: einmal 50 Euro auf Manchester United Asian Handicap (0) und einmal 50 Euro auf Manchester United Asian Handicap (- 0.5) jeweils mit der Wettquote 1,90.

Wenn Manchester United das Spiel gewinnt, so haben Sie BEIDE 50 Euro Wetten mit jeweils Wettquote 1,90 gewonnen, die Auszahlung beträgt also 50 x 1,9 plus 50 x 1,9 = 190 Euro.

Wenn das Spiel Unentschieden endet, dann erhalten Sie für die Wette Handicap (0) die 50 Euro Einsatz zurück und die Wette Handicap (- 0.5) ist verloren. Gesamtauszahlung also 50 Euro.

Wenn der FC Chelsea London das Spiel gewinnt dann verlieren Sie BEIDE 50 Euro Wetten und damit den Gesamteinsatz von 100 Euro. Auszahlung ist also Null.

Wie sieht es aber aus wenn Sie auf den FC Chelsea London (+ 0 , 0.5) setzen? Genau umgekehrt:

Bei einem Sieg von Chelsea gewinnen Sie BEIDE Asian Handicap Wetten, Gesamtauszahlung 190 Euro.

Bei einem Unentschieden gewinnen Sie die Wette mit Handicap (+ 0.5) und erhalten für die Wette mit Handicap (0) den Einsatz zurück. Auszahlung also 50 x 1,90 = 95 plus 50 Einsatz zurück = Gesamtauszahlung 145 Euro.

Bei einem Sieg von Manchester United verlieren Sie BEIDE 50 Euro Wetten und damit den Gesamteinsatz von 100 Euro. Diese Wettform nützt man vor allem dann, wenn man dem leichten Favoriten gute Chancen auf einen Sieg zutraut!
 
Erfolgt dieser Sieg erhält man bei Wettquoten von knapp unter 2,0 fast doppeltes Geld. Das Unentschieden ist ein wenig abgesichert, man erhält in diesem Fall immerhin den halben Einsatz zurück und erleidet nicht wie bei einer normalen 3-Weg-Wette einen Totalverlust bei einem Unentschieden.

 

Asian Handicap 0,5 / Wetten mit einem halben Tor Handicap oder Vorsprung!
 
Bei Asian Handicap 0,5 erhält der Außenseiter ein halbes Tor Vorsprung - die Auswirkungen sind ähnlich wie bei normalen Handicapwetten, allerdings gibt es hier nur 2 Wettmöglichkeiten.
 
Recht einfach präsentiert sich die Asian Handicap Wette 0,5. Der Außenseiter erhält ein halbes Tor Vorsprung und gewinnt die Asian Handicap Wette damit nicht nur bei einem Sieg sondern auch bei einem Unentschieden, weil er bei Gleichstand eben dieses halbe Tor Vorsprung mehr am Konto hat. Gewinnt der Favorit das Spiel, so gewinnt er damit auch die Handicap Wette, da ja ein Sieg im Spiel zumindest ein ganzes Tor Differenz voraussetzt.

Beispiel: FC Arsenal London (- 0,5) gegen AC Mailand (+ 0,5) Wettquoten 1,90 zu 1,90.

FC Arsenal London ist im Spiel gegen AC Mailand der Favorit und erhält ein Halbes Tor Handicap (- 0,5). AC Mailand erhält als Außenseiter hingegen ein Halbes Tor Vorsprung (+ 0,5).

Nehmen wir an Sie setzen 100 Euro auf Arsenals Handicap (- 0,5) mit der Wettqoute 1,90.

Wenn die Gunners das Spiel gewinnen, so haben Sie die Wette gewonnen, Auszahlung 100 x 1,9 = 190 Euro. Wenn das Spiel Unentschieden endet oder gar AC Mailand gewinnt, dann haben Sie die Wette und damit den Einsatz verloren.

Umgekehrt verhält es sich wenn Sie auf Mailand mit Handicap (+ 0,5) wetten - Bei einem Sieg der Lombarden oder einem Unentschieden gewinnen Sie die Wette mit 190 Euro Auszahlung, bei einem Sieg der Londoner gehen Sie leer aus.

Diese Form der Asian Handicap Wette ist gut für Tipps auf den Außenseiter geeignet!
 
Wenn Sie damit rechnen, dass der Außenseiter das Spiel nicht verlieren wird dann setzen Sie auf Asian Handicap (+ 0,5). So haben Sie sowohl das Unentschieden als auch den Sieg des Außenseiters auf Ihrer Seite - Sie wetten also zwei mögliche Wettausgänge mit nur einem Tipp.

 

Asian Handicap 0.5 , 1 / auch Handicap 0,75 oder Dreiviertel Handicap genannt!
 
Bei Asian Handicap 0.5 , 1 wird der Wetteinsatz geteilt und je zur Hälfte auf Asian Handicap 0.5 und Asian Handicap 1 gesetzt - daher die Schreibweise 0.5 , 1
 
Mit einer Asian Handicap Wette 0.5 , 1 platzieren Sie genau genommen zwei verschiedene Wetten. Der halbe Wetteinsatz wird auf Asian Handicap 0.5 gesetzt, die zweite Hälfte wandert zu einem Asian Handicap 1 - was dies bedeutet sehen wir uns am Besten anhand eines Beispiels an:

Beispiel: Inter Mailand (- 0.5 , 1) gegen US Palermo (+ 0.5 , 1) Wettquoten 1,90 zu 1,90.

Inter wird im Spiel gegen Palermo recht deutlich favorisiert, man spricht in diesem Fall auch von einem Dreiviertel Tor Handicap (- 0.5 , 1). Der US Palermo erhält als deutlicher Außenseiter hingegen ein Dreiviertel Tor Vorsprung (+ 0.5 , 1).

Nehmen wir an Sie setzen 100 Euro auf Inter Mailand - gemäß der Regel wird dieser Einsatz also auf zwei Wetten aufgeteilt: einmal 50 Euro auf Inter Asian Handicap (- 0.5) und einmal 50 Euro auf Inter Asian Handicap (- 1) jeweils mit der Wettquote 1,90.

Wenn der Internazionale Milano das Spiel mit mindestens 2 Toren Differenz gewinnt, so haben Sie BEIDE 50 Euro Wetten mit jeweils Wettquote 1,90 gewonnen, die Auszahlung beträgt also 50 x 1,9 plus 50 x 1,9 = 190 Euro.

Wenn das Spiel mit einem Mailänder Sieg mit genau einem Tor Differenz (1-0, 2-1...) endet, dann erhalten Sie für die Wette Handicap (- 1) die 50 Euro Einsatz zurück und gewinnen die Wette Handicap (- 0.5) mit 50 x 1,9 = 95 Euro. Insgesamt erhalten Sie also 145 Euro Auszahlung.

Wenn das Spiel unentschieden endet oder der US Palermo gewinnt dann verlieren Sie BEIDE 50 Euro Wetten und damit den Gesamteinsatz von 100 Euro.

Wie sieht es aber aus wenn Sie auf dem Klub der sizilianischen Hauptstadt Palermo (+ 0.5 , 1) setzen? Genau umgekehrt:

Bei einem Sieg von US Palermo oder einem Unentschieden gewinnen Sie BEIDE Asian Handicap Wetten, pro Wette also 50 x 1,9 = 95 Euro und daher eine Gesamtauszahlung von 190 Euro.

Bei einer Niederlage von Palermo mit genau einem Tor Unterschied verlieren Sie die Wette mit Handicap (+ 0.5) und erhalten für die Wette mit Handicap (+ 1) den Einsatz zurück. Gesamtauszahlung also 50 Euro für die refundierte Wette.

Bei einer Niederlage von Palermo mit 2 oder mehr Toren Differenz verlieren Sie BEIDE 50 Euro Wetten und damit den Gesamteinsatz von 100 Euro.

Diese Wettform nützt man vor allem dann, wenn man an einen recht klaren Favoritensieg glaubt!
 
Sollte es dann am Ende doch nur zu einem knappen Sieg mit einem Tor Differenz reichen, so kann man trotzdem noch einen kleinen Gewinn mit dieser Asian Handicap Wette einstreifen.

 

Asian Handicap 1 / Wetten mit einem Tor Handicap oder Vorsprung!
 
Bei Asian Handicap 1 erhält der Außenseiter ein Tor Vorsprung - bei einem Sieg des Favoriten mit genau einem Tor Differenz werden alle Einsätze zurückbezahlt.
 
Bei dieser Art der Asian Handicap Wette muss der Favorit ein Handicap von einem Tor aufholen. Gewinnt er also das Spiel mit zwei oder mehr Toren Differenz dann gewinnt er damit auch die Handicap Wette. Bei einem Sieg mit genau einem Tor Differenz werden alle Einsätze zurückbezahlt. Bei allen anderen Spielausgängen (Unentschieden, Sieg des Außenseiters) gewinnt der Außenseiter die Handicap Wette.

Beispiel: Liverpool (- 1) gegen Newcastle United (+ 1) Wettquoten 1,90 zu 1,90.

Der FC Liverpool sind im Spiel gegen Newcastle der klare Favorit und erhalten ein Tor Handicap (- 1). Newcastle erhält als Außenseiter hingegen ein Tor Vorsprung (+ 1).

Nehmen wir an Sie setzen 100 Euro auf Liverpool Handicap (- 1) mit der Wettquote 1,90.

Wenn Liverpool das Spiel mit mindestens 2 Toren Differenz gewinnen (2-0, 3-1...) dann haben Sie die Wette gewonnen, Auszahlung 100 x 1,9 = 190 Euro.

Bei einem Sieg von Liverpool mit genau einem Tor Differenz (1-0, 2-1...) erhalten Sie Ihren Einsatz zurück. Wenn das Spiel Unentschieden endet oder Newcastle United überraschend gewinnt, dann verlieren Sie den Einsatz von 100 Euro.

Umgekehrt verhält es sich wenn Sie auf Newcastle mit Handicap (+ 1) wetten - Bei einem Sieg von Newcastle United oder einem Unentschieden gewinnen Sie die Wette mit 190 Euro Auszahlung, bei einem Liverpooler Sieg mit mindestens 2 Toren Differenz verlieren Sie die Wette. Bei einer Niederlage von Newcastle United mit genau einem Tor erhalten Sie auch in diesem Fall den Einsatz von 100 Euro zurück.

Diese Form der Asian Handicap Wette sollten Sie vor allem dann einsetzen, wenn Sie von einem klaren Sieg des Favoriten überzeugt sind!
 
Sollte es dann doch eine enge Sache werden und der Favorit gewinnt knapp mit einem Tor Vorsprung dann erhalten Sie immerhin Ihren Einsatz voll zurückerstattet.

 

Asian Handicap - weitere Varianten!
 
Die verschiedenen Varianten bei Asiatischen Handicaps könne beliebig fortgesetzt werden - hier ein Überblick über weitere Handicaps:
 
Je deutlicher ein Team in einem Spiel favorisiert wird, desto höher wird das Handicap bzw. der Vorsprung für den Außenseiter. Auf diese Art und Weise kann jedes beliebige Spiel als Asian Handicap angeboten werden. Wenn nun zum Beispiel ein Spiel wie Brasilien gegen Luxemburg stattfinden würde könnte es durchaus auch vorkommen, dass ein Handicap von 5 oder mehr vergeben wird. Die Regeln sind dabei immer die selben, nur die Anzahl der vorgegebenen Tore ändert sich.

Asian Handicap 1 , 1.5 (1,25)

funktioniert nach dem selben Prinzip wie Asian Handicap 0 , 0.5 (0,25), nur das eben ein Tor mehr vorgegeben wird. Der Einsatz wird wieder auf zwei verschiedene Wetten aufgeteilt, um beide Wetten zu gewinnen muss der Favorit mit mindestens 2 Toren Differenz gewinnen bzw. bei Wetten auf den Außenseiter darf dieser das Spiel nicht verlieren. Bei einem Favoritensieg mit genau einem Tor Differenz wird der halbe Einsatz zurückerstattet.

Asian Handicap 1.5

funktioniert nach dem selben Prinzip wie Asian Handicap 0.5 aber eben mit einem Tor mehr Vorgabe. Bei Wetten auf den Favoriten muss dieser mit mindestens 2 Toren Differenz gewinnen, bei Wetten auf den Außenseiter darf dieser mit maximal einem Tor Differenz verlieren.

Asian Handicap 1.5 , 2 (1,75)

funktioniert nach dem selben Prinzip wie Asian Handicap 0.5 , 1 (0,75), nur mit einem Tor mehr Vorgabe. Der Einsatz wird wieder auf zwei verschiedenen Wetten aufgeteilt, um beide Wetten zu gewinnen muß der Favorit mit mindestens 3 Toren Differenz gewinnen bzw. bei Wetten auf den Außenseiter darf dieser das Spiel mit maximal einem Tor Differenz verlieren.

Asian Handicap 2

funktioniert nach dem selben Prinzip wie Asian Handicap 1 aber eben mit zwei Toren statt einem Tor Vorgabe. Favorit muß mit mindestens 3 Toren Differenz gewinnen, Außenseiter darf mit maximal einem Tor Differenz verlieren. Bei einem Favoritensieg mit genau zwei Toren Differenz werden alle Wetten zurückbezahlt.

Diese Auflistung kann nun beliebig erweitert werden (2,25 - 2,5 - 2,75 usw.) wobei die Regeln stets die gleichen bleiben, nur die Anzahl der vorgegebenen Toren ändert sich!

 

Empfehlungen & Strategien für Wetten!

Wenn Sie sich mit Sportwetten beschäftigen, stehen Sie immer wieder vor der Frage, wie Sie wetten sollen. Viele Leute wetten nur auf ihren Lieblings-Verein oder rein intuitiv. Davon ist dringend abzuraten, denn langfristig kann man so nur schwer Erfolg haben.

Genauso falsch ist es, nach verlorenen Wetten die Einsätze zu erhöhen, weil man denkt, die Verluste sofort wieder ausgleichen zu müssen. Hier besteht die Gefahr in eine Abwärtsspirale zu geraten. Man muss Misserfolge wegstecken und gar nicht versuchen entstandene Verluste durch Wetten um Spiele mit höheren Quoten und Einsätzen sprich mit höherem Risiko ausgleichen zu wollen. Dies führt fast unvermeidlich in weiterer Folge zu noch höheren Verlusten.

Legen Sie sich besser eine Sportwetten-Strategie zurecht, wetten Sie anfangs mit kleineren Einsätzen und wenn Sie Erfolg haben, erhöhen Sie langsam den Einsatz und damit die Gewinnmöglichkeiten. Wetten braucht Zeit - aus jeder abgegeben Wette sollten Sie versuchen zu lernen, Ihr Verhalten analysieren und besser zu werden.

Wetten Sie nie ohne ausreichende Analyse des Fussball-Spiels, der Liga-Meisterschaft, des Pokals oder des Wettereignisses, das Sie sich vorgenommen haben! Je mehr Informationen Sie über ein Spiel, über eine Mannschaft, etc. sammeln, umso objektiver wird Ihre Einschätzung der Wette werden und umso Erfolg versprechender wird im Endeffekt Ihr abgegebener Tipp sein.

Wetten ist eine eigene Wissenschaft bei der es in erster Linie darum geht seine eigene Einschätzung gegen die des Buchmachers antreten zu lassen. Theoretisch kann man davon ausgehen, dass ein Buchmacher eine bessere Einschätzung des Ergebnisses eines Spiels vornehmen können müsste, als man selbst als Wetteinsteiger, aber der Buchmacher muss eigentlich nicht allein seine eigene Einschätzung in der Quote widerspiegeln lassen, sondern die Einschätzung der großen Masse der Sportwetten-User. Und schon mit ein wenig Erfahrung ist es möglich Spiele, mit denen man sich ausführlich beschäftigt hat, besser einzuschätzen als die Masse!

Der Weg zum Wetten Profi ist natürlich lange, und es ist nicht einfach langfristig auch konstant Gewinn erzielen zu können, aber wenn man die angeführten Wettempfehlungen beachtet, kann Wetten in jedem Fall viel Vergnügen bereiten und auch einen netten Gewinn abwerfen.

 

Ein unabhängiger Wettanbieter Vergleich!

Kriterien sind die Quoten, die eine sehr entscheidende Rolle für die Auswahl des Anbieters spielen. Des weiteren komme wir zu Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten und zu guter letzt berichten wir über Wettangebot, Support und Erfahrungen anderer Wetter. Die Wettanbieter sind sorgfältigst ausgewählt, hier für Euch zusammen getragen.

Bwin

Bwin, vormals Bet and Win, wurde 1997 gegründet und hat seinen Sitz in Gibraltar. Laut eigenen Angaben hat bwin Europas größtes Angebot an Sportwetten und ist damit einer der weltweit führenden Anbieter von Online-Gaming-Entertainment. Tagtäglich werden bis zu 8.000 Wetten aus mehr als 80 Sportarten angeboten. Rekordverdächtig ist auch, dass das gesamte Wettangebot in mehr als 80 Sprachen angeboten wird.

Bei bwin sind die Quoten durchschnittlich, was nicht gleich schlecht bedeuten soll aber im Vergleich zu anderen eher schlechter. Aber damit leben kann man allemal. Dies bildet mit dem Support das Mittelmaß, da dieser durchaus längere Zeit für eine Antwort braucht. Die Vorteile von bwin sind das Wettangebot und die Möglichkeiten der Ein- und Auszahlungen. Hierbei ist kurz gesagt alles vorhanden, was man braucht.

Bet365

Bet365 hat schon über 1,5 Millionen Kunden und das in 140 verschiedenen Ländern. Somit gehört Bet365 zu den weltweit führenden Konzernen im Online-Glücksspielbereich. Weltweit sind insgesamt 700 Mitarbeiter für den Konzern tätig und ist im Vereinigten Königreich das 32. größte private Unternehmen. Bet365 ist ein berühmter Wettanbieter für Sportwetten in UK und ist vom britischen Glücksspiel Komitee anerkannt. Poker und Casino sind durch die Regierung in Gibraltar geregelt und lizenziert.

Für diesen Anbieter gilt, dass er sehr gut ist. Ein- und Auszahlungen klasse und schnell. Auch die verschiedenen Möglichkeiten gut. Das einzige, was hier nicht so gut, aber zu verkraften ist, ist, dass man so auszahlen muss wie man eingezahlt hat. Der Livesupport wirklich klasse und auch die Bonusangebote sind anziehend. Zu den Quoten sollte noch gesagt sein, dass sie gehobener Durchschnitt sind, was sehr zufriedenstellend ist.

Interwetten

Interwetten wurde im Jahre 1990 in Österreich als Anbieter von Telefonwetten gegründet bis man sich 1997 entschloss online zu gehen. Inzwischen ist Interwetten einer der bekanntesten und besten online Buchmacher im Netz, mit Sitz und Lizenz in Malta.

Auch dieser Anbieter ist empfehlenswert. Er hat alles, was man braucht und das nicht schlecht. Gute Quoten, die ähnlich mit bet365 sind. Schneller und zuverlässiger Support und auch das Wettangebot ist ansprechend. Auch Livewetten zur Genüge vorhanden. Und zu guter letzt auch noch ein Lob an die Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten, die wie bei den meisten sehr gut sind.

Sportingbet

Sportingbet ist einer der Top-Bookies unter den hiesigen Wettanbietern. Sie bieten neben den beliebtesten nationalen und internationalen Sportarten auch eine Vielzahl von besonderen Ereignissen, wie Motorsport, Boxen, Leichtathletik, Handball und sonstige internationale Wettbewerbe und Meisterschaften sowie nationale und internationale politische Ereignisse an.

Expekt

Expekt ist sicherlich einer der besten Wettanbieter im Netz. Die Seite hat ein sehr übersichtliches Interface sowie einen exzellenten Kundenservice. Außerdem bietet Expekt ein sehr großes Wettangebot mit guten Quoten. Da dieser Wettanbieter als sehr einsteigerfreundlich gilt gehört Expekt mit mehr als 1.000.000 Kunden zu den Großen im europäischen Internetbusiness.

Dies ist ein Anbieter, der durch seine Quoten besticht, da sie hier höher sind als bei vielen anderen. Auch den Support muss ich loben, der bei mir bislang immer innerhalb eines Tages geantwortet hat. Doch die deutliche Abstufung zu anderen ist das Wettangebot, welches bei expekt eher schlecht ist. Kaum live- oder spezialwetten, auch die unbekannteren Sportarten bleiben auf der Strecke.

Gamebookers

Gamebookers ist in fast jeder Hinsicht gut, d.h. Wettangebot groß, Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten zur Genüge vorhanden und auch der Support ist schnell und nett. Was hier allerdings sehr negativ auffallend ist, sind die Gebühren, die bei vielen Einzahlungs- und Auszahlungsmethoden vorhanden sind. Meiner Meinung nach ein richtiger Abschrecker.

Bet-at-home

bet-at-home besticht durch eine sehr übersichtliche Wettseite, als auch vom Service und den Quoten. Bet-at-home bietet nicht nur Sport- sondern auch Gesellschaftswetten an. Die Produktpalette wurde durch Hundewetten und einem Online-Casino erweitert und wurde schon mehrmals für den zuverlässigen und schnellen Kundenservice ausgezeichnet. Der Live-Support ist einfach erstklassig und professionell.

Paddy Power

Paddy Power ist einer der ältesten Bookies. Urspünglich einer der führenden irischen Buchmacher, der auch international Wetten anbietet, expandierte PaddyPower nach England und ist jetzt seit Anfang 2006 auch im deutschsprachigen Raum online.

 

Wie kann man die speziellen Bonus-Angebote beim Wetten nutzen?

Nahezu jeder Buchmacher bietet seinen Kunden bestimmte Bonusangebote an. Generell kann man zwischen Einzahlungsbonis und gratis Wettguthaben unterscheiden.

Verständlicherweise überwiegt die Zahl der Einzahlungsboonis, da aus Sicht des Buchmachers, die Chance bestimmt, dass der Sportwetter sein eingesetztes Geld verliert. Gratis Wettguthaben sind sehr selten und werden leider auch oft als Lockmittel von unseriösen Buchmachern genutzt.

Fast ausnahmslos sind an den Wetten Bonus bzw. eine mögliche Auszahlung Bedingungen geknüpft.

Zumeist müssen Einzahlung und Bonus z.B. je drei mal gesetzt werden, oftmals mit einer Quotenbeschränkung von 1,4, 1,5, 1,6 oder 2,0. Dadurch werden die Wetten riskanter und der Sportwetter kann obwohl er zusätzlich einen Bonus bekommen hat, sein Geld verlieren.

Kleiner Tipp: Oft kann man diese Quotenbeschränkungen durch Systemwetten mit wenig Risiko erfüllen.

Oftmals muss man sein Geld auch beantragen, selbst wenn die Bonusbestimmungen erfüllt sind. Dadurch soll der Kunde verleitet werden, obwohl er eigentlich auszahlen könnte und wollte, sein Geld nochmals zu riskieren.

Teilweise werden aufwändige Auszahlungsprozeduren eingeführt, um den Kunden eventuell noch einmal zu verführen weiter zu wetten, was insbesondere bei amerikanischen Bookies der Fall ist.

Um erfolgreich mit Wett-Bonis zu wetten, sollte man wissen, ob es sich lohnt einen Bonus mitzunehmen. Sowohl die prozentuale Bonushöhe und die Bonus Bedingungen sollten genau durchgerechnet werden. Man sollte auch Infos über die Liquidität und Auszahlungsmoral des Anbieters einholen. Man sollte nur auf Sportarten wetten, wo man sich auskennt und eventuell nach Erreichen der Bonusbedingung eine Auszahlung vornehmen.

 

Wie sind Außenseiterwetten und Favoritenwetten bei einem Wettanbieter zu erkennen?

Favoriten sind die Mannschaften, die stärker eingeschätzt werden als die gegnerische Mannschaft, welche dann Außenseiter genannt wird.

Der Favorit ist durch eine geringe Wettquote sehr schnell zu erkennen, während der Außenseiter durch eine hohe Quote zu erkennen ist. Der Favorit bzw. der Außenseiter wird von dem Wettanbieter durch seine Quoten bestimmt. Ist die Quote der Heimmannschaft 1.50 oder geringer, so kann man sie als hohen Favorit bezeichnen.

Aber man sollte nicht einfach auf die Quote schauen und sagen, da die Quote sehr gering ist, wette ich einfach mal darauf, denn geringe Quoten können auch manchmal täuschen.

Der Wettanbieter bestimmt die Wettquoten, indem er auf die jeweilige Tabelle schaut und auch die Formkurve beachtet. Außerdem sind Heimtabellen bzw. Auswärtstabellen für die Wettquoten sehr entscheidend. Die Wettquoten von Wettanbieter zu Wettanbieter unterscheiden sich, manchmal findet man auch größere Unterschiede, was aber sehr selten ist, die Wettquoten weichen meist nicht erheblich voneinander ab.

Den Außenseiter eines Spieles erkennt man deutlich durch seine hohe Quote, zum Beispiel wäre die Quote 7 eine sehr hohe Außenseiterquote. Das muss nicht heißen, dass diese Mannschaft überhaupt keine Chance hat. Es treten immer wieder Überraschungen auf, mit denen man gar nicht rechnet. Deswegen ist es wichtig, Spiele genau zu untersuchen: Hat die eine Mannschaft vielleicht verletzte, gesperrte oder aus sonstigen Gründen fehlenden Spieler? Dies kann ja auch ein Tag oder einige Stunden vor dem Spiel sein. Der Wettanbieter kann nicht die Situatuion aller Mannschaften kontrollieren!

Aber meistens wetten die Leute einfach auf Favoriten, weil sie andere Spiele nicht genau untersuchen und sich sagen, der Favorit müsste gewinnen, ohne überhaupt alle angebotenen Spiele zu untersuchen. Man überlegt und überlegt und spielt dann am Ende doch die Favoriten-Wetten, weil man nicht so viel Mut hat. Wichtig ist, wie schon erwähnt, zu schauen, dass man die Spiele genau analysiert durch: Heimtabelle, Auswärtstabelle, Formkurve, fehlende Spieler, Mannschaftsaufstellung, Stimmung in der Mannschaft usw.

 

Worauf sollte man bei Willkommensangeboten bei Wetten achten?

Bei Willkommensangeboten sollte man vor allem auf die Bestimmungen des Wettanbieters für den Bonus und das eingezahlte Geld achten.

Viele Wettanbieter haben zwar einen 100% Bonus in Höhe von 30 Euro, 50 Euro oder sogar mehr, aber die Bestimmungen sind mit Risiko verbunden. Zum Beispiel bestimmen sie, dass das eingezahlte Geld und der Bonus fünfmal gewettet werden und dabei eine der beinhaltenden Wetten eine Quote von 2 oder höher als 2 haben.

Wenn wir annehmen, dass man 50 Euro einzahlt und 50 Euro als Willkommensbonus dazu bekommt, so sieht dies verlockend und als ein sehr attraktives Angebot aus. Aber der Wettanbieter ist ja auch nicht dumm, er möchte, dass der Einzahlungsbetrag, wenn der User kein sehr guter Wetter ist, in seinem Besitz bleibt.

Wenn eine Bestimmung von einem Wettanbieter, die beinhaltet, dass man eine Quote von 2 oder höher hat, gemacht wird, dann könnte man theoretisch bei 100 Euro Einsatz 200 Euro gewinnen, aber das sind dann schon enorm hohe Summen, die man einsetzen muss und dabei einfach zu viel Risiko geht.

Am Besten ist es, wenn man Anbieter findet, die zwar sagen, dass man den Einzahlungsbetrag und den Bonus einsetzen muss, aber die keine Bestimmungen für die Wettquoten geben. Manche Anbieter machen es auch so, dass man seinen Bonus nur auf bestimmte Spiele wetten darf. Der Wettanbieter sollte bei solchen Willkommensangeboten den Kunden nicht zu sehr in seiner Auswahl einschränken.

Also empfehlen wir Anbieter auszusuchen, die einen 100% Bonus garantieren, bei denen man nur einige Male auf beliebige Spiele, die man sich selbst aussuchen kann, wetten muss. Einige Wettanbieter geben auch nur zeitweise Angebote oder zeitweise sehr gute Angebote für eine Ersteinzahlung. Deswegen sollte man die Angebote der Wettanbieter immer verfolgen.

 

Informationen zu Pferdewetten:

Der Pferderennsport ist nicht nur ein sportliches Ereignis, sondern eine spannende Gelegenheit zum Geldverdienen. Pferdewetten sind zentrale Interessen von Buchmachern und den wettenden Personen.

Pferdewetten basieren im Allgemeinen auf drei Wettarten. Die Quoten der Wetten werden am sogenannten Totalisator ermittelt. Man wettet in erster Linie auf Sieg, also den Gewinner des Pferderennens. Weiterhin wird auf Platz gewettet. Dabei muss das Pferd Erster, Zweiter oder Dritter werden. Nur wenn die Anzahl der startenden Pferde weniger als sieben beträgt, dann kommt es nur auf die ersten beiden Plätze an. Hierbei ist der Schwierigkeitsgrad relativ gering und die Erfolgschancen noch recht hoch. Deshalb eignet sich diese Wettform in aller erster Linie für Neueinsteiger.

Bei der Einer Wette oder Zweier Wette muss vom Wettteilnehmer vorausgesagt werden, welches einlaufende Pferd in der vorhergesagten Reihenfolge ins Ziel kommt. Die Vorhersage besteht also darin, welches Pferd als Erster oder Zweiter ans Ziel kommt. Gewinne in vierstelliger Höhe sind bei dieser Wettform durchaus möglich. Damit die Wahrscheinlichkeit eines Treffers erhöht wird, werden Kombinationswetten getätigt, wobei auf zwei oder mehr Pferde gesetzt wird. Für diese Form der Pferdewette werden spezielle Wettscheine ausgegeben.

Insider der Pferdewetten kennen noch weitere Wettmöglichkeiten. Die beliebteste und spannendste Wettart ist die Dreierwette. Sie verspricht zugleich auch die höchsten Gewinne und stellt eine Steigerung der Zweierwette dar. Neben dem Verdienst für die wettenden Personen sind Pferdewetten von Bedeutung für Buchmacher und Rennsportveranstalter. Ein grosser Teil anfallender Veranstaltungskosten und Siegespreise werden durch die Einsätze bei Pferdewetten wieder eingebracht. Die Wettleidenschaft der Rennsportbesucher ist somit eine wichtige Einnahmequelle der Veranstalter.

Erlöse der Pferdewetten sind für die Wettveranstalter und Buchmacher aufgrund der in Deutschland geltenden Rennwett- und Lotteriesteuer an die Finanzämter steuerpflichtig.

Pferdewetten basieren auf Grundlage von Insiderwissen, langjähriger Erfahrung, Kenntnis der Rennställe und Glück. Auch die genaue Kenntnis der Wettformate für den Wettenden sind wichtig. Die drei geltenden Wettformate sind WIN, Show und Place und können untereinander kombiniert werden, so beispielsweise WINPLACE. Beim Pferdewetten sind weitere Begriffe, wie EXACTA, TRIFECTA und SUPERFECTA Insiderjargon. EXACTA bedeutet, dass die ersten beiden Plätze in eintreffender Reihenfolge vorhergesagt werden. Die ersten drei Plätze in richtiger Reihenfolge des Einlaufs der Perde am Ziel müssen bei TRIFECTA eintreffen. SUPERFECTA setzt den Zieldurchgang in Reihenfolge der ersten vier Teilnehmer und die dazu richtige Reihenfolge voraus.

In Amerika werden noch andere Wettmöglichkeiten angboten. Die jeweils gewünschte Wettmöglichkeit bestimmt die Höhe des Wettgutscheines und damit den Wetteinsatz.

Das Wettgeschäft an sich findet auf allen großen Rennbahnen mit dem Elektronentoto statt. Vorteile dieses Systems sind die korrekte Wettabwicklung, Zeitersparnis und Geldeinsparung. Eine Computeranlage mit zwei sich gegenseitig kontrollierenden Rechnern ist die technische Grundlage dieses Systems. Alle Wettschalter auf der jeweiligen Rennbahn sind über diesen Computer ansprechbar und vernetzt ist die Anlage ausgehend vom Zentralrechner.

Pferdewetten sind auch über Vorwetten möglich, die bei Wettannahmestellen außerhalb der Rennbahn getätigt werden. Das Grundprinzip der Pferdewette ist, daß der Wetter den Wettschein mit seinen Favoriten an einer der verschiedenen Wettkassen abgibt. Dieser Wettschein wird vom entsprechenden Computerterminal eingespeichert und der entsprechenden Wettschein ausgedruckt. Für Wetteinsteiger sind die jeweiligen Informationsstände auf den Rennbahnen eine Anlaufstelle, die gern beim Ausfüllen der Wettscheine hilft. Auch Anleitungsbroschüren liegen dort zum Lesen bereit.

 

Eine kleine Sammlung der Fussballwetten-Fachbegriffe:

Aufstiegs Wette:
Eine Aufstiegs Wette findet man oft bei Pokalspielen oder Turnieren. Es muss ein Ereignis sein, bei dem es kein Unentschieden gibt und ein Sieger ermittelt werden muss. Die Wette unterscheidet sich so von der herkömmlichen 1, X, 2 Wette, da es das X nicht gibt und nur 2 Ausgänge möglich sind. Als Beispiel kann das Champions League Viertelfinale zwischen Arsenal London und Bayern München dienen. Nach dem Hin- und Rückspiel steht ein Gewinner fest, der weiterkommt.

Big/Medium/Small - Bet:
Dies sind Wetteinsatzbestimmungen ohne konkrete Summen zu nennen.

Big = hoher Einsatz
Medium = mittlerer Einsatz
Small = kleiner Einsatz


Der reale Geldwert, der hinter den jeweiligen Ausdrücken steckt ist variabel, da verschiedene Personen unterschiedliche Wettgewohnheiten haben und es auch Einkommensunterschiede gibt.

Bookie:
'Bookie' ist die Abkürzung für das englische Wort 'Bookmaker', was ins Deutsche mit 'Buchmacher' bzw. 'Wettbüro' übersetzt wird.

Cash-Back:
Viele Buchmacher 'versüßen' die Registrierung eines Neukunden mit einer Willkommensaktion wie z.B. "30% Cash-Back auf die erste Wette". Sie bekommen bei verlorener Wette also 30% ihres Einsatzes zurückbezahlt, unabhängig von Einsatz bzw. Quote (außer falls anders angegeben). Auch bei besonderen Anlässen (Rückrundenstart, Ostern, Europameisterschaft, Weltmeisterschaft...) schreiben die Wettbüros oft Specials aus.

Estimations:
Sie geben den theoretischen Spielausgang in Prozentzahlen an. Als Berechnungsgrundlagen dienen statistische Werte. Diese wiederum werden unterschiedlich gewichtet, was dann ggf. zu Unterschieden führen kann, wenn man die Estimations zweier unterschiedlicher Quellen vergleicht. Ausschließlich danach zu tippen ist nicht unbedingt ratsam, aber als Orientierungs- und Selektionshilfe bei der letztendlichen Tippauswahl sind sie schon sehr hilfreich. Je nachdem, welche Berechnungsgrundlagen man nimmt, lassen sich Estimations sowohl für 1, X, 2 Prognosen, als auch für Over/Under-Prognosen erstellen. Zu Freundschaftsspiele prinzipiell kann man sagen, dass auf Freundschaftsspiele eher nicht gewettet werden sollte, da hier meistens andere Gesetze gelten. Aufstellungen werde getestet, Stars geschont und Taktiken ausprobiert. Dies führt dazu, dass es sehr oft zu unberechenbaren Spielausgängen kommen kann.

Highroller:
Ein Wetter, der mit sehr hohen Einsätzen spielt.

Live Wette:
Mit Live Wetten werden Ereignisse bezeichnet, die aktuell stattfinden. Buchmacher binden dabei komplexe Systeme in ihre Webpages ein und zur Absicherung des Buchmachers wird die Wettannahme zeitverzögert um auf wichtige Aktionen (z.B. Elfmeter beim Fussballspiel) reagieren zu können. Verfügbare Live Wetten werden meist direkt auf der Startseite des Wettbüros aufgelistet oder ein Link 'Live Wetten' ist verfügbar. Live Wetten sind sehr beliebt unter Tippern, denn die Spannung beim Verfolgen des Ereignisses ob per TV oder Radio steigt enorm.

Money Management:
Überlegen Sie sich gut wie viel Geld Sie auf welche Events setzen. Ein schlechtes Money Management (oder Staking Plan) kann dazu führen, dass Sie im schlimmsten Fall all Ihr Geld auf einmal verlieren. Ein gutes Money Management hilft Ihnen jedoch Ihren Gewinn zu optimieren.

Offshore Buchmacher:
Ein Off-Shore Buchmacher hat aus steuerlichen Gründen seinen Sitz nicht in den USA oder in Europa, sondern auf einer karibischen Insel. Inseln wie Antigua, Gibraltar findet man sehr oft bei Wettbüros.

Outright Wette:
Das englische Wort 'outright' bedeutet 'sofort', 'auf der Stelle', 'vollständig', 'total'. In unserem Kontext ist die Übersetzung 'total' wohl zutreffend. In einer Outright Wette (Saisonwette) tippt man den Gewinner eines laufenden Wettbewerbes, z.B. den Meister der Fussball Bundesliga oder den Champions League Sieger.

Over/Under Wette:
Bei der Over/Under Wette tippt man die Summe der Tore eines Fussballspieles. Endet ein Spiel beispielsweise 3:1, dann wurden insgesamt 4 Tore erzielt. Beim Fussball liegt die Grenze zwischen Under (=Unter) und Over (=Über) meistens bei 2,5. Für unser Beispiel bedeutet das, dass es ein Over gewesen wäre. Diese Wette wird besonders bei Spielen, wo 2 abwehr- bzw. angriffstarke Mannschaften aufeinandertreffen, oft gewählt. Die Wettquote ist jener Faktor, mit dem der Einsatz einer Wette im Gewinn-Fall multipliziert wird. Vergleichen Sie immer die Quoten der unterschiedlichen Buchmacher. Es sollte immer bei dem (seriösen) Buchmacher gewettet werden, welcher die höhere Quote anbietet. Gute Wetter sind meistens bei vielen Buchmachern registriert. Es kommt oft genug vor, dass online Buchmacher bei eher unbekannten Events die Lage falsch einschätzen und auf den Sieg des Favoriten eine ungewöhnlich hohe Quote anbieten. Dies sind Ereignisse bei denen auch Wetteinsteiger sehr hohe Gewinne erzielen können.

Spezialwetten:
Buchmacher bieten die unterschiedlichsten Spezialwetten an. Das Angebot ist derart groß, so dass hier kaum jede einzelne Wettmöglichkeit angesprochen werden kann. Zudem sind einige dieser Varianten unter einem anderen Hauptbegriff zusammengefaßt wie z.B. Torwetten etc.

Surebet:
Surebet ist eine Wette, bei der ein Gewinn sicher ist (= Sichere Wette). Sind die Quoten für alle Ausgänge eines Ereignisses hoch genug, dass die Auszahlungsquote 100% übersteigt, so spricht man von einer Surebet. Natürlich ist nicht davon auszugehen, dass man alle Quoten bei einem Buchmacher findet, außer es handelt sich um einen Quotenfehler. Die meisten Quotenvergleiche berechnen für jedes Ereignis automatisch ob eine Surebet vorliegt und wie hoch der sichere Gewinn ist.

Systemwette:
Es gibt drei verschiedene Arten von Fussballwetten: Einzelwette, Kombiwette und Systemwetten. Eine Systemwette beinhaltet mindestens drei Tipps. Dabei müssen nicht zwingend alle Tipps aufgehen um einen Gewinn zu erzielen. Ein Beispiel für eine Systemwette ist die Wette '2 aus 3'. Man gibt drei Tipps ab (Tipp 1, 2 und 3) und davon müssen mindestens 2 richtig sein. Die Wette wird also in 3 Unterwetten (2er-Kombiwetten) unterteilt (Unterwette 1: Tipp 1 und 2, Unterwette 2: Tipp 2 und 3, Unterwette 3: Tipp 1 und 3). Die Gesamtquote ist der Durchschnitt der Unterwettenquoten. Um einen Gewinn zu machen sollte die Quote einer jeden Unterwette die Anzahl der Unterwetten übersteigen.

Torwetten:
Torwetten ist ein Teil des umfangreichen Wettangebots an Spezialwetten. Allgemein zu Torwetten ist zu sagen, daß es verschiedene Varianten gibt - siehe Unterbegriffe! Jedoch kann man sagen, dass alle eines gemeinsam haben. Sie sind äußerst spekulativ und somit für dauerhaften Erfolg eher ungeeignet.

Zu diesem Begriff gibt es folgende Unterbegriffe:
» Erstes Tor (Variante A)
» Erstes Tor (Variante B)
» Odd or Even
» Resultat Wette

Odd or Even:
Wer Roulette mit Fußball verbinden möchte, findet eventuell Gefallen an dieser Wettart. Hierbei wettet man lediglich darauf, ob die Summe des Endergebnisses gerade (Even) oder ungerade (Odd) ist.

Resultat Wette:
Bei der Resultat Wette tippt man auf das korrekte Endergebnis einer Partie. Jeder weiß, daß diese korrekten Ergebnisse schwer vorherzusehen sind, aber immer wieder sind diese hohen Quoten verlockend. Prinzipiell sollte man diese Wettart nur mit kleineren Einsätzen spielen. Wichtigster Aspekt dieser Wettart ist wohl, sie als Absicherungswette zu anderen Wettarten zu nutzen. Zum Beispiel kann man auf ein over setzen, aber die Gefahr eines Totalverlustes minimimieren, indem man zu dem gleichen Spiel als Resultat 1:1 wettet.

Value:
Als Value bezeichnet man eine Wette, auf die es sich ab einer bestimmten Quote lohnt zu tippen. Man bestimmt die Wahrscheinlichkeit eines Wettausgangs und vergleicht diese mit der Quote. Kommt bei der Berechnung heraus, dass der Buchmacher dem Ereignis eine niedrigere Wahrscheinlichkeit zuordnet als sie, so sollte man einen Tipp abgeben.

Wettguthaben:
Der Geldbetrag, den Sie bei einem Buchmacher zur Verfügung haben. Um Wetten zu platzieren muss dieses Wettguthaben natürlich mindestens in der Höhe des Einsatzes vorhanden sein. Deshalb ist nach dem Anlegen eines Kontos oft die Ersteinzahlung notwendig. Wichtig ist, dass die Einsätze logischerweiße direkt nach dem Platzieren der Wette vom Wettguthaben abgezogen werden und nicht erst nach einem möglichen Verlieren der Wette. Rechnet man die offenen Einsätze hinzu so spricht man vom 'visuellen' Wettguthaben.

 

Gemeinsam mit Spaß wetten: Die Tippgemeinschaft!

Eine Tippgemeinschaft ist ein nettes Freizeitvergnügen und bietet gleichzeitig eine gewisse Spannung, sobald die Ergebnisse bekannt gegeben werden.

Egal welche Sportart oder auch Lotto, viele Freunde, Arbeitskollegen Bekannte oder Verwandten gründen Tippgemeinschaften. Bei den meisten steht der Wunsch nicht unbedingt im Vordergrund, das großen Geld zu machen, da hierfür die Chancen einfach zu gering sind. Vielmehr geht es um ein Gemeinschaftserlebnis sowie um den Spaß an der Spannung, wenn die Ergebnisse feststehen.

Entschliesst man sich einer Tippgemeinschaft beizutreten oder auch selbst eine zu gründen, sollte man auf einige wichtige Dinge achten. Es ist wichtig, genaue Regeln für das Vorgehen beim Tippen zu bestimmen. Wird Geld eingesetzt, sollte ein Mitglied dieses sorgfältig verwalten. Einsätze und Gewinne sollten übersichtlich aufgeschrieben werden, um diese jederzeit einsehen zu können.

Ebenfalls ist die Absprache erforderlich, wie ein grösserer Gewinn innerhalb der Tippgemeinschaft verteilt wird. So vermeidet man von Anfang an, dass es später zu möglichen Streitigkeiten zwischen den Mitgliedern kommt. Generell sollte das Gemeinschaftserlebnis innerhalb einer Tippgemeinschaft immer im Vordergrund stehen. So kann man sich beispielsweise in regelmäßigen Abständen treffen, Tipps abgeben und gleichzeitig Freundschaften pflegen.

Gewinne können auch in eine Gemeinschaftskasse fließen und mit dem Geld gemeinsame Aktionen wie zum Beispiel Ausflüge oder Restaurantbesuche gemacht werden. Manche Tippgemeinschaften einigen sich auch darauf, Gewinne in bestimmten Abständen für wohltätige Zwecke zu spenden. Meist ist es von Vorteil, wenn die Tippgemeinschaft nicht so groß ist, da es so immer übersichtlich ist und Uneinigkeiten vermieden werden können. Hier ist es vorteilhaft, lieber mehrere kleine Tippgemeinschaften zu bilden.

Natürlich kann man auch alleine für bestimmte Dinge Tipps abgeben, wenn man keine Lust hat, sich einer Tippgemeinschaft anzuschliessen. Wetten kann man schliesslich überall, und immer mehr Wettbüros für Sportwetten gibt es in vielen Städten. Generell sollte Tippen und Wetten keine allzu wichtige Stellung im Leben einnehmen, sondern immer ein gemühtliches und vor allem gelegentliches Freizeitvergnügen bleiben.

 

Mit einer Sportwetten-Strategie zum bestmöglichen Gewinn?

Wer sich ein bisschen im Sport auskennt, kann eigentlich ziemlich sicher abschätzen, welches Mannschaft bei einem bestimmten Fußballspiel gewinnen wird, welcher Sportler den Wettbewerb gewinnen wird oder welches Pferd als erstes über die Ziellinie laufen wird. Und wer dann noch einen gewissen Hang zu Glücksspielen hat, ist der ideale Kandidat für Sportwetten. Denn je besser man sich auskennt, umso höher sind die Erfolgschancen. Am besten ist wenn man sich auf eine bestimmte Sportart spezialisiert.

Jeder Sportwetter entwickelt seine eigenen Strategien, wie er zu hohen Gewinnen kommt, um so sein Guthaben auf dem Wettkonto zu vermehren. Viele dieser zahlreichen Strategien werden auch online ausgetauscht. Um diese Strategien verstehen zu können, muss man jedoch erst einmal die unzähligen Fachbegriffe der Sportwettenwelt lernen; denn es handelt sich schon fast um eine eigene Sprache. Feste Gewinnquoten werden vom Buchmacher angeboten, variable Quoten hingegen beim Totalisator. Zusätzlich gibt es noch Wettbörsen im Internet, wo die User gegeneinander wetten können. Quoten werden im Übrigen Odds genannt. Natürlich gibt es auch "normale" Wettbüros.

Es werden verschiedene Wettarten angeboten: Die klassische Art ist die Einzelwette, bei der auf den Ausgang eines einzelnen Ereignisses getippt wird. Bei einer Kombinationswette (auch Kombi-Wette genannt) werden mehrere Wetten auf verschiedene Ergebnisse auf einem Schein zusammengefasst, der Einsatz gilt jedoch für die gesamte Wette. Die Gesamtquote ergibt sich aus den miteinander multiplizierten Quoten aller Ergebnisse. Noch komplizierter wird es bei der Systemwette: hier wird eine Reihe sich ähnelnder Kombinationswetten zusammengefasst. Der User muss sich nun aus diesen Möglichkeiten die für sich günstigste Strategie auswählen.

Jetzt wird es wirklich spannend, es geht ans Kombinieren und Rechnen. Es gibt zahlreiche verschiedene Strategien, die auch ineinander übergreifen. Hinter so ziemlich allen Strategien stehen komplizierte mathematische Verfahren, mit denen errechnet wird, welches Ergebnis mit welcher Wahrscheinlichkeit eintreten wird, um so das wahrscheinlichste Ergebnis herauszufinden und dann die gewinnbringendste Wette zu plazieren. Dazu braucht man ein umfassendes Wissen und vor allem logisches Denken. So gesehen sind Strategie-Sportwetten eine echte Wissenschaft!

 

Online Wetten abschließen und viel Geld gewinnen?

Ganz einfach von zu Hause aus tippen und damit Geld verdienen: Online Wette platzieren, beispielsweise auf Fußballspiele oder auch andere Sportarten. Auch Einsteiger können leicht Gewinne erzielen.

Auf den Websites der Wettanbietern findet man einen guten Überblick über die vielen unterschiedlichen Möglichkeiten, sein Wissen mit etwas Glück zu kombinieren und somit zu etwas Geld zu kommen.

Sehr hohe Gewinne kann man dann einfahren, wenn man auf einen Außenseiter tippt, der es dann natürlich auch schafft zu überraschen und gewinnt. Durch extrem hohe Quoten, die Außenseiter nun mal haben, wird es möglich, sehr schnell sehr viel Geld zu erhalten, und das ganz ohne hohen Einsatz! Dieser Reiz, das Verhältnis von Chance und Risiko richtig einzuschätzen, die Lage zu analysieren sowie schlussendlich mit seiner Wette richtig zu liegen, zieht Tag täglich viele tausende Wetter in den Bann.

Neben den Resultaten, auf die die Kunden setzen können, ist die aktuelle Quote angeführt. Mit diesem Faktor multipliziert der Tipper seinen Einsatz, und schon weiß er, wieviel er bei Eintreffen seiner Vorhersage gewinnen wird. Eine Bestätigung des Wetteinsatzes per Mausklick genügt, und schon ist die Wette online angenommen.

Voraussetzung, bei Online Wetten teilnehmen zu können, ist ein Kundenkonto sowie Volljährigkeit. Nach dem man sein Konto eröffnet hat, muss man nur noch Geld für den Wetteinsatz raufladen und schon kanns losgehen! Aufgrund des einfachen Systems finden sich auch Einsteiger sehr gut zurecht. Entscheidend ist eine Mischung aus Wissen über den jeweiligen Sports, auf den gewettet wird, und einer Portion Glück.

Das ist der Grund warum auch Anfänger saftige Gewinne einfahren können. Die Gewinne aus den Online Wetten werden steuerfrei ausbezahlt, der Gewinner muss sein Glück also nicht mit jemandem teilen, sondern darf sich über die komplette Geldsumme freuen.

 

Mit der Lieblingsmannschaft Geld verdienen?

Fußballwetten werden immer beliebter: das Internet macht es einfach und unkompliziert diverse Sportwetten abzuschließen.

Sportwetten sind so beliebt wie nie zuvor. Immer mehr Wettbegeisterte schließen online Wetten ab, um auch am Erfolg ihrer Lieblingsfußballmannschaft finanziell profitieren zu können. Mittlerweile findet man im Internet verschiedene Anbieter und Seitenbetreiber, die ihren Usern die Möglichkeit bieten auf zahlreiche Sportereignisse Wetten abzuschließen.

Im Mittelpunkt steht selbstverständlich auch die Bundesliga. Fast alle Wettbüros bieten ihren Kunden Bundesligawetten an. Diese bringen den Wettbürobetreibern rund 90 Prozent ihres Umsatzes ein. Neben der Bundesliga sind vor allem die Champions League und die englischen Fußballvereine sehr interessant für die Tipper. Andere Fußballevents wie eine Welt- oder Europameisterschaft spielen natürlich ebenfalls eine sehr große Rolle. In diesem Zeitraum verzeichnen die diversen Wettportale auch sehr viele Wetten von Neukunden oder Nutzern, die ansonsten eher selten Sportwetten abschließen.

Außer Fußball sind vor allem die klassischen Pferdewetten sehr beliebt. Einer der Gründe dafür ist, dass man über das Internet ganz einfach mittippen kann ohne direkt an der Pferderennbahn sein zu müssen, denn viele Wettfans kommen mit der Atmosphäre an den Rennbahnen nicht zu recht. Ein weiterer Grund, warum Pferdewetten so beliebt sind, ist weil es sich um eine sehr klassische Wettvariante handelt und man dabei sehr hohe Gewinne erzielen kann – vor allem dann wenn ein klarer Außenseiter gewinnt.

Bei den großen Sportwetten-Onlineanbietern kann man natürlich noch auf viele weitere, sogar weltweite Sportereignisse und Tipparten wetten. Das Angebot ist dabei sehr weit reichend. In Amerika stehen allerdings andere Sportarten wie zum Beispiel Basketball, American Football oder Baseball im Mittelpunkt des Wettgeschehens.

 

Informationen über mögliche Suchtgefahr beim Wetten?

Wetten sind für sehr viele ein angenehmer und gewinnbringender Zeitvertreib, aber man sollte aufpassen, denn die Suchtgefahr ist sehr groß.

Alle vier Jahre findet die Fußballweltmeisterschaft statt, und die ganze Welt verfällt dem Fußballfieber. Sogar Menschen, die sich sonst gar nicht für diesen Sport interessieren, bekommen plötzlich dieses Funkeln in den Augen, wenn darüber diskutiert wird, was bei dem letzten Spiel falsch gelaufen ist, und wo das Team wieder ganze Arbeit geleistet hat.

Fußball steckt fast jeden an. So ist es auch gar nicht weiter verwunderlich, dass es besonders zu der Zeit, wo Fußball-Großveranstaltungen übertragen werden, besonders viele Wetten abgeschlossen werden. Man muss dafür ja nicht einmal ins Wettbüro gehen. Aber auch das Wetten im privaten Kreis, kann unter Umständen der Beginn einer Spielsucht sein. Wenn man erst einmal gefallen daran gefunden hat, Fußball Wetten abzuschließen, ist der Weg zum Wettbüro nicht mehr weit. Das soll natürlich nicht heißen, dass jeder, der ab und zu mal eine Wette abschließt gleich süchtig danach wird.

Trotzdem ist Vorsicht geboten, denn es gibt unter den Menschen einfach Charaktere, die besonders anfällig für eine Sucht sind. Meistens sind es jene Menschen, die ohnehin nicht viel Geld haben, sie Hoffen durch Wetten an das schnelle Geld zu kommen. Nur leider ist das nicht so einfach, selbst nicht für Experten. Denn wenn es so einfach wäre mit Wetten das große Geld zu machen, würden viel mehr Leute wetten, dabei viel Geld verdienen und die Wettbüros wären bald alle pleite.

Man kann sich noch so gut mit Fußball auskennen, niemand kann genau sagen, wer 100 % gewinnen wird. Darum hört man auch oft von Menschen, die spielsüchtig waren und damit alles, nicht nur Geld, sondern sogar die eigene Familie verloren haben und nun auf der Straße leben. Das Angebot ist ja auch sehr verlockend, bei manchen Spielen kann man einen Euro setzten und über sechzig Euro gewinnen, aber man kann genauso auch eine Menge Geld verlieren. Das sollte man nie aus den Augen verlieren!

 

Der richtige Wettanbieter ist sehr wichtig!

Wer gerne wettet hat dank des Internets viele interessante Möglichkeiten um zusätzlich Geld zu verdienen, denn im Web und natürlich auch außerhalb des Internets gibt es unzählige Wettanbieter. Die großen Wettanbieter im Internet haben einen breites Spektrum an Wettangeboten, dazu gehören Sportwetten, Fußballwetten, Pferdewetten, Lotto und zahlreiche andere Wettmöglichkeiten.

Jeder Pferdeliebhaber sollte sich zumindest einmal an eine Pferdewette wagen, denn dort sind die Gewinnchancen gegenüber Lotto relativ hoch. Beinahe jeder Wettanbieter bietet Pferdewetten an. Die besten Gewinnmöglichkeiten bietet die Platzwette: der Spieler kann mit einem Geldeinsatz von 1, 2, 10, 20, 50, 100, 200, 500 oder sogar 1000 Euro auf ein Pferd wetten dessen Gewinnquote niedrig ist. Ein Teil des gewonnen Geldes sollte wieder investiert und stets auf eine Platzwette gesetzt werden. Mit der richtigen Spiel- und Wettstrategie kann so in relativer kurzer Zeit viel Geld gewonnen und somit Kapital aufgebaut werden.

In Deutschland zum Beispiel gibt es aktuell nur einen staatlichen Wettanbieter dessen Angebot allerdings begrenzt ist und die Quoten nach Einschätzung von Experten gegenüber der privaten ausländischen Konkurrenz niedrig sind. Der Gesetzgeber hat entschieden, dass private Wettanbieter verboten sind. Im Internet jedoch gibt es hunderte Wettanbieter, allerdings gibt es dort auch sehr viele unseriöse Anbieter und deshalb sollte man vorher unbedingt vergleichen.

 

Geld gewinnen mit Sportwetten?

Sportwetten im Internet haben einen riesengroßen Vorteil. Es besteht hier die Möglichkeit, auf nur ein Ergebnis zu wetten. Im Prinzip heißt das, man tippt auf ein Endergebnis: 1 (Sieg für Heimmannschaft), 0 oder X (Unentschieden) und 2 (Sieg der Gastmannschaft).

Besonders erwähnenswert ist die "Livewette" die es dem Tipper ermöglicht, während eines Sportereignisses live zu setzen. Je nach aktuellem Spielstand sind die Quoten niedrig bzw. hoch. Außerdem ist es spannend mitanzusehen, wie die Quoten im Spielverlauf steigen oder fallen.

Einer der größten Sportwettenanbieter ist wohl Bwin. Bwin bietet eine große Fülle von Wettangeboten. Beispiele hierfür sind die Fußballwetten, Eishockey, Handball und Formel 1 um nur einige Wettangebote zu nennen. Sportwetten bieten die Möglichkeit nicht nur auf Sieg, Unentschieden oder Niederlage zu wetten, sondern auch auf die Anzahl der geschossenen Tore in einer bestimmten Halbzeit, die Anzahl der roten Karten in einem Spiel, ob beide Mannschaften ein Tor erzielen etc. Das macht Sportwetten doch erst so reizvoll.

Des weiteren bieten manche Sportwettenveranstalter einen Wettbonus für Neukunden. Je nach Höhe der Einzahlung, die der Neukunde dort tätigt, gibt es noch einen Extra-Bonus in Form von einer einmaligen Geldzahlung auf das Wettkonto dazu. Hier kann man unter Umständen seinen eigenen Einsatz damit sogar verdoppeln. Wie Eingangs schon erwähnt sind Sportwetten spannend und attraktiv. Sie bieten viele Wettarten an, sowohl im nationalen als auch im internationalen Sport.

 

Sportwetten und die Bonuszahlungen!

Sportwetten ziehen immer mehr Leute in ihren Bann. Seit der Legalisierung privater Wettanbieter drängen immer mehr und mehr Wettanbieter auf den Markt. Diese große Menge an Anbietern wie beispielsweise Bwin und Betfair führt einen harten Kampf um Ihre zukünftigen Kunden.

Besondere Special sind Bonuszahlungen die den Kunden für die Eröffnung eines Wettkontos angeboten werden. Bei Neuanmeldungen wird meistens das doppelte des Einzahlungsbetrags auf das Konto aufgebucht. Allerdings gibt es bei diesen Aktionen ein Limit für die Zusatzzahlung. Bei der Wettbörse Betfair zum Beispiel: Der Kunde zahlt 50 Euro auf sein Konto ein und erhält mit dem Betfair Bonus kostenlos 50 € Wettguthaben.

Um sich für sein bevorzugtes Wettbüro zu entscheiden hilft es die Quoten der Wettbüros zu vergleichen. Dabei lassen dich durchaus beachtliche Unterschiede ausmachen. Darüber hinaus gibt es bei einigen Wettanbietern ein schlichtweg größeres Wettangebot. Hier werden Sonderwetten angeboten die bei anderen Wettanbietern nicht verfügbar sind. Sicher sind auch die eingangs erwähnten Bonuszahlungen ein wichtiger Vorteil.

Sollte man sich tatsächlich entscheiden ein Wettkonto bei einem Onlineanbieter zu eröffnen, sollten einige wichtige Faktoren beachtet werden. Je mehr Spiele man miteinander kombiniert umso höher ist natürlich die Quote. Es empfiehlt sich allerdings mit einigen wenigen Spielen zu beginnen. Bei mehreren Spielen ist die Gewinnquote zwar höher, doch logischerweise verringert sich auch die Gewinnchance mit jeder getippten Begegnung.

In Pokalwettbewerben wachsen die Außenseiter häufig über sich hinaus, was durchaus berücksichtigt werden sollte. Abschließend sollte man die Statistik nicht außer Acht lassen. Jede Begegnung sollte zwar einzeln bewertet werden, dennoch sollte sich der Spieler darüber im Klaren sein dass es wesentlich mehr Heimsiege, als Unentschieden und auch als Auswärtssiege gibt.

 

Wetten mit Wahrscheinlichkeiten und Wettquoten!

Für das Wetten gilt im Grunde das gleiche Gesetz wie für all Ihre Geldgeschäfte: Je höher das Risiko, desto geringer sind auch Ihre Gewinnchancen.


Für eine Sportwette, auf die Sie bei einem beliebigen Anbietern wie zum Beispiel Bet365 oder Betfair setzen können, wird zuvor die Wahrscheinlichkeit aller möglichen Ergebnisse ermittelt. Betrachten wir der Einfachheit halber ein Fußballspiel: Es stehen sich zwei Mannschaften gegenüber, schätzen Experten aufgrund der jeweiligen aktuellen Form der Teams die alternativen Wahrscheinlichkeiten für den Spielausgang ein. Entweder gewinnt der hohe Favorit A (sehr wahrscheinlich) oder es siegt unerwartet der Außenseiter B (eher unwahrscheinlich) oder aber es gibt ein Unentschieden.

Die so ermittelten Wahrscheinlichkeiten bilden die Ausgangswerte für die Wettquoten bei Sportwetten. Zum Beispiel bekommen Sie nur 1,50 € pro 1 € zurück, wenn Sie richtigerweise auf den Favoriten A gesetzt haben. Für den Underdog B würde Ihnen aber pro gesetztem Euro im Siegesfall ein Gewinn von beispielsweise 5,50 € ausgezahlt. Ein richtig vorausgesagtes Unentschieden hat meistens eine Quote von ca. 3,00 das bedeutet, Sie würden das drei-fache Ihres Einsatzes zurückbekommen. Je nach Anbieter wie z.B. Unibet oder Mybet unterscheiden sich die Wettquoten auch sehr stark.

Wettquoten werden aber nicht einmal festgelegt und stehen unverrückbar fest. Ganz im Gegenteil: Sie sind dynamisch, daher sie verändern sich je nachdem, wie viel Geld die Wetter auf die einzelnen Kämpfer setzen. (Falls z. B. ein potenter Wetter eine enorm große Summe auf einen der Boxer setzt, verringert sich damit die Wettquote, die man für dessen Sieg erhält).

Auch Formschwankungen und Verletzungen führen natürlich dazu, dass die Quote dementsprechend angepasst werden muss. Aber aufgepasst! Natürlich hat für Sie immer die Quote Gültigkeit, zu der Sie Ihre Wette platziert haben, ganz egal, wie sie sich danach entwickelt.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass es zwei Arten von Wettern gibt: Die risikofreudigen, die häufig hohe Quoten suchen, auf den Außenseiter setzen, deshalb auch oft verlieren, aber wenn sie gewinnen, viel Geld einstreichen können. Hingegen müssen die Wetter, die immer "sichere Tipps" abgeben, meistens mit niedrigen Quoten und Gewinnen leben, dafür verlieren sie aber viel seltener.

Doch ganz egal, zu welchem Spielertyp Sie gehören, wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Wetten und dass Ihnen die Glücksgöttin Fortuna gewogen sein möge!

 

Das erste Wettkonto!

Zur Zeit erfreuen sich Sportwetten größter Beliebtheit. Auch Online-Casinos oder Pokerspiele im Internet finden immer mehr Anklang. Dementsprechend viele und verschiedene Wettbüros und Wettbörsen bieten ihre Dienste insbesondere im Internet an und es scheinen von Tag zu Tag immer mehr zu werden. Doch leider sind nicht alle dieser Anbieter auch seriös. Bevor man also ein Wettkonto bei einem Sportwettenanbieter eröffnet, sollte man sich über das Wettbüro oder die Wettbörse und ihr Angebot genauestens informieren.

Am wichtigsten ist natürlich, dass die gewonnenen Wetten auch tatsächlich ausbezahlt werden. Zunächst sollte man sich den Sitz und die Adresse des Wettbüros ansehen, die auf jeden Fall auf der Internetseite angegeben sein sollte. Die meisten Wettbüros haben ihren Sitz im Ausland, sodass die angegebene Adresse auf den ersten Blick etwas merkwürdig erscheinen mag. Ein Sitz im Ausland heißt aber noch lange nicht, dass das Wettbüro unseriös ist.

Die meisten Wettbüros haben ihren Sitz in Ländern mit einem liberalen Glücksspielrecht, wie z.B. England. Dabei sollte man aber darauf achten, dass eine direkte Kontaktmöglichkeit im eigenen Land besteht und ob diese möglicherweise kostenpflichtig ist. Falls es einmal zu Problemen kommen sollte, ist es wichtig, das Wettbüro unverzüglich erreichen zu können. Am besten ist hier natürlich eine kostenlose Telefonnummer. In der Regel bieten seriöse Anbieter Kontaktmöglichkeiten per Telefon, E-Mail und per Brief an.

Aber auch die angebotenen Quoten sind wichtig, denn je besser die Quoten, desto höher ist der mögliche Gewinn. Hier lohnt sich ein Vergleich zwischen den verschiedenen Wettanbietern. Dabei sollte aber auch darauf geachtet werden, ob für die Auszahlung vom Wettkonto Gebühren anfallen und wie hoch diese gegebenenfalls sind. Auch die verschiedenen Auszahlungsmöglichkeiten sind hier zu beachten, sowie der Zeitraum, der für die Auszahlung benötigt wird.

Hierbei sollte zugleich ein Blick auf die vorhandenen Einzahlungsmöglichkeiten geworfen werden und ob Neukunden bei einer Kontoeröffnung einen Bonus erhalten. Es gibt die verschiedensten Angebote für Neukunden, die bei einer Kontoeröffnung auf jeden Fall ausgenutzt werden sollten.

Weiterhin sollte jeder sich das Wettangebot des Wettbüros angucken. Man sollte sich vorher überlegen, auf welche Sportarten man wetten möchte und insbesondere welche Arten von Wetten man abschließen möchte. Danach sollte unbedingt sicher gestellt werden, dass das auserkorene Wettbüro dahingehend auch ein ausreichendes Angebot aufweist. Für einige mögen auch die Angebote zur Spielsuchtprävention von Bedeutung sein, so dass auch hierauf geachtet werden sollte.

 

Erfolgreiche Sportwetten:

Viele stellen sich die Frage, wie Sie spielerisch etwas Geld verdienen können. Dabei gewinnt die Sportwette eine immer größer werdende Fangemeinde. Was aber kennzeichnet eine Sportwette und was muß ich beim Wetten alles beachten? Es handelt sich um eine Sportwette, wenn Wettanleger Geldbeträge auf den Ausgang von Sportereignissen setzen. Doch gibt es verschiedene Wettangebote, die ich hier einmal kurz vorstellen möchte. Zum einen haben wir da die normale Sportwette, bei der über einen sogenannten Buchmacher eine Wette zu festen Gewinnquoten abgeschlossen wird. Bei dieser Wettform stehen die Gewinnquoten bereits fest und sind nicht variabel.

Möchte man zu variablen Quoten wetten, so muß man das über den sogenannten Totalisator machen oder man wettet in Form einer Calcutta-Auktion. Bei festen Gewinnquoten kann man sich schon vorher den möglichen Gewinn ausrechnen. Bei Sportwetten mit variablen Quoten sieht das natürlich völlig anders aus. Am Totalisator werden Wetten meist bei Pferderennen oder auch beim Toto abgeschlossen.

Aber auch im Wettgeschäft macht ein neuer Trend immer mehr an Boden gegenüber der traditionellen Wette gut. Hier sind die Online Wetten gemeint. Man schließt seine Wetten nicht mehr im Wettbüro ab, sondern wickelt alles in sogenannten Online Wettbörsen ab. Online Sportwetten genießen hierbei einen hervorragenden Ruf und werden immer öfter abgeschlossen.

Warum aber gewinnen die Online Sportwetten so viel an Boden bzw. haben das traditionelle Wettbüro bereits abgelöst? Das hat verschiedenste Gründe. So ist der Kunde im Internet anonym, kann seine Wettstrategie besser planen oder auch einmal kurzfristig Wetten abschließen. Außerdem ist der Wettkunde zeitlich unabhängig und hat eine weitaus größere Auswahl an möglichen Wetten, die er abschließen kann.

Man unterscheidet verschiedene Wettarten. So wird bei der Einzelwette, dem Klassiker unter den Wetten schlechthin, einfach auf den Ausgang eines Sportereignisses gewettet. Bei der Kombinationswette werden mehrere Wetten abgeschlossen und auf einem Wettschein aufgenommen.

Vorsicht ist bei Kombinationswetten angebracht, denn nur derjenige gewinnt, der alle Ergebnisse richtig getippt hat. Vorteil bei der Kombinationswette ist der sehr hohe mögliche Gewinn. Die Systemwette fasst schließlich mehrere Kombinationswetten zusammen. Hier müssen auch nicht alle Wetten erfolgreich getippt werden. Je mehr man richtig getippt hat, je höher ist auch der Wettgewinn.

 

Erfolg mit Sportwetten:

Sportwetten genießen immer größere Beliebtheit. Was aber ist eine Sportwette?

Bei einer Sportwette werden bestimmte Geldbeträge auf Ergebnisse von Sportereignissen gesetzt. Dabei werden Sportwetten auf verschiedene Art angeboten. Zum einen kann man bei einem Buchmacher eine Sportwette zu festen Gewinnquoten abschließen. Variable Quoten hingegen werden über den Totalisator oder nach Art einer Calcutta-Auktion abgeschlossen.

Der Vorteil bei Sportwetten mit festen Gewinnquoten ist der, dass man sich schon vorher den möglichen Gewinn anhand der Quote errechnen kann. Am Totalisator wettet man hingegen gegen andere Wettteilnehmer und nicht gegen einen Buchmacher. Diese Art der Wette wird vor allem bei Pferderennen oder auch beim Toto genutzt. Wetten können dabei nicht nur auf Sieg, sondern auch auf Platz abgeschlossen werden.

Sicherlich werden Sie sich fragen, was es denn nun für Wettarten gibt. Man unterscheidet die Einzelwette, die Kombinationswette, Systemwetten und Livewetten. Die Einzelwette ist der Klassiker schlechthin. Hierbei wird einfach auf das Ergebnis eines Ereignisses gewettet. Bei der Kombinationswette werden mehrere Wetten abgeschlossen und auf einem Wettschein aufgenommen. Achtung! Bei der Kombinationswette gewinnt nur der, der alle Ergebnisse richtig getippt hat. Die sehr hohe Gewinnquote ergibt sich hier also aus der doch sehr geringen Gewinnchance.

Bei der Systemwette werden mehrere Kombinationswetten zu einer Systemwette zusammengefaßt. Wichtiger Unterschied zur Kombinationswette ist, dass man auch gewinnt, wenn nicht alle Tipps richtig abgegeben wurden. Die Gewinnsumme ist hier jedoch eher gering und erhöht sich, je mehr richtige Tipps abgegeben wurden. Bei der Livewette kann man noch Wetten abgeben, während das Sportereignis bereits läuft.

 

Gute Buchmacher für Sportwetten?

Der Buchmacher ist eine feste Institution im Bereich der Wetten. Wie lange es diese Art der Tätigkeit gibt, ist wohl kaum noch nachzuvollziehen. Fest steht aber, dass bereits seit Tausenden von Jahren Wetten abgeschlossen werden und es Leute gegeben haben muss, die für ein wenig Ordnung im Faktoren-reichen Chaos einer Sportveranstaltung sorgten.

Die meisten Wetten beruhen auf dem einfachen Prinzip von Gewinnen oder Verlieren. Entweder gewinnt Team A oder es verliert eben. Doch mit der Einführung von Buchmachern vertiefte sich diese Idee. Es kam nicht länger nur darauf an, ob ein Team gewann oder nicht, sondern wie und gegen wen. Denn spielt nun einmal eine Bundesliga Mannschaft gegen einen Dorfklub, dann ist schnell klar, auf wen die gesamten Wetteinsätze laufen werden.

Doch gibt man dem Außenseiter eine niedrigere Chance zu gewinnen, und damit auch jenen, die auf den Außenseiter tippen würden, dann kann sich eine Besonderheit herausstellen. Um also den Tipp viel attraktiver zu gestalten, erhöhen die Buchmacher die Quoten eines Außenseiters. Nun kann man auf ihn wetten, und die Chancen stehen zwar noch immer schlecht für einen Sieg, aber gewinnt der Außenseiter doch, dann steigert die Quote auch den Gewinn.

Doch solche Quoten müssen erst festgelegt werden und darum kümmern sich die Buchmacher. Sie entscheiden wie hoch die Chance eines Teams ist, das andere zu schlagen und daraus resultiert schließlich die Quote. Nun nimmt der Buchmacher die Wetteinsätze entgegen und verwaltet Geld und Quoten.

Die moderne Form des Buchmachers gründet auf den Möglichkeiten im Internet. Buchmacher sitzen nicht länger in verstaubten Büros hinter alten Holzschreibtischen oder laufen wild über Trabrennbahn. Der Buchmacher von heute arbeitet in Online Wettbüros. Hier setzt er die Quoten für alle sportlichen Ereignisse fest. Und dabei gilt: Alles was eine Quote bekommen kann, darauf kann auch gewettet werden. Die Aufgabe besteht für den Buchmacher darin, sich aller Faktoren bewusst zu sein, die zu den Mannschaften und Ereignissen gibt. Auf diese Weise errechnet er die Chancen für Sieg oder Niederlage.

Generell tragen Buchmacher allerdings auch das finanzielle Risiko. Es kann der Fall eintreten, dass mehr Wettende gewonnen haben, als der Buchmacher bezahlen kann. Für solche eventuellen Fälle, kann sich der Buchmacher auch bei anderen Wettbüros oder Wettbörsen absichern lassen.

 

Late Bets (Späte Wetten):

Late bets sind (illegale) Wetten, die aufgrund eines Fehlers des Buchmachers noch abgegeben werden können, obwohl das Ereignis (z.B. Tor) schon feststeht.

Livewetten werden immer beliebter, es macht ja auch jede Menge Spaß bei einem Fussballspiel live im Fernsehen (oder Livestream) zuzusehen und daneben zu wetten, wenn man zu wissen glaubt, wie das Spiel weitergehen wird.

Manchmal nutzen Spieler dabei auch Buchmacher-Fehler aus und spielen sogenannte Late Bets. Das sind beispielsweise Wetten auf das nächste Tor, obwohl dieses gerade gefallen war, und die aufgrund von Unaufmerksamkeit des Buchmachers oder verzögerter TV-Übertragungen (wenn man z.B. einen schnelleren Stream oder Live-Ticker hat als der Buchmacher) trotzdem einige Sekunden danach noch abgegeben werden können.

Solche Late Bets sind kein Einzelfall, aber Vorsicht die Wettbüros sind auch nicht dumm, und sobald sie hinter die Masche kommen (was meist nicht lange dauert) wird man dafür gesperrt, und wer ehrlich ist, muss zugeben, dass eine Sperre da natürlich vollkommen berechtigt ist.

In einem Wettforum habe wir übrigens mal gelesen, dass es Leute gibt, die explizit nach Wettanbietern suchen, wo solche illegalen Wetten möglich sind. Die gibt es auf lange Sicht natürlich nicht, aber dass man sogar danach fragt, ist unserer Meinung nach eine Erwähnung wert. Also unser Tipp - lieber gar nicht erst versuchen! Denn sonst werdet ihr über kurz oder lang bei eurem Wettbüro gesperrt werden.

 

Fußball & Sportwetten finden Sie bei betfair, bet365, bwin, BetClic, bet-at-home, Betsson, Eurobet, Interwetten, Gamebookers, myBet, 888sport, Noxwin, AllYouBet, Betsafe, Intertops, NordicBet, PartyBets, William Hill, youwin, Tipico, Titanbet, Unibet, Betdaq. Tipps & Tricks für Sport, Geld, Immobilien, Handwerk, Börse, Prognosen, Vorhersagen, Spiele, Glückspiel, Geld, Wirtschaft, Unterhaltung, Abenteuer, Sieg, Verlust, Liebe, Freude, Leid, Neid, Habgier, Sex, Porno, Mercedes-Benz, Ferrari, Porsche, BMW, Audi, Lexus, VW-Volkswagen, Lamborghini, Fiat, Ford, Aston Martin, Bentley, Bugatti, Cadillac, Chevrolet, Daewoo, Honda, Hummer, Hyundai, Jaguar, Jeep, Land-Rover, Lotus, Maserati, Maybach, Mazda, Mitsubishi, Morgan, Nissan, Opel, Pagani, Peugeot, Pontiac, Renault, Rolls-Royce, Saab, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, TVR, Vauxhall, Volvo, Wiesmann unter Winplace.at!

Zeitbombe China
Die größte Gefahr für die Weltwirtschaft liegt in China. Eine riesige geld- und schuldeninduzierte Blase ist dabei, sich immer mehr aufzublähen. Der Prozess ist außer Kontrolle, eine »sanfte Landung« nicht mehr möglich. Deutsche Banken: Kredite und Kontokorrent immer schwieriger! Bei deutschen Banken wird es immer schwieriger, Kredite zu bekommen oder seine Kreditlinien zu behalten. Das melden verschiedene Internetportale. Bereits mündlich zugesagte Baufinanzierungen und sonstige Kredite würden immer häufiger mit fadenscheinigen Aussagen wieder infrage gestellt und rückgängig gemacht. Beobachter sprechen von einem Warnsignal für einen möglichen baldigen Zusammenbruch des Euro.    

EZB-Präsident Trichet erhält den Internationalen Karlspreis. Freispruch für Jörg Kachelmann: Jörg Kachelmann zeigt keine Regung, als der Vorsitzende Richter die entscheidenden Worte um 9.07Uhr verliest: "Der Angeklagte Jörg Andreas Kachelmann wird freigesprochen." Datendiebstahl bei Neckermann: Hacker haben beim Versandhändler Neckermann.de Daten von 1,2 Millionen Gewinnspielteilnehmern abgegriffen. Davon sind vorwiegend Nutzer aus Deutschland betroffen, teilte das Unternehmen mit. Auch Tiere wieder als EHEC-Überträger im Gespräch: Alles auf Anfang: Die spanischen Gurken sind offenbar unschuldig an der aktuellen EHEC-Erkrankungswelle. Jetzt suchen Forscher andere mögliche Verbreitungswege. Auch eine Ansteckung unter Menschen ist denkbar.

Deutsche Solarbranche wird überrannt! Die deutschen Hersteller drohen trotz ihrer Lobby-Erfolge zum Verlierer der Energiewende zu werden, weil sie der Konkurrenz aus Fernost wenig entgegenzusetzen haben. Fast jede zweite in Deutschland installierte Solaranlage kommt aus China. Die deutschen Hersteller drohen trotz ihrer Lobby-Erfolge zum Verlierer der Energiewende zu werden, weil sie der Konkurrenz aus Fernost wenig entgegenzusetzen haben. Fast jede zweite in Deutschland installierte Solaranlage kommt aus China. DSK plädiert auf nicht schuldig: In Begleitung seiner Frau erscheint der frühere IWF-Chef vor einem New Yorker Gericht. Dort wird die Anklage wegen versuchter Vergewaltigung verlesen. Strauss-Kahn weist alle Vorwürfe zurück - und richtet damit eine Kampfansage an die Staatsanwaltschaft. Milliarden-Betrüger Bernard Madoff: Er sitzt hinter Gittern und draußen wird sein Hab und Gut versteigert. Sogar die Unterhosen von Milliarden-Betrüger Bernard Madoff wurden meistbietend versteigert! Carmen Electra: Die Schauspielerin hat am Wochenende mit vollem Körpereinsatz einen Strip-Salon in Las Vegas eröffnet. Nach ihrer sexy Tanzeinlage gab's von den Zuschauern zwei Minuten lang Standing Ovations.

Sorgen um die Konjunktur belasten die Börsen: Schuldenkrise, schwächelnde Konjunktur, Geldpolitik: Es gibt zahlreiche Gründe, Aktien zu verkaufen; aber auch einen guten Grund, dies nicht zu tun. Seit dem Hoch Anfang Mai ist die Marktkapitalisierung der Weltbörsen um mehr als zwei Billionen Dollar geschrumpft. Die riskante Milliardenwette der IT-Konzerne: Cloud-Computing ist der Trend schlechthin bei den IT-Riesen. Die Investitionen in die wolkige Hoffnung kosten die Unternehmen Milliarden. Doch ein Flop ist nicht ausgeschlossen.  

Neuer Trainer für Hammers: Sam Allardyce hat die Aufgabe bekommen West Ham United zurück in die Premier League zu führen. West Ham gestern Abschluss der Gespräche mit dem ehemaligen Bolton, Newcastle und Blackburn Chef und einigte sich auf einen Zwei-Jahres-Vertrag im Wert von £ 3 Millionen - die auch eine siebenstellige Summe Bonus für den Sieg Förderung. Del Neri geht, Conte kommt: Die Trennung stand bereits fest, jetzt ist sie offiziell: Juventus Turin entlässt Trainer Luigi Del Neri. Ex-Spieler Antonio Conte soll die "Alte Dame" wieder an die Spitze führen. Der italienische Fußball-Rekordmeister Juventus Turin hat sich am Dienstag offiziell von Trainer Luigi Del Neri getrennt und Antonio Conte als Nachfolger präsentiert. Der 41 Jahre alte Conte unterzeichnete einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2013, wie die "Bianconeri" auf ihrer Webseite mitteilten. "Wir wollen wieder gewinnen und werden es mit Conte tun", sagte Juve-Präsident Andrea Agnelli. Gillot neuer Trainer von Girondins de Bordeaux. Didier Deschamps um zwei Jahre verlängert!  Der Trainer von Olympique Marseille hat auch am Montag in einer Pressemitteilung, erklärt dass es zur Verlängerung des Clubs angekündigt wurde. Hier ist er nun für zwei weitere Jahre gebunden, bis Juni 2014. Sanner neuer Trainer von Siena! Bis jetzt verantwortlich für das Team Varese (Serie B), Giuseppe Sannino eine Zwei-Jahres-Vertrag zugunsten von Siena unterzeichnet hat, gab am Montag bekannt Clubpräsident Toskana zu Serie A. Alaba verlängert bis 2015 beim FC Bayern München: Der FC Bayern München und David Alaba haben sich auf eine vorzeitige Verlängerung des bis 2013 laufenden Vertrages um zwei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2015 geeinigt. Das teilte der deutsche Fußball-Rekordmeister am Freitag mit. «Wir freuen uns sehr, einen so jungen und talentierten Spieler langfristig an den Verein binden zu können. In den nächsten Wochen werden wir jetzt gemeinsam darüber entscheiden, wie die nähere Zukunft von David Alaba aussehen und was für alle Seiten diesbezüglich das Beste sein wird», sagte FCB-Sportdirektor Christian Nerlinger.

Der laut vieler Fachleute und Sportexperten Meinungen «Aktuell beste Torwart der Welt» Manuel Neuer vom FC Schalke 04, wird ab dem 01. Juli 2011 das Training an der Säbener Straße aufnehmen. Er unterzeichnete einen Vertrag über 5 Jahre beim deutschen Fussball-Rekordmeister FC Bayern München! Felix Magath verkauft Meister-Knipser Grafite: Wolfsburgs Torjäger Grafite (32) steht unmittelbar vor dem Wechsel nach Dubai. Der Brasilianer soll bei Al Ahli einen Drei-Jahres-Vertrag unterschreiben - Gehalt rund 3 Mio Euro netto pro Jahr! Cabaye in Newcastle: Wie erwartet, hat Yohan Cabaye unterzeichnet Freitag einen Fünf-Jahres-Vertrag mit Newcastle United, nach dem bestehen des obligatorischen Medizinchecks. Die Elstern haben 5.000.000 € ausgegeben, um den französischen Nationalspieler in Lille zu kaufen. Der Spieler vom OSC Lille spielt seit 2004, beim aktuell französischen Meister, wo er 250 Spiele gespielt hat und dabei 39 Tore erzielte. Manzano: "Kein Angebot für Aguero" Der neue Trainer von Atletico Madrid hat Gregorio Manzano klar über den Fall von Sergio Agüero gezeigt: die Colchoneros noch nicht erhalten haben keine Angebote für ihre Stürmer 23 Jahre alt. Spieler von 20 Toren in der Primera División letzten Saison, hat der argentinische Stürmer in der Tat gefragt, nach fünf Spielzeiten in der spanischen Hauptstadt transferiert werden. "Der Präsident, CEO und Sportdirektor mir gesagt, dass es kein Angebot für ihn, sagte Manzano. Ich wünschte, ich hatte die Chance, zu führen. Es wäre ein großer Stolz und Genugtuung, unter uns. "Die spanischen Medien vor kurzem ergeben, dass Real Madrid CF, FC Barcelona, FC Chelsea London und Juventus Turin möchten sich die Dienste des argentinischen Top-Stürmers gerne für ihr jeweiliges Team in Anspruch nehmen.

Gameiro "Paris oder Valencia" Der Stürmer vom FC Lorient, Kévin Gameiro, sprach über seine Zukunft nach dem Freundschaftsspiel gegen Polen (1-0). Für ihn wird seine Zukunft entweder beim FC Valencia oder Paris Saint-Germain sein: "Ich werde über meine Zukunft in den kommenden Tagen entscheiden, sagte er auf RMC. Diarra "förmlich angezogen" von OM:  Nach der Ehrung der 34. Auswahl mit der französischen Mannschaft gegen Polen (1-0), Donnerstag, hat Alou Diarra über seine Zukunft gesprochen. Der Kapitän der Blues, gestand seine Vorliebe für den Vize-Meister aus Frankreich und freut sich auf die Qualifikation für die nächste Champions League Saison. Douchez für drei Jahre zu PSG: Paris Saint-Germain hat am Freitag offiziell bekannt gegeben, dass der ehemalige Torhüter von Stade Rennes - Nicolas Douchez einen Vertrag über 3 Jahre unterzeichnet hat. Geboren in Rosny-sous-Bois vor 31 Jahren verließ er seine Heimatstadt sehr früh, um seine Ausbildung in Le Havre fortzusetzen. Er war Schlussmann von Chateauroux und Toulouse, bevor er Rennes 2008 beitrat.

Aldi hat einen neuen Chef: Der Lebensmittelhändler Aldi Nord hat einen Generationswechsel in seiner Chefetage vollzogen. Marc Heußinger (45) ist seit Anfang Juni Gesamtverantwortlicher. Der langjährige Top-Manager und Richtungsgeber Hartmuth Wiesemann (66) hat aus gesundheitlichen Gründen sein Amt abgeben. Heußinger sollte ursprünglich erst Anfang 2013 an die Spitze rücken. Er führt Aldi Nord aber bereits seit Anfang 2011 kommissarisch. Der neue Chef ist seit 1998 für den Discounter tätig. Aldi wurde 1961 von den Brüdern Theo und Karl Albrecht gegründet. Die Firmenbezeichnung steht für Albrecht-Discount.

Euro-Krise: Das Ende des Rekord-Wachstums steht bevor! Der von der deutschen Regierung umjubelte Aufschwung verliert bald an Fahrt - das ist die Prognose von Wirtschaftsforschern. Das Bruttoinlandsprodukt werde 2012 lediglich um 1,6 Prozent zulegen, teilte das Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW) jetzt mit. Das ist deutlich weniger als in diesem Jahr. Schuld daran ist die Euro-Krise. Russland: Gold- und Devisenreserven im Aufwärtstrend! Russlands Gold- und Devisenreserven sind in der letzten Woche um 4,5 Milliarden Dollar auf 522,8 Milliarden gewachsen. Das teilte die russische Zentralbank mit. Das sind 0,9 Prozentpunkte innerhalb von sieben Tagen

Wall Street steht vor Finanzpanik: Auch in den USA ist die Lage nicht beruhigend. Die Wall Street steht vor einer Finanzpanik. Das melden mehrere amerikanische Medien. Die Zeichen wie im Krisenjahr 2008 mehrten sich: Geplante Massenentlassungen bei den Großbanken, explodierende Energiepreise, katastrophale Wirtschaftsmeldungen und das sinkende Verbrauchervertrauen - die Parallelen seien bemerkenswert, so das Portal Propagandafront. Der US-Ökonom Roubini hatte gegenüber dem Portal Bloombergs erklärt, er sei der Ansicht, »die USA befänden sich aktuell an einem Wendepunkt in Richtung einer Marktkorrektur«. Laut einer CNN-Umfrage gehen zurzeit 48 Prozent der US-Bürger davon aus, dass eine Depression in den Vereinigten Staaten innerhalb der nächsten 12 Monate »sehr wahrscheinlich« sei. Auch die Bekanntgabe der OPEC, die Ölproduktion nicht auszuweiten, dürfte die Finanzmärkte verschrecken und den Ölpreis weiter steigen lassen.

Verliert Großbritannien das »AAA«-Rating? Götterdämmerung in Europa: Die Ratingagentur Moody’s droht dem Vereinigten Königreich mit der Herabstufung seiner Kreditwürdigkeit. Jetzt sollen eine halbe Million Menschen im öffentlichen Dienst entlassen, die Sozialhilfe und das Kindergeld gekürzt werden. Nun gerät auch Großbritannien ins Visier der Ratingagenturen. Moody’s droht sogar mittelfristig mit der Herabstufung vom Triple-A-Rating, wenn das Wirtschaftswachstum sich nicht stabilisiert und die Sparmaßnahmen nicht rigoros umgesetzt werden. Bereits in diesem Jahr muss London sieben Prozent seiner Einnahmen für den Schuldendienst ausgeben, bis 2013 werden es knapp neun Prozent sein, warnt Moody’s. Großbritannien steht also vor schweren Zeiten. Aber wie konnte es soweit kommen? Inflate or die« war das Motto der Bank von England zu Gordon Browns Zeiten, um den Konsum anzukurbeln. Doch dadurch geriet der Staat noch viel tiefer in die Krise. Auch die neue Regierung Cameron bemüht sich verzweifelt, die wirtschaftliche Lage des Vereinigten Königreichs zu verbessern. Bisher vergeblich, denn der Zustand der britischen Volkswirtschaft ist nach wie vor verheerend, die Immobilienblase gigantisch. So wird die Lage der britischen Staatsfinanzen immer bedrohlicher und schürt damit das Misstrauen gegenüber der Bonität des Königreichs: Allein im Oktober 2009 wuchs der Schuldenberg um 11,4 Milliarden Pfund; das war der schnellste Anstieg seit Beginn der Aufzeichnungen. In den ersten zwölf Monaten nach der Lehman-Pleite musste sich die britische Regierung damit rund 138 Milliarden Pfund leihen.

Schlimmer als eine Kernschmelze! Bericht der japanischen Regierung räumt ein: verheerende »Durchschmelze« in Fukushima. Erst unlängst veröffentlichte Berichte hatten bestätigt, dass es in den Stunden nach dem verheerenden Erdbeben und Tsunami am 11. März in den Reaktoren 1, 2 und 3 des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi eine Kernschmelze gegeben hatte, doch diese Informationen werden von neuen, noch weit schlimmeren Meldungen übertroffen. Diesen zufolge ist es in einigen der Reaktoren aller Wahrscheinlichkeit nach zu einer »Durchschmelze« gekommen. Der altgediente Politiker Ichiro Ozawa äußerte in einem Interview ist sogar der Ansicht, ganz Japan könnte wegen der Lage in Fukushima »unbewohnbar« werden. Bei einer atomaren Kernschmelze übersteigt die Temperatur des Brennstoffs dessen Schmelzpunkt so weit, dass der Kern beschädigt wird und radioaktiver Brennstoff nach außen dringt, wobei die Gefahr besteht, dass hohe Strahlungsmengen in die Umgebung freigesetzt werden können. Eine nukleare Durchschmelze ist ein noch weit schlimmeres Szenario, denn dabei schmilzt der Kernbrennstoff buchstäblich durch den Boden des beschädigten Reaktordruckbehälters in die umgebenden Sicherheitsbehälter – und möglicherweise sogar durch diese äußeren Behälter direkt in Boden, Luft und Wasser.

Das Kartell der Federal Reserve: die Acht Familien! Die Vier apokalyptischen Reiter des Bankenwesens (Bank of Amerika, JP Morgan Chase, Citigroup und Wells Fargo) besitzen die Vier Reiter des Erdöls (Exxon Mobil, Royal Dutch/Shell, BP und Chevron Texaco) zusammen mit der Deutschen Bank, BNP, Barclays und anderen europäischen traditionellen Finanzgiganten. Aber ihre monopolartige Macht endet nicht beim Erdöl. Aus den Firmenberichten gemäß 10-K [eine Bestimmung der amerikanischen Börsenaufsicht (SEC), nach der Aktienunternehmen ausführliche Jahresberichte abgeben müssen] an die SEC geht hervor, dass die Vier Reiter des Bankenwesen zu den führenden zehn Aktionären praktisch aller Unternehmen zählen, die in der jährlichen Auflistung der 500 führenden amerikanischen Unternehmen im Magazin Fortune aufgeführt sind. (1) Wer aber sind die Hauptaktionäre in diesen Großbanken? Diese Informationen werden bestens gehütet. eine Nachfrage bei Bankenaufsichtsbehörden nach den Eigentümern der 25 führenden amerikanischen Großbanken wurden zunächst aufgrund des »Gesetzes zur Informationsfreiheit« (FOIA) genehmigt, eine Beantwortung aber dann aus Gründen der »nationalen Sicherheit« abgelehnt. Das birgt eine gewisse Ironie, da viele der Großaktionäre der Bank in Europa zu Hause sind. Eine wichtige »Deponie« für den Reichtum der weltweiten Oligarchie, der diese Bankholdings gehören, ist das Unternehmen US Trust Corp. – gegründet 1853, das heute zur Bank of America gehört. Vor Kurzem gehörte Walter Rothschild als Direktor und Ehrentreuhänder dem Vorstand an. Andere Direktoren waren oder sind Daniel Davison von JP Morgan Chase, Richard Tucker von Exxon Mobile, Daniel Roberts von der Citigroup und Marshall Schwatz von Morgan Stanley. (2)
J.W. McAllister, ein Kenner der Erdölindustrie mit Verbindungen zum Hause Saud, schrieb in The Grim Reaper, nach Informationen, die er von einem saudischen Banker erhalten habe, gehörten 80 Prozent der New Yorker Federal Reserve Bank, der bei Weitem einflussreichsten der zwölf regionalen Federal-Reserve-Banken, nur acht Familien, von denen vier in den USA lebten. Dabei handelte es sich um Goldman Sachs, Rockefeller, Lehman und Kuhn Loeb aus New York, die Rothschilds aus Paris und London, die Warburgs aus Hamburg, die Lazards aus Paris und Israel Moses Seif aus Rom.

Hengbart verlängert um um zwei Jahre: Der Verteidiger Cedric Hengbart vom AJ Auxerre hat seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert. Veröffentlicht am Samstag auf dem Burgund Club-Website. Paris schnappt sich Gameiro: Der französische Nationalstürmer Kevin Gameiro (24) wechselt vom FC Lorient zu Paris Saint-Germain. Die Ablösesumme liegt bei 11 Millionen - Er erhält einen Vertrag über vier Jahre. McLeish verlässt Birmingham: Das enthüllte die offiziellen Website von Birmingham City, trat Alex McLeish am Sonntag von seiner Position als General Manager zurück. McClaren, der neue Manager von Nottingham: Der neue Trainer von Nottingham Forest heißt Steve McClaren. Der Techniker von 50 Jahren, darunter Französisch, wer die Mittelfeldspieler Guy Moussi (ex-Los Angeles), am Montag unterzeichnet, ein Vier-Jahres-Vertrag mit dem Verein gefördert werden, um die Premier League zu führen. Adebayor zurück in City: Seine Abenteuer mit Real Madrid ist beendet. Emmanuel Adebayor ist offiziell wieder bei Manchester City, seine Option auf 16 Mio. Kauf von Real Madrid wurde verzichtet, wenn der Vertrag am Montag ausläuft.

Charlie Sheen womöglich bald wieder im TV? Charlie Sheen (45) hat noch nicht genug vom TV-Geschäft. Nach seinem Ausstieg bei der Erfolgs-Serie „Two And A Half Men“ will es der Skandal-Schauspieler noch einmal wissen. Während seine ehemaligen Arbeitsgeber ihn mit Ashton Kutcher ersetzen, führt Sheen laut „TMZ“ Verhandlungen für eine neue Serie. Die Produzenten von „Two and a Half Man“ hatten Sheen nach dessen wüsten Beschimpfungen gefeuert und die Dreharbeiten der Serie vorübergehend eingestellt. Charlie Sheen feuerte auf seiner „Twitter“-Seite immer wieder nach, zog mit seiner Bühnen-Tournee quer durch die USA.

Der Countdown zu Gottschalks letzter Show „Wetten, dass?“ läuft! Auf Mallorca gibt Thommy noch mal alles. Die Besetzung auf der Wett-Couch bei seiner Abschiedssendung auf Mallorca am Samstag ist hochkarätig. Hollywood-Star Cameron Diaz (38), Pop-Diva Jennifer Lopez (41) und Formel1-Weltmeister Sebastian Vettel (23) nehmen auf Gottschalks Sofa Platz. Zu den Wettpaten in Gottschalks letzter „Wetten, dass..?“-Show gehört: Topmodel-Mama Heidi Klum, US-Schauspieler Kevin James aus der Sitcom „King of Queens", Juror Dieter Bohlen aus DSDS, Pietro Lombardi und Sarah Engels. Musikalisch heizt auch Mega-Star Jennifer Lopez den Zuschauern bei der Sommer-Ausgabe auf Mallorca ordentlich ein und performt ihren Hit „On The Floor".

Facebook: Erstmals weniger Nutzer! Die fetten Jahre bei Facebook scheinen vorbei. Nach einer mehrjährigen Phase des scheinbar ungebremsten Wachstums verliert das soziale Netzwerk nun erstmals mehr Mitglieder, als es Neuzugänge gibt. Fast sechs Millionen Nutzer sollen Facebook in den USA den Rücken gekehrt haben. Neben den USA und Kanada vermelden auch England, Norwegen und Russland leicht sinkende Mitgliederzahlen. In den Schwellenländern wie Brasilien, Indien oder Mexiko beträgt die Steigerung dagegen noch immer gegen zehn Prozent. Ob die schwächelnden Nutzerzahlen in Zusammenhang stehen mit den Datenschutzproblemen oder neuen, alternativen sozialen Netzwerken, darf zunächst bezweifelt werden. Wahrscheinlich ist es bei Facebook wie mit fast allem: Die Zeit nagt unerbittlich am Glanz des Neuen. Was zunächst neu und spannend ist, wird irgendwann langweilig.  

Hugh Hefner und Crystal Harris sagen Hochzeit ab: Los Angeles Überraschendes Aus für Hugh Hefner (85) und Playmate Crystal Harris (25): Vier Tage vor der geplanten Hochzeit hat das ungleiche Paar die Feier abgesagt. "Die Hochzeit findet nicht statt", twitterte Hefner am Dienstag. Seine 60 Jahre jüngere Verlobte Crystal Harris habe einen "Sinneswandel" gehabt, schrieb Hefner im Kurznachrichtendienst Twitter. "Die Hochzeit ist abgeblasen", fügte er hinzu. Die 25-jährige Harris teilte über ihr Twitter-Konto mit, sie habe ihre Entscheidung nach "sehr eingehendem Nachdenken" getroffen und weiterhin "größte Achtung für Hef". Zudem bat sie um den Schutz der "Privatsphäre, die wir in dieser Zeit verdienen". Rund 300 Gäste sollten am Samstag in der "Playboy"-Villa feiern. Anfang Mai hatte das Brautpaar die Einladungen verschickt. Harris schwärmte vorab, dass sie bei der Hochzeit ein rosa Kleid tragen werde. Hefner wollte seine Söhne Marston und Cooper als Trauzeugen an seiner Seite haben.

Natalie Portman: Das Baby ist da! Natalie Portman ist US-Berichten zufolge Mutter eines kleinen Jungen geworden. Die Oscar-Gewinnerin und ihr Verlobter Benjamin Millepied sind jetzt zum ersten Mal Eltern geworden. Weitere Details sind bis jetzt noch nicht bekannt. Portman hatte den Choreografen Millepied am Set zu ihrem Erfolgsfilm "Black Swan" getroffen, der ihr ihren ersten Oscar eingebracht hat. Die beiden hatten bereits im Dezember ihre Verlobung und Portmans Schwangerschaft verkündet.

IWF: Österreich muss Schulden abbauen! Der Internationale Währungsfonds, IWF, hat Österreich aufgefordert, mehr zu sparen. Die Schulden lägen deutlich über dem Vorkrisenniveau, mit dem Budget 2012 sollten die Bemühungen zum Schuldenabbau »ehrgeiziger« werden, heißt es im diesjährigen Länderbericht des IWF zu Österreich, der am Dienstag von der IWF-Missionschefin für Österreich, Enrica Detragiache, gemeinsam mit Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny in Wien präsentiert wurde.

Infiziert der »Griechenland-Virus« jetzt auch Bulgarien? Beide Länder sind wirtschaftlich sehr eng miteinander verflochten. Griechische Banken halten rund ein Drittel aller Aktiva auf dem bulgarischen Finanzmarkt. Fällt Griechenland, ist auch Bulgarien in höchster Not. Bulgarien wurde am 1. Januar 2007 in die Europäische Union (EU) aufgenommen. Viele kritisierten dies damals, stand das Land 1996 doch vor dem Bankrott und konnte sich nur durch Milliardenhilfen des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank halbwegs konsolidieren. Zudem lag die allgemeine Preissteigerung im Beitrittsjahr bei rund 13 Prozent. Bulgarien weist heute die höchste Armutsquote (über 20 Prozent) und das niedrigste Pro-Kopf-Einkommen (10.600 Euro pro Einwohner) innerhalb der EU auf. Die Arbeitslosenquote liegt laut Eurostat knapp über 11 Prozent (Gesamt-EU: 9,4 Prozent). Besonders benachteiligt sind Arbeitslose, Behinderte und Rentner. Bulgarien ist somit offiziell das »ärmste Land« der EU.

Mauro Cetto unterzeichnet in Palermo: Der Vertrag ist im Sommer ausgelaufen und der aktuelle Kapitän vom FC Toulouse unterzeichnete am Dienstag für 3 Jahre in Palermo. Der 29-Jährige argentinische Verteidiger freut sich auf die neue Herausforderung "in einer der härtesten Meisterschaften-Ligen" in der Welt wie Italien

Griechische Großbank flieht aus griechischen Anleihen! Es ist ein fatales Signal: Nicht nur ausländische Institute trennen sich von griechischen Staatsanleihen, auch die größte private Bank des Landes bereinigt ihren Bestand. Es ist eine Kehrtwende um 180 Grad. Athen - Das entscheidende Kapitel heißt "Highlights" - doch ein Höhepunkt ist es höchstens im negativen Sinne: Laut ihrem neuen Quartalsbericht hat nun auch die National Bank of Greece (NBG) damit begonnen, heimische Staatsanleihen abzustoßen. Dem Bericht zufolge hat das Institut mittlerweile 4,8 Milliarden Euro an griechischen Bonds abgestoßen und besaß Ende März 2011 noch 13,2 Milliarden Euro davon. Damit vollzieht Griechenlands größte Privatbank, die auch der größte Besitzer griechischer Anleihen ist, eine Kehrtwende um 180 Grad. Zu Beginn der Griechenland-Krise Ende 2009 stockte die Bank ihren Bestand an griechischen Staatsanleihen sogar noch von 16,2 auf 18 Milliarden Euro auf. Es gehe darum, "den Markt zu stützen", hieß es damals zur Begründung. In der vergangenen Woche war zudem bekannt geworden, dass auch deutsche Banken und Versicherungen im großen Stil griechische Staatsanleihen abstoßen. Hielten Ende April 2010 deutsche Banken noch 16 Mrd. Euro, waren es im Februar 2011 nur noch 10,3 Mrd. Euro. Damit befinden sich die griechischen Staatsanleihen vor allem in Besitz der Europäischen Zentralbank (EZB).

Auch aus dem griechischen Finanzministerium gibt es keine guten Nachrichten: Die Staatseinnahmen brachen in den ersten fünf Monaten des Jahres 2011 auf rund 18 Milliarden Euro ein - 7,1 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Geplant waren Einnahmen in Höhe von mehr als 20 Milliarden Euro. Damit ist auch die Zielvorgabe, im laufenden Jahr insgesamt gut 55 Milliarden Euro einzustreichen, Makulatur. Auch die Staatsausgaben liefen in den ersten fünf Monaten 2011 aus dem Ruder. Das Ziel, die Ausgaben auf rund 26,5 Milliarden Euro zu begrenzen, wurde um mehr als eine Milliarde verfehlt.

EZB bringt Billionen-Rettungsfonds ins Gespräch: Während Griechenlands Ministerpräsident Giorgos Papandreou mit einer Kabinettsumbildung sein Land retten will, denkt die EZB schon einen Schritt weiter: Ratsmitglied Wellink schlägt vor, den Rettungsschirm zu verdoppeln. Heftige Proteste der Bevölkerung, ein Ministerpräsident unter Druck, die europäischen Regierungschefs über die Frage einer Gläubigerbeteiligung zerstritten und der Weg für eine neue Milliardenüberweisung nach Athen noch immer nicht frei – die Schuldenkrise spitzt sich zu. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat nun einen neuen Vorschlag präsentiert, um aus der festgefahrenen Situation zu kommen. EZB-Ratsmitglied Nout Wellink hält wegen der Griechenland-Krise eine Verdoppelung des europäischen Rettungsfonds auf 1,5 Billionen Euro für erforderlich. Dies sei nötig, wenn es zu einer Beteiligung privater Investoren an einem neuen Hilfspaket für Griechenland kommen solle, sagte Wellink der niederländischen Zeitung „Het Financieele Dagblad“ von Donnerstag. Außerdem bringe ein weiteres Rettungsprogramm viele Unsicherheiten mit sich. So könnten Irland und Portugal dem Beispiel Griechenlands folgen. Diese Ansteckungsrisiken müssten berücksichtigt werden, forderte der niederländische Notenbankchef. „Wenn Sie diese Risiken betrachten, müssen Sie ein Sicherheitsnetz aufbauen“, argumentierte Wellink. „Es sollte sich auf 1500 Milliarden Euro belaufen, und es sollte mehr Flexibilität geben, wie das Geld ausgegeben werden kann.“

Ex-Pornostar belastet Weiner im Penisfoto-Skandal: Die frühere Porno-Darstellerin Ginger Lee sagt, US-Politiker Anthony Weiner sei in E-Mails sexuell anzüglich geworden. Er habe sie gebeten, diesbezüglich zu lügen. Ex-Pornostarlet Ginger Lee sagt, sie wollte sich mit dem US-Kongressabgeordneten Anthony Weiner über Politik austauschen. Die ehemalige Porno-Dastellerin Ginger Lee hat den in einen Sex-Skandal verstrickten US-Kongressabgeordneten Anthony Weiner zusätzlich belastet. Weiner, der die Versendung freizügiger Fotos und Nachrichten über das Internet eingestanden hatte, habe sie aufgefordert, ihre E-Mail-Korrespondenz mit ihm geheim zu halten. Weiner habe sie nach Beginn des Skandals gebeten, über den Inhalt der rund 100 E-Mails zu lügen, die sie mit ihm zwischen März und Juni ausgetauscht hatte, sagte Lee. In den E-Mails sei es vor allem um Politik gegangen, doch immer wieder habe Weiner sexuelle Anspielungen gemacht, worauf sie nicht eingegangen sei. Der Abgeordnete hat eine zweiwöchige Auszeit von seinem Mandat im US-Repräsentantenhaus genommen, nachdem bekannt geworden war, dass er unter anderem über Twitter anzügliche Fotos an Frauen verschickt hatte. Auf einem ist deutlich eine Erektion zu erkennen. Weiners demokratischen Parteikollegen drängen ihn, noch in dieser Woche sein Amt als Abgeordneter zurückzulegen. Auch US-Präsident Barack Obama hat ihm den Rücktritt nahegelegt.

Bundestrainer Löw plant nicht mehr mit Ballack! Joachim Löw hat entschieden: Michael Ballack gehört nicht mehr zum Kader der Nationalmannschaft. Der Leverkusener bekommt aber ein Abschiedsspiel. Michael Ballacks Karriere in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ist beendet. Bundestrainer Joachim Löw gab bekannt, dass er ohne den langjährigen Kapitän plant. Damit ist die monatelange Diskussion um den 98-maligen Nationalspieler beendet. Löw sagte: "Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass viele junge Spieler in den Blickpunkt gerückt sind und gute Perspektiven besitzen. Mit ihnen ist die Entwicklung der Nationalmannschaft seit der WM 2010 in Südafrika absolut positiv verlaufen. Nachdem ich diese Thematik mit Michael Ballack zuletzt bei unserem Treffen Ende März 2011 in aller Offenheit erörtert habe und wir danach mehrfach telefoniert haben, ist nun vor dem Start in die EM-Saison der Zeitpunkt gekommen, hier klar Position zu beziehen.

In unseren Gesprächen hatte ich den Eindruck, dass Michael durchaus Verständnis für unsere Sichtweise hat. Im Interesse aller ist daher jetzt eine ehrliche und klare Entscheidung angebracht.” Gleichzeitig machte der Bundestrainer deutlich: “Michael Ballack war ein Jahrzehnt ein sehr wichtiger Führungsspieler der Nationalmannschaft und hat enormen Anteil an den großen Erfolgen des Teams seit der WM 2002. Er hat eine Ära geprägt und sich als Kapitän stets in den Dienst der Mannschaft gestellt, was ich bei der WM 2006 oder der EURO 2008 aus nächster Nähe erleben konnte. Seine spielerische und kämpferische Klasse sprechen ebenso für ihn wie seine Torgefährlichkeit und seine Nervenstärke gerade in wichtigen Spielen.”

Darüber hinaus versicherte Löw: “Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass Michael Ballack als Nationalspieler in attraktivem Rahmen verabschiedet werden soll und wir ihm ein ehrliches Dankeschön für seine großen Verdienste um den deutschen Fußball sagen wollen.” Damit meint Löw die Testpartie am 10. August gegen Brasilien. Es wäre Ballacks 99. Länderspiel. Sein bisherletztes Länderspiel hat Ballack am 3. März 2010 (0:1 gegen Argentinien in München) bestritten, die WM verpasste er nach einem schweren Foulspiel von Kevin Boateng im englischen Pokalfinale verletzungsbedingt.

Ermittlungen gegen Santander-Chef: Emilio Botín, starker Mann der spanischen Vorzeigebank Banco Santander, steht im Verdacht, Steuern hinterzogen zu haben. Hinweise darauf gab ein früherer Beschäftigter einer Schweizer Bank. Der Chef der spanischen Großbank Banco Santander hat massiven Ärger mit der Justiz: Wie der Nationale Gerichtshof mitteilte, wird gegen Emilio Botín und elf weitere Mitglieder der Familie wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ermittelt. Der Aktienkurs der größten Bank Europas nach Marktkapitalisierung gab daraufhin mehr als ein Prozent nach. Die Botíns werden verdächtigt, Gelder auf Schweizer Konten geparkt zu haben und diese in den Jahren 2005 bis 2009 nicht ordnungsgemäß in ihren Steuererklärungen deklariert zu haben. Hinweise darauf fanden französische Behörden auf einer CD mit Kontoinformationen, die ein früherer Mitarbeiter der Bank HSBC in der Schweiz gestohlen und an die Ermittler verkauft hatte. Die Franzosen informierten daraufhin im Mai 2010 ihre spanischen Kollegen.

US-Politiker tritt nach Cybersex-Affäre zurück: Anthony Weiner beugt sich dem politischen Druck: Drei Wochen nachdem seine Cybersex-Affäre bekannt wurde, will er nun sein Amt aufgeben. Er begibt sich außerdem in therapeutische Behandlung, um ein „gesünderer Mensch“ zu werden. Er werde diesen Schritt noch an diesem Donnerstag bekanntgeben, berichteten Medien unter Berufung auf Freunde des Politikers. Bereits zuvor hatte sich der Demokrat in therapeutische Behandlung begeben, um ein „besserer Ehemann“ und ein „gesünderer Mensch“ zu werden, wie eine Sprecherin sagte. Weiner ist mit einer hochrangigen Mitarbeiterin von US-Außenministerin Hillary Clinton verheiratet. In den vergangenen drei Wochen waren eine Reihe von anzüglichen Fotos des 46-Jährigen im Internet aufgetaucht. Weiner, der bislang als hoffnungsvoller politischer Aufsteiger in der Partei von Präsident Barack Obama galt, räumte schließlich ein, mit sechs Frauen „unangemessene Kommunikation“ via Twitter und Facebook geführt zu haben.

US-Finanzaufsicht warnt vor Crash in Europa: Dramatische Warnung aus Amerika: Der US-Einlagensicherungsfonds fürchtet die Folgen der europäischen Schuldenkrise - und warnt vor einem Zusammenbruch des internationalen Bankensystems. Das Risiko von Kreditausfällen sei enorm, der Euro-Kurs fällt. Washington - Böse Erinnerungen an den Lehman-Crash werden wieder wach: Der Zusammenbruch einer US-Bank war es, der 2008 das weltweite Finanzsystem ins Wanken brachte. Dieses Mal könnten es europäische Banken sein, die die Weltwirtschaft herunterziehen. Davor warnt der US-Einlagensicherungsfonds FDIC. Im Zuge der Schuldenkrise könnten große Geldhäuser in Europa die Stabilität des gesamten Finanzsystems in Gefahr bringen, sagte FDIC-Chefin Sheila Bair. Sie sei tief besorgt wegen der Kreditqualität einer Reihe von Ländern und des Engagements einiger Banken dort, sagte Bair. Die hochrangige US-Expertin bringt mit ihrer Aussage neuen Zündstoff in die Diskussion um dringend benötigte Griechenland-Hilfen. Ausgerechnet jetzt, wo es vor allem um die Frage geht, ob Banken an einem zweiten Rettungspaket beteiligt werden. Der Kurs des Euro sackte am Donnerstag entsprechend ab - auf rund 1,40 Dollar. Auch die großen Börsenindizes standen unter Druck. Der Dax lag am Nachmittag knapp ein Prozent im Minus bei rund 7063 Punkten.

 

Was macht Menschen glücklich

1.1 Das Glück und die Wünsche:

Fragt man einen Menschen, was ihn glücklich macht, wird man oft eine Antwort in der Art bekommen, eine gesunde Familie, sichere Arbeit oder materieller Wohlstand, "sich dieses und jenes leisten können". Oder man träumt von einem Sach- oder Geldgewinn, für manchen ist es eine Reise oder Karriere beziehungsweise wachsendes Ansehen und höherer Status bei seinen Mitmenschen. Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen, doch soll das zur Illustration genügen.

In den meisten Beispielen stehen die angenehmen Dinge im Vordergrund, die Schokoladenseite unserer Zivilisation, seien es luxuriöse Dinge oder Statuszuwachs und Anerkennung. Fragen Sie sich: Was würde ich antworten? Nehmen Sie sich Zeit, um darüber nachzudenken und eine Antwort zu finden. Schließlich geht es um Sie - die wichtigste Person in Ihrem Leben.

Ein gewisser Lebensstandard und Ansehen sind natürlich wichtig; es gibt wohl niemanden, der darauf ganz verzichten will. Wenn außer Zweifel steht, daß sie das Leben angenehmer machen, lohnt sich doch die Frage, wie genau sie bewirken, daß man glücklich wird. Vielleicht verändert sich ja unsere Sicht der Dinge und wir kommen zu dem Schluß, daß sie Platzhalter für dieses schwer faßbare Etwas "Glück" sind - und an ihrer Stelle könnte auch etwas ganz anderes stehen, was uns als Menschen viel näher ist. Schon die alte Binsenweisheit "Geld allein macht nicht glücklich" drückt aus, daß Glück nicht in der Natur des Geldes liegt. Wo liegt es dann? Es lohnt sich, dem nachzugehen.

Unsere Kultur hat ihre ganz eigenen Werte und Vorstellungen darüber, was den Individuen wichtig ist, entwickelt und tradiert. Andere Epochen zeichnen sich durch andere Werte aus. Hat unsere Gesellschaft also auch Werte? Ja? Gut, nur - was ist dann mit dem häufig angeprangerten "Werteverfall"? Ich halte die Bezeichnung Wertewandel für treffender; die heute propagierten Werte kann jeder im Fernsehen oder anderen Medien erkennen. Udo Lindenberg in der Anti-Drogenkampagne oder Boris Becker im neuen Mercedes genauso wie die "Lindenstraße" oder die Skandale der "Bild"-Zeitung stellen doch Werte dar, teilen etwas mit, womit wir uns identifizieren sollen. Was keiner sehen, kaufen, haben will, wird abgesetzt. Nach dem common sense sind materieller Wohlstand, Sicherheit und stärker auch wieder familiäre Bindungen und Tradition besonders wichtig.

 

1.2 Vorstellungen der Antike:

Aristoteles schreibt in der "Nikomachischen Ethik": "Jede Kunst und jede Lehre, desgleichen jede Handlung und jeder Entschluß, scheint ein Gut zu erstreben, weshalb man das Gute treffend als dasjenige bezeichnet hat, wonach alles strebt. Das Ziel der Heilkunst ist die Gesundheit, das der Schiffsbaukunst das Schiff, das der Strategie der Sieg, das der Wirtschaftskunst der Reichtum."

So hat jeder Bereich seine eigenen Ziele, die alle für etwas Nachfolgendes wichtig sind. Doch es gibt ein Ziel, ein Gutes, das von allen Menschen um seiner selbst willen begehrt wird, denn es ist der oberste Zweck, das höchste Gut. Im Namen stimmen hier wohl die meisten überein: "Glückseligkeit." Alle anderen Ziele, seien es Ehre, Lust, Verstand oder eine andere Tugend, streben wir an, weil - bzw., nur dann - wenn wir uns erhoffen, daß wir dadurch auch glücklicher werden.

Anders ausgedrückt - jeder erstrebt dasjenige Ziel, was ihn der Glückseligkeit am nächsten bringt. Am glücklichsten wird man, wenn man das tut, wozu man mit allen Facetten seiner Persönlichkeit, mit seinem ganzen Wesen steht. Nicht wir sollen uns irgendeiner beliebigen, geforderten oder erwarteten Aufgabe hingeben und auf irgendeine Weise "damit klarkommen". Sondern wir sollen das anstreben, was uns am meisten gilt.

Denn je höher uns ein Ziel steht, desto näher ist es dem letzten Ziel: dem Glück. Was die "Glückseligkeit" sein soll, darüber entzweit man sich, und eine für alle geltende Antwort kann es nicht geben. Das "Erkenne Dich selbst" des Orakels von Delphi bekommt jetzt eine ganz praktische Bedeutung, denn wie wir sehen, ist Selbsterkenntnis ein notwendiger Schritt, um glücklich zu sein.

Sich selbst tiefer und umfassender kennen schließt ein, klarer zu sehen, was im eigenen Leben wirklich wichtig ist. Was man wirklich will. Nun ist es für uns deshalb schwierig, das herauszufinden, weil wir so komplexe Wesen sind. Wir sind mehr, als wir von uns kennen (und trotzdem kennen wir uns immer besser als jeder andere). Außerdem gibt es für Menschen keine Handbücher wie für jedes technische Gerät.

Die andere Schwierigkeit liegt darin, daß jeder Einzelne sich in ständiger Wechselbeziehung mit anderen befindet, die ihm etwas beibringen, vorleben, fordern ... - und was von dem, was ich tue, kommt von mir und was von anderen? Wo bin ich ich selbst und wo mehr ein Sammelsurium anderer? Die Glückseligkeit, das, was das Individuum erstrebt, ist nicht nur eine Nadel im Heuhaufen - so scheint es - sondern der Heuhaufen ist versteckt in einem Haus in einer unbekannten Stadt in irgendeinem Land. Viel Spaß beim Suchen!

 

1.3 Erkenne dich selbst:

Sich selbst erkennen meint, mehr über sich herausfinden und Vorstellungen, die man nur übernommen hat, mit denen man sich jedoch weniger identifiziert, erkennen. Diese zwei Schwerpunkte lassen sich praktisch natürlich nie ganz klar trennen, denn die Übergänge sind fließend. Betrachten wir einmal das Wort, Selbsterkenntnis. Es bedeutet, sich zu erkennen, also über sich Wissen zu erlangen. Wissen ist das Gegenteil von Glauben.

Wo wir wissen, glauben wir nicht mehr, sondern wir sind uns sicher. Wissen bedeutet damit, sich über sich nicht zu täuschen, sich zu ent - täuschen. Sich besser kennenlernen und sich besser verstehen fügt wie bei einem Puzzle die unterschiedlichen Teile einer Person zusammen. Glück setzt dieses Eins-Sein mit sich selbst voraus. Je stärker und vollständiger dies ist, desto glücklicher ist man. Worin besteht nun dieses Eins-Sein mit sich selbst genauer?

Normalerweise wird davon gesprochen, daß man sich mit sich selbst "eins fühlt". Daß dieser gefühlsmäßige Anteil eine wichtige Rolle spielt, dürfte klar sein. Schließlich geht es um Glück und wer kann sich Glück ohne starke positive Gefühle auch nur vorstellen, geschweige denn erleben. Aber ist das Eins-Sein nur ein Gefühl?

 

1.4 Die Bausteine des Glücks:

Die Happyoligie untersuchte ein sehr markantes Beispiel: Den Bergsteiger, der in einigen hundert Metern Höhe in einer Felswand hängt. Er bereitete sich lange und intensiv auf diesen einen Aufstieg vor, der ihm alles abverlangt. Er weiß, daß er all seine Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten jetzt braucht, der kleinste Fehler kann sein Ende sein. Er hat nichts außer seinem Ziel vor Augen - und in diesem Moment hat er nur ein Ziel - den Gipfel zu erreichen. Er verschmilzt mit diesem Ziel und mit seiner Umgebung, ist vollkommen einpunktig.

Dieses Phänomen ist sehr bedeutsam. Man fand es bei Extremsportlern (z.B. Freeclimbern, Wildwasserfahrern), Künstlern, bei Kampfsportlern, Yogis und Wissenschaftlern. So verschieden die Bereiche - immer wird das Glück um so vollkommener erlebt, je wichtiger das Ziel ist und je einpunktiger es angestrebt wird.

Die einfache und doch so schwer umzusetzende Regel lautet also: Um glücklich zu sein, müssen Sie sich über Ihre Ziele im klaren sein und dafür leben. Wer Ziele klären und möglichen Schwierigkeiten begegnen will, braucht die Fähigkeit zielorientiert zu handeln. 

Wenn ein Bewohner der Sahara einen Eskimo fragt, "Was ist Schnee?", da er selber noch nie welchen gesehen hat, kann der andere versuchen zu erklären, aber selbst wenn ich meine Erlebnisse so genau wie möglich schildern würde, es bleiben meine Erfahrungen und jeder andere wird, immer und notwendig, etwas anderes erleben. Ich kann Tips geben und die allgemeine Richtung umreißen - der Rest bleibt für Sie, das ist Ihre Chance. In unserem Beispiel von dem Bergsteiger läßt es sich leicht nachvollziehen: Wenn er zu Hause geblieben wäre und nur sein Freund, der oben war, ihm davon erzählen würde, könnte er die Freude, die er empfand, weil er auch oben war, nicht erleben.

Die heute verbreiteten Vorstellungen von Glück haben wir mit denen der Antike verglichen. Glückseligkeit, sagte Aristoteles, ist das höchste Ziel jedes Menschen. Je höher uns ein Ziel ist, desto näher kommen wir der Glückseligkeit, indem wir es anstreben. Je einpunktiger wir dabei sind, desto mehr sind wir eins mit uns selbst. Wenn wir uns selbst besser kennenlernen, erkennen wir auch deutlicher, welche Ziele uns persönlich am wichtigsten sind. Dies ist an eigene Erfahrungen gebunden, die jeder nur selbst machen kann.

Betrachten wir noch einmal die exemplarische Situation von dem Bergsteiger. Er will unbedingt auf den Gipfel und verschmilzt mit diesem Ziel, ist vollkommen einpunktig. Er ist in diesem Moment eins mit sich selbst, mit seinem Tun und seiner Umgebung. Eins-Sein ist also nicht nur ein Gefühl, es schließt sein Denken und Tun mit ein. Genau diese Einheit von Ziel, handeln, um genau dieses eine zu erreichen, sich gedanklich auf das Tun konzentrieren und das starke Gefühl der Freude führen zu Flow; denn nichts anderes ist dieses Eins-Sein mit sich selbst. Denken, fühlen und handeln streben zu diesem Ziel; sie müssen schon eine gewisse Übereinstimmung haben, um das Ziel anstreben zu können. Und sie werden andererseits von diesem beeinflußt: Je näher Sie einem Ziel kommen, desto leichter wird es, alles Wichtige zu überdenken, desto mehr fühlen Sie sich hingezogen und desto leichter fällt es Ihnen weiterzumachen.

 

1.5 Die Kunst der Glückseligkeit:

Ist Glück ist nicht nur ein Gefühl. Andererseits ist es notwendig auch ein Gefühl, bzw. mit einem Gefühl verbunden. Glück ist kein intellektuelles Konzept. Das spezifische Gefühl von Glück, von glücklich sein, ist Flow. Flow heißt soviel wie Fluß oder fließen und meint den (psychischen) Zustand von Menschen in Augenblicken, wenn alles, was sie ausmacht (wie sie sich als Individuum wahrnehmen, was sie denken, fühlen und tun), harmonisch geordnet ist und sie etwas um der Sache selbst willen tun. Dann gehen sie ganz in diesem Tun auf.

Glück erfordert also, daß Sie etwas dafür tun. Es ist an das Streben nach einem Ziel gebunden. Sie kommen dem Glück auch andersherum auf die Spur: Jedesmal, wenn Sie in Ihrem Leben glücklich waren oder sind, haben Sie etwas erreicht, das Ihnen wichtig ist. Wenn Sie diese Situationen überdenken, erfahren Sie mehr darüber, was Sie glücklich macht. Legen Sie den Artikel einmal für einen Augenblick beiseite. Nehmen Sie sich einige Minuten Zeit und fragen Sie sich:

    * Wobei bin ich glücklich?
    * Wie werde ich glücklicher?

Jetzt kann es weitergehen. Glück wurde bislang als etwas dargestellt, wofür man etwas tun muß. Glück ist das oberste Ziel jedes Menschen - und das kann es ja nur sein, solange man es noch nicht erreicht hat (sonst ist es kein Ziel mehr), oder wenn man es erlangt und auf jeden Fall beibehalten will. Wie gesagt, es wurde nicht behauptet, daß es irgendein Ziel ist, sondern glücklich zu sein, ist das höchste Ziel.

 

1.6 Glückskinder habens leicht:

Anders wird es, wenn man von Einzelfällen auf ein allgemeines Prinzip (fehl)schließt. Die wesentlich wichtigeren Lebensbereiche unterliegen der Kontrolle jedes Einzelnen. Zumindest prinzipiell; wer diese Kontrolle nicht wirklich beansprucht und nutzt, vergibt sich sehr viel. Die Tragweite liegt auf der Hand, wenn z.B. jemand mehr Umgang mit Freunden haben will, aber nichts dafür unternimmt, da er denkt, daß gute Freunde sich von selber bei ihm melden. Sicher macht das Verhalten nicht glücklich. Könnte es einen psychologischen Grund geben, dennoch so zu handeln?

Gibt es keinen direkten Bezug des Tuns zu dem Ergebnis (wie bei der Erwartung, andere seien dafür zuständig, das Gewollte zu bewirken), kann man sich als "Glückskind" fühlen, wenn es sich so entwickelt - man hat Glück gehabt. Glück ist etwas, das ein guter Zufall über einen bringt. Wie angenehm kann die Überlegung sein, daß es dann doch kein reiner Zufall war, sondern daß man etwas Besonderes ist, was die anderen nicht sehen und man selbst ab und an auch nicht. Es muß ja einen Grund haben, daß es gerade mich(!) getroffen hat; andere werden nicht so verwöhnt vom Schicksal. Und wenn doch... Bei anderen ist es völlig offensichtlich: das ist nur Zufall, sicher hat es nichts mit ihnen zu tun, da braucht man sich auch nichts darauf einzubilden, könnte jedem so gehen. Werde aber ich "auserwählt" so wiegt dies viel schwerer, als wenn ich "nur" selber etwas erreiche.

Ich wollte damit folgendes verständlich machen: Es ist ein allgemeines psychologisches Prinzip, daß Menschen dazu neigen, eigene Erfolge in jedem Fall, unabhängig von den Tatsachen oder Zufall, sich selbst als Verdienst zuzuschreiben. Mißerfolge werden meist pauschal der Umwelt zugeschrieben, sie kommen von außen - auch unabhängig von einer realistischen Einschätzung. Und Erfolge anderer werden dabei oft als eigener indirekter Mißerfolg gewertet.

Ein bekanntes Beispiel dazu: Die 15jährige Tochter kommt von der Schule nach Hause, in der Klassenarbeit hat sie eine Eins geschrieben. Der stolze Vater zu seiner Frau: "Siehst du, das ist meine Tochter!" Am Nachmittag zieht seine Tochter mit ihrer Clique los, kommt spätabends bekifft zurück. Der empörte Vater: "Was hast Du bloß aus dem Kind gemacht, Frau!"

So leicht diese Zuschreibung von Erfolg und Mißerfolg auf mich und die Umwelt ist, hat sie einen entscheidenden Nachteil. Ich kann kaum selbst entscheiden und bewirken, wobei ich Erfolg habe. Und aus Fehlschlägen werde ich nur seltenst lernen. Auch wenn das oft als entlastender Vorteil angesehen wird, ändert es nichts daran - ich bin als Spielball der Laune der Natur ausgesetzt.

Und in diesem Rahmen nehme ich kaum meine Chancen wahr, glücklich zu werden durch eigene Aktionen. Bin ich unzufrieden, kann und muß ich mich mehr oder weniger darein fügen und auf Besserung warten. Wer so durchs Leben geht, hat sich sicher nie vor Augen geführt, nach welch unsicheren Regeln er die Welt einteilt.

Um glücklich zu sein, müssen Sie die Verantwortung für Ihr Handeln übernehmen, und genau herauszufinden, was Sie selber bewirken, ist oft genug nicht leicht. Aber - es führt kein Weg daran vorbei. Irgendwo las ich den Satz "Wer glücklich sein will, muß das Chaos in seinem Kopf bändigen." Die Folgen des eigenen Handelns zu kennen, gehört offensichtlich dazu. Eine kleine Geschichte soll verdeutlichen, worum es geht.

Die alten Rittersleut ... Die Ritter im Mittelalter kämpften in schwerer Rüstung, mit gepanzertem Pferd, ein den Kopf verdeckender Helm, Brustpanzer sowie Arm- und Beinschienen. Dadurch waren sie zwar geschützt, aber auch höchst unbeweglich. Wenn ein Ritter gegen einen anderen kämpfte, geboten es die Regeln, für gleiche Kampfbedingungen zu sorgen. Unter gleichen Bedingungen wählten sie dann auch die gleiche Kampfweise.

Als sie in den Kreuzzügen gegen die "Ungläubigen" zogen, zeigte sich ihre eingeschränkte Beweglichkeit als sehr nachteilig, da ihre Gegner zweimal um sie herumreiten konnten, ehe sie sich einmal drehten. Die einzige Möglichkeit - und darauf waren sie bestens eingestellt - war, das andere Heer niederzuwalzen. Die gefürchtete Angriffsformation der Kreuzritter wurde als "Eberkopf" bekannt wegen ihrer Keilform. Wenn sie in dieser Anordnung angriffen, zerstreuten sie die Gegner in alle Richtungen; oft konnten sich diese kein zweites mal sammeln und wurden vernichtet. Jeder Kreuzritter, der nicht zum richtigen Moment in die richtige Richtung stürmte, verringerte die Effektivität des ganzen Heeres erheblich.

Nun sind Sie kein Kreuzritter und Ihr Ziel ist nicht die Eroberung Jerusalems. Aber in jeder anderen Hinsicht trifft die Geschichte auch auf Sie und Ihr Leben zu: Je mehr Sie sich in unterschiedliche Richtungen verteilen, sich teils zurückhalten oder mit halber Kraft etwas angehen, desto weniger bewegen sie. Wenn Sie sich aber mit sich selbst einigen, potenzieren Sie Ihre Kräfte um ein Vielfaches.

Eins-Sein mit sich selbst erfordert Eins-Sein mit seinen Gedanken, Gefühlen und Handlungen ebenso wie mit seinen Zielen. Stellen Sie sich vor, das Schlachtfeld ist in Ihnen. Die Ritter sind dann Ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen. Nur wenn alle geschlossen in eine Richtung streben, werden sie erfolgreich sein. Je mehr ausscheren, desto waghalsiger wird das Unternehmen. Die Gegner sind die harten Fakten dieser Welt, sie schenken einem den Sieg nicht. Fast schwerer als der Kampf ist die Aufgabe, die eigene Armee zu ordnen. Doch wenn das gelingt, ergibt sich der Rest fast von allein.

 

1.7 Selbstwidersprüche oder der innere Bürgerkrieg:

Jede Unordnung in den eigenen Reihen, jede Unstimmigkeit macht Sie weniger einpunktig. Die Unstimmigkeiten zwischen Gedanken, Gefühlen und Handlungen sind Selbstwidersprüche. Vielleicht denken Sie bei dem Wort "Einpunktigkeit" an jemanden, der wie ein Komet ohne jede Pause durch´s Leben glüht, einem einzigen Ziel entgegen ohne jede Pause, ohne sich neu zu orientieren auf einer Bahn - nichts hält ihn auf, nichts und niemand anderes ist wichtig, er ist reine Energie.... Und so kann kein Mensch leben, der Maßstab wäre utopisch hoch und alles andere als erstrebenswert.

Sicher will auch niemand so leben. In Extremsituationen sollte man fähig sein, alle Reserven zu mobilisieren. Das wäre bei dem oben gezeichneten Bild die Schlacht selbst. Diese braucht aber eine lange Vorbereitung, einen langen Weg - und vielleicht kann man sie dann sogar umgehen. Auch ein Sieg, der nicht gefeiert wird, ist keiner. Und man muß auch nicht die Welt erobern, um glücklich in ihr leben zu können.

Einpunktigkeit meint also, im entscheidenden Augenblick alles für ein Ziel einzusetzen; ansonsten, sich in kleinen Dingen zu verbessern und zu vervollkommnen, nichts zu tun, was den eigenen Ansprüchen ans Leben entgegenläuft.

In diesem Zusammenhang ist die aktuelle Veränderung in der psychotherapeutischen Beratung interessant. In den USA führt der Trend weg von der psychologischen Sitzung im Sinne Freuds, hin zur sog. philosophischen Lebensberatung. Dem liegt die Erkenntnis zugrunde, daß die klassische psychologische Herangehensweise ziemlich wirkungslos ist, sie hat zwar einen relativ hohen Erkenntniswert, jedoch bietet sie nur wenig Orientierung für das Handeln des Beratenen - sie bewährte sich nicht in der Praxis.

Aber genau darum geht es. Was hat ein erwachsener Mensch davon, wenn er herausfindet, daß seine Höhenangst dadurch verursacht wurde, daß er als Kleinkind bei stürmischem Wetter nachts auf den Balkon krabbelte und sich ängstigte? Von dieser Erinnerung allein wird er Höhenangst nicht los. Mehr noch: um sie zu bewältigen, ist es nebensächlich, was sie in der Vergangenheit verursachte. Denn so oder so muß man sich seinen jetzigen Problemen als der stellen, der man jetzt ist. Dort setzt die philosophische Lebensberatung an. Die Ursachenforschung als Basis wird aufgegeben. Statt dessen zielt sie darauf ab, Widersprüche im Weltbild aufzulösen!

 

1.8 Was ist Glück:

Aristoteles sagte schon, das höchste Ziel jedes Menschen sei Glück
. Alle anderen Ziele sind so verschieden wie die Menschen, und es ist für den Einzelnen unwichtig, wie groß oder wichtig seine Vorstellungen im Vergleich mit anderen ausfallen mögen.

Jede Vorstellung von einem schönen morgen, jede Vision, jedes Ziel ist ein Platzhalter für das eine gemeinsame Überziel, glücklich zu leben. Glück ist also notwendig an Ziele oder Lebensziele eines Menschen gebunden. Es kann nicht nur ein Gefühl sein, sondern eine Lebenseinstellung. Denn nur, wer ein für sich selbst wichtiges Ziel gefunden hat und anstrebt und dabei alle Hindernisse in Kauf nimmt und weiter daran festhält, kann glücklich werden.

Wer denkt, es könnte von außen kommen, denkt, jemand oder etwas anderes könne ihn glücklich machen. Er wird warten müssen und kann nur ab und an feststellen, er hat eben "Glück" oder "Pech" gehabt. Das heißt meist nur, der Zufall bescherte ihm dieses oder jenes. Wenn sich ein Mensch aber selbst als verantwortlich und prinzipiell fähig ansieht, das, was ihm am Herzen liegt zu tun, kann er selber bewirken, daß er besser und glücklicher lebt.

Natürlich kann er auch Fehler machen oder sich irren, aber er kann auch daraus lernen und besser werden. Dann wird es der Mensch als Bestätigung erfahren, daß er direkt Einfluß nimmt auf die Ergebnisse seiner Handlungen; er kann selbst schaffen, selbst Erfolg haben, und ist nicht auf Launen des Schicksals angewiesen. Er ist kein Spielball mehr, sondern fängt an, selber zu spielen.

 

Die 33 besten Fettkiller für Frau und Mann!

Kaugummi kauen, den Kühlschrank entspecken und nach jeder Mahlzeit eine Grapefruit verdrücken. Abnehmen kann so einfach sein – gewusst wie! Dank unserer Liste mit den 33 effektivsten Fettkillern knacken Sie pro Woche bis zu ein Kilo. Ohne großen Aufwand, ganz nebenbei.

Fettfallen austricksen: Das Prinzip ist simpel: Sie tricksen die typischen Fettfallen im Alltag aus, tauschen Kalorienbomben gegen lecker-leichte Lebensmittel und setzen auf clevere Fatburner, die Ihren Stoffwechsel anheizen. Starten Sie sofort. Je mehr Tipps Sie befolgen, desto schneller haben Sie die ersten Kilos weg! 

 

Tipp 1: Finger weg von Fertigprodukten

Häufig kann man bei Fast Food gar nicht aufhören zu essen. Schuld ist das enthaltene Glutamat, ein Geschmacksverstärker, der den Appetit anregt. Versuchen Sie deshalb, möglichst oft mit frischen Zutaten selbst zu kochen. So nehmen Sie beim gleichen Gericht etwa 200 Kalorien weniger auf, weil Sie sich früher gesättigt fühlen.

 

Tipp 2: Dauerbrenner

Fettärmer geht’s nicht: Denn fürs Grillen brauchen Sie null Fett. Tun Sie es bei schönem Wetter draußen, bei schlechtem im Ofen. Eine besonders praktische Alternative bietet die Grillpfanne, bei der das Gargut nicht im eigenen Saft oder Fett schmort, sondern nur auf den Stahlrippen der Pfanne aufliegt.

 

Tipp 3: Alkohol weglassen

Das Tückische an Wein und Co. sind gar nicht mal die darin enthaltenen Kalorien. Zum Figurfeind wird Alkohol, weil er immer als Erstes abgebaut wird. Und solange der Körper ihn verarbeitet, bunkert er alles andere, zum Teil dauerhaft. Umkehrschluss: Jedes Glas Wein, das Sie NICHT trinken, beschleunigt Ihre Fettverbrennung.

 

Tipp 4: Volldampf geben

Wird Fleisch, Fisch oder Gemüse über Wasserdampf statt in heißer Butter oder Öl gegart, kann man enorm an Fett sparen, nämlich zwölf Gramm pro vermiedenem Esslöffel Öl beziehungsweise Butter. Weiteres Plus: Durch das schonende Dünsten bei niedrigen Temperaturen bleiben nahezu alle wertvollen Vitamine erhalten.

 

Tipp 5: Fett absaugen

Nein, nicht beim Chirurgen, sondern mit Küchenkrepp. Ob Fleisch, Fisch, Geflügel – was immer Sie anbraten, legen Sie es vor dem Servieren mit beiden Seiten kurz auf Küchenkrepp. Denn das saugt überschüssiges Fett restlos auf.

 

Tipp 6: Lesen Sie das klein Gedruckte

Besonders bei Snacks und Süßigkeiten lohnt sich ein Blick aufs Etikett. Wussten Sie, dass die Zutaten dort immer in der Reihenfolge der enthaltenen Menge angegeben werden? Das heißt, was ganz oben steht, macht den größten Teil der Gesamtmenge aus. Deshalb: Produkte meiden, bei denen Fett, Sahne oder Zucker an erster, zweiter oder dritter Stelle stehen oder mehrmals auftauchen. Was das Etikett außerdem verrät:

„Diät“: Zeigt nur, dass das Produkt für Diabetiker geeignet ist. Statt Zucker wird zum Beispiel bei Süßigkeiten Maltit und Inulin zugegeben. Der Fettgehalt ist gleich.

• „... Prozent weniger Fett“: Fettreduzierte Produkte sind nicht zwingend auch kalorienarm. Um den Geschmack zu garantieren, fügen die Hersteller oft einfach mehr Zucker hinzu. Die Kalorienzahl deshalb sicherheitshalber mit dem Originalprodukt vergleichen.

„Leicht“ Wird ein Käse als „leicht“ bezeichnet, darf der Fettgehalt in der Trockenmasse maximal 32,5 Prozent Fett betragen. Wirklich figurfreundlich wird Käse aber erst ab unter 30 Prozent.

 

Tipp 7: Essen unterwegs

In Restaurants und Kantinen wird oft ohne Rücksicht auf Fett und Kalorien gekocht. So enthalten diese Gerichte nach Expertenmeinung rund 20 Prozent mehr Fett als selbst zubereitete Speisen. Das summiert sich ganz ordentlich: 200 Kalorien zu viel am Tag bringen pro Jahr knapp elf Zusatzkilos auf die Hüften. Es lohnt sich also, das gesunde Lunchpaket von zuhause mitzubringen.

 

Tipp 8: Fenster auf

Neuen Studien zufolge sind Menschen, die in klimatisierten Räumen arbeiten, fülliger als diejenigen, die zum Lüften das Fenster aufreißen. Der Grund: Durch den Temperaturwechsel muss sich der Körper immer wieder an das wechselnde Klima anpassen. Das verbraucht mehr Kalorien. Auch gut: öfter mal an die frische Luft gehen.

 

Tipps 9 und 10: Schlanker Kühlschrank

Obst und Gemüse sollten den größten Raum im Kühlschrank ausfüllen. Der Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen in Brokkoli, Tomaten, Gurken, Weintrauben und so weiter ist durch nichts zu toppen. Deshalb: Rein damit!

Fettarme Milch versorgt den Körper mit lebensnotwendigem Calcium, das laut neuesten Studien die Fettverbrennung in den Zellen ankurbelt. Und das Beste ist: Den Unterschied zur Volllmilch schmeckt man kaum. Bei nur einem Viertelliter Milch pro Tag sparen Sie pro Jahr durch die fettarme Variante (mit 0,1 Prozent Fettgehalt) drei Kilo Fett. Also: Rein damit!

• Fruchtaufstrich enthält rund 40 Prozent weniger Zucker als herkömmliche Marmelade. Einziger Nachteil: Er ist nicht so lange haltbar, nämlich nur etwa zwei Wochen, während Marmelade bis zu einem Jahr aufbewahrt werden kann. Also, um Zucker einzusparen: Rein damit!

Eier liefern viele Vitalstoffe und hochwertiges Eiweiß, das der Körper optimal verwerten kann – zur Fettverbrennung und zum Aufbau von Muskelmasse. Tipp: Probieren Sie mal ein „White Omelette“ ohne Eigelb. Spart 320 Kalorien und 31 Gramm Fett. Also: Rein damit!

Meeresfisch ist dank seiner Omega-3-Fettsäuren gut für Herz und Kreislauf und kurbelt mit reichlich Eiweiß die Fettverbrennung an. Tiefgekühlte Fischfilets (natur) sind eine optimale Alternative zu frischem Fisch und halten sich einige Monate im Gefrierfach. Bei Bedarf einfach am Morgen auf einen Teller in den Kühlschrank legen, so kann er bis zum Abendessen langsam auftauen. Also: Rein damit!

Tiefkühlgemüse wie Spinat oder Erbsen sind im Gegensatz zu frischen Produkten das ganze Jahr zu bekommen. Sie werden sofort nach der Ernte schockgefrostet und enthalten sogar mehr Vitamine als zu lange oder falsch gelagerte Supermarktware. Ein toller Vitaminlieferant: Also rein damit!

Schinken versorgt Ihren Körper mit wichtigen Proteinen. Er ist schön mager und im Gegensatz zu Streichwurst kann man hier den Fettrand wegschneiden. Ein wirklich figurfreundlicher Brotbelag - also rein damit!

Tiefkühlpizza sollten Sie künftig meiden. Der Teig enthält jede Menge einfacher Kohlenhydrate, die den Abbau von Fett aus Käse, Salami oder Schinken bremsen – und so die Einlagerung in den körpereigenen Fettdepots begünstigen. Ein echter Dickmacher - raus damit!

Pommes, Kroketten und Rösti schlagen wegen der ungünstigen Kombi aus Frittierfett und Stärke aus den Kartoffeln auf dem Figurkonto gleich doppelt zu Buche. Wenn Sie aber doch mal Heißhunger auf Pommes haben, schneiden Sie lieber Kartoffeln klein, bestreichen diese mit wenig (!) gutem Olivenöl und garen sie im Backofen. Pommes und Co. sind Dickmacher, also raus damit!

Fertig-Dressing kann jeden schlanken Salat in eine Kalorienbombe verwandeln. Denn in „French“- oder „Thousand Island“-Dressing verstecken sich reichlich Fett und Zucker. Mixen Sie Ihre Salatsauce deshalb lieber selber, so wissen Sie ganz genau, was drin ist. Fertig-Dressing ist fies für die Figur, also raus damit!

Milchmixgetränke sind meist mit viel Zucker und künstlichen Aromen versehen. Die können Sie sich sparen, wenn Sie ein paar Früchte, zum Beispiel Waldbeeren, mit fettarmer Milch zu einem Shake verquirlen. Auf die Fertig-Variante besser verzichten: Raus damit!

Streichwurst (zum Beispiel Leberwurst) enthält sehr viel Fett – auch wenn man es mit bloßem Auge nicht sehen kann. Grundsätzlich gilt: Je feiner beziehungsweise streichfähiger eine Wurst ist, desto mehr Fett steckt drin. Ein Dickmacher, also raus damit!

 

Tipp 11: Immer an der Wand entlang

In den meisten Supermärkten sind die gesunden Lebensmittel an der Außenseite des Geschäftes angeordnet. Dort finden Sie Obst, Gemüse und Fisch. Industriell bearbeitete Lebensmittel, Süßigkeiten und Snacks lagern in den Regalen in der Mitte. Füllen Sie Ihren Einkaufskorb deshalb möglichst in den Randbezirken des Supermarktes auf. Gewöhnen Sie sich auch an, vor dem Shoppen eine Kleinigkeit zu essen. Studien belegen, dass bei hungrigen Einkäufern rund 50 Prozent mehr ungesunde Lebensmittel im Wagen landen.

 

Tipp 12: Natur statt Panade

Verzichten Sie auf Küchentechniken wie Panieren oder In-Mehl-Wälzen. Der Teigmantel saugt sich derart mit Fett voll, dass zum Beispiel ein Schnitzel Wiener Art doppelt so viele Kalorien hat wie ein Schnitzel natur.

 

Tipp 13: Das richtige Topping

Ertränken Sie Salat nicht in fettreicher Mayonnaise. Drei Vorschläge für lecker-leichte Alternativen:

1. Eine einfache Vinaigrette liefert pro Esslöffel drei Gramm Fett weniger als French Dressing mit viel Mayo. 2. Bereiten Sie Saucen mit wenig Öl, dafür etwas mehr Joghurt, Orangensaft oder Milch zu, so können Sie sich pro Portion rund sechs Gramm Fett gutschreiben. 3. Verwenden Sie saure Sahne statt Mayonnaise, dann dürfen Sie pro Esslöffel 17 Gramm Fett abziehen.

 

Tipp 14: Fett ja – aber nur das Nötigste

Oft kommt ein kräftiger Schuss Öl aus reiner Gewohnheit in die Pfanne oder weil man befürchtet, dass Fisch oder Fleisch sonst anbrennen könnte. Tatsache aber ist, dass Sie in einer gut erhitzten Stahlpfanne beinahe ohne Fett braten oder Crêpes backen können, erst recht in einem beschichteten Modell. Nutzen Sie deshalb zum sparsamen Portionieren eine Ölsprayflasche. Damit können Sie nur einen Hauch Öl aufsprühen, der Sie gerade mal zehn Kalorien kostet, während die übliche Portion Brat-Öl mit mindestens 120 Kalorien zu Buche schlagen würde.

 

Tipp 15: Keine XXL-Packung

Pudding, Schokolade oder Cornflakes: Alles ist mittlerweile in extragroßem Format zu bekommen. Das ist vielleicht gut für den Geldbeutel, aber schlecht für die Figur.  Denn Untersuchungen konnten zeigen, dass man aus größeren Packungen rund ein Viertel mehr snackt. Das Einzige, was hilft: die Gesamtmenge gleich nach dem Einkauf in kleine Einzelportionen abfüllen.

Tipp: Süßigkeiten im Miniformat (zum Beispiel kleine Rittersport) stillen die Naschlust, verführen aber nicht dazu, die ganze Packung aufzuessen.

 

Tipp 16: Scharfe Sachen

Thermogenese ist der bequemste Fettverbrenner: Der Körper heizt sich auf und schwitzt. Dazu brauchen Sie kein Fieber, Sie müssen nur scharf essen: Chili mit dem Wirkstoff Capsaicin, Meerrettich mit Sinigrin, Ingwer mit Gingerol, Peperin im Pfeffer – alles, was pikant ist, pusht den Stoffwechsel. Faustregel: keine Mahlzeit mehr ohne Scharfmacher!

 

Tipp 17: Koffein-Kick

Die Italiener machen’s vor – mit einem Espresso nach dem Essen. Koffein stimuliert Kreislauf und Energieverbrauch und regt so die Fettverbrennung an. Aber Vorsicht: Um Schlaflosigkeit oder Nervosität zu vermeiden, sollten Sie nicht mehr als vier Tassen Kaffee oder fünf einfache Espressi am Tag trinken, natürlich ohne Zucker!

 

Tipp 18: Wasser marsch

Drei Kilo Körperfett im Jahr weichen, wenn Sie täglich zusätzlich (!) einen halben Liter Wasser trinken (circa 1,5 bis zwei Liter sind ohnehin Pflicht). Insgesamt werden so 50 Kalorien pro Tag und 17.400 Kalorien im Jahr verbrannt. Tipp: Achten Sie auf einen hohen Calcium-Gehalt (500 Milligramm/Liter). Der Mineralstoff regt den Stoffwechsel an und lässt ein weiteres Kilo Fett schmelzen.

 

Tipp 19: Clevere Kapseln

Konjugierte Linolsäuren hemmen die Fettspeicherung (gerade am Bauch) und fördern den Muskelaufbau. Man nimmt sie mit Fleisch oder Milchprodukten auf, allerdings nur in unwirksamen Mengen von 0,3–0,4 Gramm. Ihre Fatburner-Wirkung entfalten sie ab etwa einem Gramm pro Tag. Weil man so viel Milch und Fleisch aber kaum essen kann, gibt es diese Säuren als Nahrungsergänzung in Reformhäusern oder Apotheken zum Beispiel Biovea CLA!

 

Tipp 20: Algen + Fisch = Sushi

Der Körper kann Fett nur verbrennen, wenn er alle nötigen Zutaten hat. Eine der wichtigsten ist Jod. Da Deutschland ein Jod-Mangelgebiet ist, heißt es nachhelfen – mit den Top-Lieferanten des Spurenelements: Fisch und Algen. Die perfekte Kombination aus beiden bietet Sushi. Am besten einmal pro Woche genießen!

 

Tipp 21: Rotes Fleisch

Ohne L-Carnitin geht – ähnlich wie beim Jod – gar nichts in Sachen Fettverbrennung. Denn es ist im Körper für den Abtransport von Fettsäuren zuständig. Für den Normalbedarf produziert es der Organismus selbst. Wer abnehmen möchte, sollte mehr L-Carnitin zu sich nehmen, auch weil es beim Sport den Fettabbau um bis zu 15 Prozent erhöht. Viel L-Carnitin steckt in rotem Fleisch, zum Beispiel Rind, Lamm, Ziege, Hirsch. Am besten zweimal pro Woche in den Speiseplan einbauen!

 

Tipp 22: Die Grapefruit danach

Sie steigert mit ihren Bitterstoffen die Fettverbrennung, erhöht den Energieumsatz – vor allem, wenn man sie zum richtigen Zeitpunkt zu sich nimmt: nach jeder größeren Mahlzeit. Übrigens – Sie müssen nicht die gelbe, sehr bittere Variante essen. Die pinkfarbene, etwas süßere Frucht tut es auch.

 

Tipp 23: Schlank kauen

US-Wissenschaftler haben es ausgerechnet: Wer 100-mal pro Minute Kaugummi kaut, verbrennt Elf Kalorien pro Stunde. Fünf Kilo Körpergewicht kann man im Jahr auf diese Weise verlieren – man müsste dazu jedoch acht Stunden pro Tag kauen. Aber selbst wenn man auf vier Stunden reduziert, wären es 2,5 Kilo.

 

Tipp 24: Appetitzügler

Rühren Sie täglich etwas Zimt in Ihren Joghurt (circa ein Gramm). Studien zeigten, dass dieses Gewürz den Fettstoffwechsel optimal beeinflusst: Es senkt Blutfettwerte und Blutzuckerspiegel und verhindert so Heißhungerattacken.

 

Tipp 25: Schlank schlecken

Eis ist Eis? Von wegen. Wer bei Langnese statt eines „Magnum Double Chocolate“ den Klassiker „Capri“ kauft, isst statt 348 Kalorien nur 52. Achten Sie auch auf die Herstellung: Durch zusätzliches Conchieren, ein spezielles Rührverfahren, enthalten manche Eissorten (zum Beispiel „Mövenpick Conchiertes Premium Eis“) bis zu 40 Prozent weniger Fett.

 

Tipp 26: Fleisch-Tausch

Man sieht es der Bolognese-Sauce oder den Frikadellen nicht an. Aber in dem dafür verwendeten, gemischten Hackfleisch stecken wegen des Schweinefleischanteils bis zu 30 Prozent Fett. Steigen Sie deshalb um auf so genanntes „Schabefleisch“ (vom Rind), das gerade mal sechs Prozent Fett enthält.

 

Tipp 27: Ein Hoch auf Gummibärchen

Sie gehören zu den figurfreundlichsten Süßigkeiten. Denn anders als zum Beispiel Schoko-Kekse (circa 21 Gramm Fett pro 100 Gramm) sind sie komplett fettfrei. Bei einigen Sorten (im Reformhaus) ist auch wesentlich weniger Zucker drin, da sie aus Fruchtsaft hergestellt werden.

 

Tipp 28: Frischkäse statt Butter

Gewöhnen Sie sich an, bei Aufschnitt oder Schnittkäse die Butter darunter einfach wegzulassen oder durch fettarmen Frischkäse, Senf, Tomatenmark oder Quark zu ersetzen. Wenn es gar nicht ohne geht: Butter weich werden lassen, dann lässt sie sich dünner aufs Brot streichen. Pro gespartem Teelöffel Butter wird Ihr Fettkonto um vier Gramm Fett erleichtert.

 

Tipp 29: Harzer ist hip

Der Sauermilchkäse schlägt sie alle. Er ist der fettärmste Käse (nur 0,5 Prozent) und eine echte Eiweißbombe (27 Gramm Eiweiß/100 Gramm). Zum Vergleich: Gorgonzola liefert bei 50 Prozent Fett 367 Kalorien/100 Gramm – über 250 Kalorien mehr. Tipp: Harzer als Mittagssnack zwischen zwei Scheiben Knäckebrot legen, das mit seinen vielen Ballaststoffen zudem lange satt macht.

 

Tipp 30: Obstkuchen statt Torte

Ein schlichter Bisquitboden hat kaum Fett und relativ wenige Kalorien. Wenn er nur mit frischem Obst (zum Beispiel Erdbeeren und Kiwis) belegt ist, kommen Sie bei Kaffee und Kuchen mit etwa 150 Kalorien pro 100 Gramm (statt 350 Kalorien für Sachertorte) supergünstig davon. Vorsicht: Schon eine dicke Schicht Vanillecreme darunter macht die schlanke Rechnung wieder zunichte.

 

Tipp 31: Genüsslich knabbern

Das geht gerade jetzt im Sommer praktisch kalorienfrei – mit handlichen Snacks wie Kirsch- oder Datteltomaten (19 Kalorien pro 100 Gramm), Erdbeeren (32 Kalorien pro 100 Gramm) und Weintrauben (73 Kalorien pro 100 Gramm) – im Vergleich dazu bringt zum Beispiel eine Portion M&M’s ein Vielfaches aufs Kalorienkonto (520 Kalorien pro 100 Gramm).

 

Tipp 32: Nur ein Küsschen, bitte!

Sie brauchen jetzt einfach eine süße Belohnung? Holen Sie sich einen Schokokuss. Er hat ein Drittel weniger Fett als richtige Schokolade. Zudem lässt er sich besser portionieren – nach einem ist Schluss, während bei einer Tafel die Versuchung viel größer ist, sie komplett aufzuessen.

 

Tipp 33: Kino-Feeling

Verabschieden Sie sich von Chips und satteln Sie um auf selbst gemachtes Popcorn. Das pure Korn gibt’s im Supermarkt. Sie rösten einfach eine Hand voll Körner etwa sieben Minuten in einer großen Pfanne: auf höchster Stufe, ohne Fett, dafür unter häufigem Rütteln, damit die Körner gleichmäßig heiß werden. Wenn das erste Korn poppt, Deckel drauf und vorsichtig weiter erhitzen, bis fast alle Körner gepoppt sind – fertig! Effekt: 100 Gramm haben 327 Kalorien (statt 550 Kalorien für 100 Gramm Chips). Nach Geschmack leicht salzen (kalorienneutral) oder mit wenig Staubzucker süßen.

 

Zehn Fakten über Sex laut Forschung

Wer die meisten Orgasmen hat, warum sich manche Paare magnetisch anziehen, und was gegen eine vorzeitige Ejakulation hilft, beschäftigt aktuell die Sexualforscher.

Eine erfüllte Sexualität spielt für das Lebensglück von Männern und Frauen eine entscheidende Rolle. Deshalb suchen Sexualwissenschaftler immer weiter nach den Faktoren, die dafür verantwortlich sind, dass es im Liebesleben von Mann und Frau optimal läuft. Im Fokus der Forschung der vergangenen Jahre standen dabei vor allem physiologische Vorgänge und Medikamente gegen Störungen im Sexualbereich.

So beschäftigten sich gleich mehrere Studien mit Viagra: Wissenschaftler testeten, ob die Potenzpille auch Frauen zu mehr Lust verhilft und wie gefährlich sie für die Sehkraft sein kann. Auch weitere Wirkstoffe zur Steigerung der Potenz werden bereits getestet. Einer der skurrilsten Kandidaten darunter ist Schwefelwasserstoff, der nach faulen Eiern duftet. Männlichen Ratten verhalf das übelriechende Gas zu mehr Standfestigkeit.

 

1. Männer: Mehr Muskeln, mehr Sex

Wenn weniger gut trainierte Männer neidvoll auf die strammen Muskeln ihrer Geschlechtsgenossen blicken, sollten sie sich nicht zu sehr grämen: Muskelprotze haben zwar mehr Sex, aber sie zahlen offenbar einen Preis für ihre höhere Attraktivität. US-Forscher attestieren ihnen ein geschwächtes Immunsystem. Muskeln bieten nämlich nicht nur Vorteile, erklären US-Forscher in einer Studie über den Zusammenhang von Muskelmasse, Sexleben, Kalorienaufnahme und körpereigenen Abwehrkräften. In der Summe könnten sich die Vor- und Nachteile sogar die Waage halten.

Für ihre Studie wählten die Forscher Männer im Alter von 18 bis 49 Jahren aus. Sie stellten die gesamte Muskelmasse (ohne Körperfett) sowie das Muskelvolumen von Armen und Beinen aller Teilnehmer fest. Außerdem sammelten sie Daten zum Sexleben ihrer Probanden. Die statistischen Auffälligkeiten: Je mehr Muskeln die Männer besaßen, desto mehr Sexpartner konnten sie vorweisen. Die kräftigeren Kerle waren außerdem bei ihrem ersten Mal im Schnitt jünger als die schlanken.

Die Kehrseite: Die Muskelmänner nahmen durchschnittlich mehr Kalorien auf – sie brauchen also mehr, um satt zu werden. In einer Wohlstandsgesellschaft ist das kein Problem. Unsere Vorfahren mussten aber häufig kämpfen, um genug Nahrung zu finden, sodass die bulligeren Typen womöglich öfter hungerten.

Den Wissenschaftlern stachen darüber hinaus zwei Hinweise auf geschwächte Abwehrkräfte ins Auge: Die starken Männer besaßen weniger weiße Blutkörperchen, die Krankheitserreger abwehren können, und auch weniger sogenannte „c-reaktive“ Proteine, deren Konzentration im Blut bei Entzündungen ansteigt.

 

2. Vorzeitige Ejakulation: Neue Pille nicht für jeden

Eine neue Pille für den Mann soll den vorzeitigen Samenerguss hinauszögern und damit die Zeit des Liebesspiels verlängern. Vor Kurzem kam das Medikament mit dem Wirkstoff Dapoxetin auf den Markt und weckte Hoffnungen von Männern, die ihr Stehvermögen verbessern wollen. Urologen setzen hier jedoch Schranken. „Wir verschreiben das Medikament nicht, um den Lifestyle zu verbessern“, betonte Hermann Behre, Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Andrologie (Männerkunde). Das neue Medikament gegen vorzeitige Ejakulation (Ejaculatio praecox) sei rezeptpflichtig und diene nicht dazu, das Stehvermögen beliebig zu steigern.

Das Medikament sollten nur Männer bekommen, für die durch vorzeitigen Samenerguss ein gewisser Leidensdruck bestehe. Eine Untersuchung und die Beratung durch einen Urologen seien Pflicht. Die Pille verzögert den Samenerguss, in dem sie Serotonin-Rezeptoren im Gehirn blockiert.

Rund 20 Prozent der deutschen Männer leiden an einer sexuellen Fehlfunktion, die zur frühzeitigen Ejakulation führt. Bei ihnen kommt es entweder bereits vor dem Geschlechtsverkehr oder innerhalb weniger Sekunden bis maximal eine Minute nach Beginn des Sexualakts dazu. Der Wirkstoff Dapoxetin soll diesen Zeitraum nach Angaben des Herstellers um das Drei- bis Vierfache verlängern.

Bisher setzten Mediziner herkömmliche Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer in langfristigen Therapien gegen Depressionen ein, erklärte Behre. Die Verzögerung der Ejakulation war dabei nur eine Nebenwirkung. Neu sei, dass der Wirkstoff Dapoxetin jetzt gezielt und bei Bedarf gegen vorzeitige Ejakulation verschrieben werden kann.

 

3. Partnerwahl: Magnetischer Gegenpol

„Gegensätze ziehen sich an“ und der Spruch „Gleich und gleich gesellt sich gerne“ trifft nicht zu – jedenfalls, wenn es um die Partnerwahl geht. Brasilianische Wissenschaftler haben dieses Phänomen in einer Studie mit 90 Ehepaaren und 152 nach dem Zufallsprinzip „verkuppelten“ Kontrollpaaren nachgewiesen.

Die Forscher setzten dabei ihr Augenmerk auf den sogenannten Haupthistokompatibilitätskomplex (MHC vom englischen Begriff „Major Histocompatibility Complex“). Diese Gruppe von Genen bestimmt über das individuelle Immunsystem, die Erkennung von körpereigenen und fremden Zellen und die Gewebeverträglichkeit bei Transplantationen. Einen geeigneten Partner entdeckt MHC etwa mithilfe eines anziehenden oder abstoßenden Körpergeruchs. Von den meisten weiblichen Säugetieren ist bekannt, dass sie sich Sexualpartner aussuchen, deren Immunsystem sich stark vom eigenen unterscheidet – der MHC differiert also stark.

Falls MHC keine Rolle für die Partnerwahl spielen sollte, müssten sie unter Paaren beider Gruppen ähnlich verteilt sein. Die Studie ergab aber, dass die MHCs der Verheirateten eine deutlich größere Vielfalt aufwiesen als die der Zufallspaare.

Der unbewusst gewählte genetische Unterschied zwischen den Partnern ist ein Überbleibsel der Evolution und soll gesunde Nachkommen garantieren. Außerdem trägt die Verbindung stark unterschiedlicher Immunsysteme zu einer Stärkung der körpereigenen Abwehr des Nachwuchses bei.

Die Wissenschaftler sehen im Verstehen von MHC einen wichtigen Ansatz, um Unfruchtbarkeit oder Fehlgeburten erklären zu können. So liegen etwa bei Paaren mit ähnlichen MHCs außergewöhnlich viele Jahre zwischen den Geburten ihrer Kinder. Es wäre daher möglich, dass der Körper der Frau Embryos gleich zu Beginn der Schwangerschaft immer wieder abstößt, meint die Wissenschaftlerin.

 

4. Paare: Männer sehen sich weiter um, Frauen nicht

Singles reagieren anders auf neue Bekanntschaften als fest Liierte. Das können Forscher von der Universität Indiana nach ihren Experimenten nur bestätigen. Sie schränken aber ein: Der Zusammenhang gilt nur für Frauen, die in einer Beziehung stecken. Bei Männern entdeckten sie keinen messbaren Unterschied.

Für die Studie konfrontierten Wissenschaftler ihre Probanden mit digitalen Fotos auf dem Laptop. Die 59 heterosexuellen Männer und 56 Frauen zwischen 17 bis 26 Jahren sollten 510 Fotos bewerten, die Personen ihres Geschlechts und ihrer Altersgruppe zeigten. Einmal ging es darum, ob das Foto verfälscht sei oder nicht. Ein anderes Mal sollten die Testteilnehmer die Attraktivität der angezeigten Personen bewerten. Außerdem baten die Forscher die Probanden um ihr Urteil, für wie männlich oder weiblich sie die Abgebildeten hielten. Ihre Entscheidungen sollten sie jeweils „aus dem Bauch heraus“ treffen und so schnell wie möglich per Tastaturbefehl eingeben.

Von den 56 Frauen hatten 21 zur Zeit der Tests einen Sexpartner, von den Männern 25. Die Auswertungen der Bewertungen und Reaktionszeiten ergab statistisch relevante Unterschiede unter den Frauen: Die liierten Frauen griffen einige Sekundenbruchteile schneller in die Tasten als die ungebundenen. Die Forscher interpretierten die verkürzte Reaktionszeit als Ausdruck verminderten Interesses am anderen Geschlecht. Das Ergebnis könnte eine relativ starke Bindung der Frauen an ihre Partner belegen, die möglicherweise ihre Aufmerksamkeit und ihre Wertschätzung für alternative Partner unterdrückt.

 

5. Sex: Gefühlvolle Frauen haben mehr davon

Die eigenen Gefühle und die ihrer Mitmenschen wahrzunehmen und zu kontrollieren, ist das Charakteristikum emotionaler Intelligenz. Frauen, die über diese Eigenschaften verfügen, profitieren davon offenbar auch beim Sex. Eine Studie des King’s College London zeigte: je höher der Grad der emotionalen Intelligenz, desto höher auch die Zahl der Orgasmen der Frauen. Andersherum bedeutet das aber auch: Frauen, die Emotionen weniger gut im Griff haben, leiden eher an Orgasmusstörungen, eines der häufigsten weiblichen sexuellen Probleme. Bis zu 30 Prozent der Frauen haben Schwierigkeiten damit, den Höhepunkt zu erreichen.

Die britischen Forscher schlossen 2035 weibliche Zwillinge zwischen 18 und 83 Jahren in ihre Untersuchung ein. Zwillinge sind deswegen so geeignet, weil sich an ihnen leicht genetische und Umweltfaktoren aufschlüsseln lassen. Alle Teilnehmerinnen füllten Fragebögen aus, in denen sie Auskunft über ihr Sexualverhalten gaben und Fragen zur emotionalen Intelligenz beantworteten. Die Ergebnisse zeigen, dass emotionale Intelligenz in vielen Bereichen des Lebens ein Vorteil ist – Schlafzimmer inklusive. Die Studie hilft dabei, Verhaltens- und kognitive Therapien zu entwickeln, um das Sexleben der Frauen zu verbessern, hoffen die Wissenschaftler.

Ein deutlicher Zusammenhang zeigte sich zwischen dem emotionalen Intelligenzquotienten und der Häufigkeit von Orgasmen, sowohl durch Masturbation als auch beim Sex mit einem Partner. Frauen, deren emotionale Intelligenz dem unteren Viertel entsprach, hatten dagegen ein zweifach erhöhtes Risiko unregelmäßiger Höhepunkte. Emotionale Intelligenz scheint also einen direkten Einfluss auf ein funktionierendes Sexleben von Frauen zu haben, indem sie ihre Fähigkeit beeinflusst, ihre sexuellen Erwartungen und Wünsche ihrem Partner zu vermitteln. Möglicherweise sei auch die Fähigkeit einer Frau, während dem Sex Fantasien zu entwickeln, dafür verantwortlich.

 

6. Orgasmus: Viagra für Frauen

Wenn Männer unter Erektionsproblemen leiden, gibt es die sogenannten PD-5-Hemmer, besser bekannt als Sildenafil (Viagra), Vardenafil (Levitra) und Tadalafil (Cialis) – und das bereits seit einem Jahrzehnt.
Die Wirkstoffe verbessern die Durchblutung im Penis und verhelfen damit zu mehr und längerer Standfestigkeit. Millionen Männer profitieren von diesen Medikamenten. Für Frauen mit Lust- und Orgasmusstörungen gab es bis jetzt kaum Arzneimittel. Dabei ist die Ursache für weibliche sexuelle Dysfunktion (FSD = Female Sexual Dysfunction) in vielen Fällen ebenfalls durch eine Mangeldurchblutung der Genitalien begründet – so wie Erektionsstörungen des Mannes.

Wissenschaftler des Medical College of Georgia haben sich jetzt dieses Problems angenommen und testeten im Tierversuch, wie PD-5-Hemmer auf männliche und weibliche Genitalien wirken. Dabei richteten sie ihr Augenmerk auf die Arteria pudenda interna, das Blutgefäß, das beim Mann den Penis versorgt, bei der Frau Vagina und Klitoris. Es stellte sich heraus, dass alle drei Substanzen bei männlichen und weiblichen Ratten diese Arterie entspannen und damit die Blutzufuhr in die Genitalien erhöhen. Allerdings reagierten die weiblichen Nager bereits auf eine geringe Dosis von Sildenafil. Männliche sprachen besser auf Vardenafil an.

PD-5-Hemmer können demnach für die Behandlung der FSD sinnvoll sein, wenn diese durch Mangeldurchblutung verursacht ist. Allerdings erfordere der deutliche Unterschied, wie Männer und Frauen auf die Wirkstoffe reagieren, weitere Untersuchungen, sagen die Experten.

 

7. Potenzmittel: Nebenwirkung blaue Sicht

Als Nebenwirkung von Viagra und Co. kann vorübergehend eine Sehstörung eintreten. Männer, die die Potenzpille geschluckt haben, nehmen dann die Welt oft mit einem Blaustich oder leicht verschwommen wahr. Dabei handelt es sich um eine bekannte und nur kurz anhaltende Nebenwirkung der Wirkstoffgruppe der PDE-5-Hemmer. Eine Studie an 244 Männern mit erektiler Dysfunktion hat jetzt dieses Phänomen untersucht. Das Ergebnis: Bei täglicher Einnahme über sechs Monate zeigten die Wirkstoffe Sildenafil („Viagra“) und Tadalafil („Cialis“) keine Veränderung der Netzhaut.

Für die vom Cialis-Hersteller durchgeführte Studie sollten die Probanden im Alter zwischen 30 und 65 Jahren nach dem Zufallsprinzip einen der beiden Wirkstoffe oder ein Scheinmedikament einnehmen, täglich ein halbes Jahr lang. Vor, während und nach der Studie mussten sich die Männer ausgiebigen Augenuntersuchungen unterziehen. Das Ergebnis: Zwischen Wirkstoff- und Placebogruppe gab es keine auffälligen Unterschiede bezüglich der Lichtwahrnehmung der Netzhaut, des Augeninnendrucks, der Sehstärke oder der Anatomie des Auges.

Augenärzten sollte die Wirkweise von PDE-5-Hemmern geläufig sein, und sie sollten wissen, welche ihrer Patienten zu den Potenzmitteln greifen, raten die Wissenschaftler und warnen, dass viele ältere Männer die Wirkstoffe für besseren Sex einnehmen. Sie bekommen aber gleichzeitig auch altersbedingte Augenprobleme wie Makuladegeneration oder diabetesbedingte Gefäßveränderungen. PDE-5-Hemmer, die für eine anhaltend intensive Durchblutung des Penis und damit für eine Erektion sorgen, beeinflussen aber auch die Netzhaut. Die Studie lege allerdings nahe, dass bei sachgemäßer Anwendung keine Schädigung oder medizinisch bedenkliche Beeinträchtigung der Retina zu erwarten sei.

 

8. Sexuelle Spielarten: Schon Zwölfjährige haben Oral- und Analverkehr

Immer früher machen Teenager sexuelle Erfahrungen – und zwar in vielen Ländern, etwa den USA, in England oder Deutschland. Eine Studie der Universität von Texas belegt diese Beobachtungen mit Zahlen, die die Forscher um Christine Markham in einer großen öffentlichen Schule im Südosten der USA erhoben haben. Sie unterschieden dabei zwischen vaginalem Geschlechtsverkehr, Oral- und Analsex. Bereits mit zwölf hatten zwölf Prozent der Schüler Sex. 7,9 Prozent praktizierten Oral- und 6,5 Prozent Analsex. Vier Prozent der Teenager hatten bereits Erfahrungen in allen drei Spielarten. Diese Ergebnisse alarmieren, denn Jugendliche, die Sex haben, bevor sie 14 sind, haben mit einer höheren Wahrscheinlichkeit auch später zahlreiche verschiedene Sexualpartner, konsumieren eher Alkohol und Drogen vor dem Sex und schützen sich beim Geschlechtsverkehr nicht, warnen die Wissenschaftler. Mit diesem Verhalten seien sie alle einem höheren Risiko ausgesetzt, sich mit sexuell übertragbaren Krankheiten zu infizieren oder ungewollt schwanger zu werden.

Mit ihren Befürchtungen haben die Experten recht: Ein Drittel der sexuell aktiven Schüler gab zu, in den letzten drei Monaten Vaginal- oder Analsex ohne Kondom gehabt zu haben. Ein Viertel von ihnen hatte vier oder mehr Partner. Am aktivsten waren in diesem Alter Jungen mit afroamerikanischem Hintergrund.

Im Jahr 2000 war fast die Hälfte der Amerikaner, die sich mit sexuell übertragbaren Krankheiten angesteckt hatten, zwischen 15 und 24 Jahre alt. Obwohl farbige Jugendliche nur 17 Prozent der US-Teenager ausmachen, gehören 70 Prozent der mit HIV infizierten Jugendlichen zu dieser Ethnie. Eine gängige Fehlannahme unter Heranwachsenden sei, dass durch Oral- oder Analsex keine Ansteckung mit sexuell übertragbaren Krankheiten möglich wäre, geben die Wissenschaftler zu bedenken. Doch die Infektion mit nicht viralen und viralen Krankheiten ist über alle Übertragungswege möglich, wenn keine Kondome verwendet werden.

 

9. Frauen: Männerschweiß macht heiß

Nicht umsonst haben sich bereits Kavaliere der vergangenen Jahrhunderte ein Tüchlein in die Anzugtasche gesteckt, mit dem sie vorher ihren Achselschweiß abgetupft haben. Denn Achselschweiß wirkt auf das weibliche Geschlecht erregend. Wie sexuell motivierend der Männerduft auf Frauen wirkt, haben bereits frühere Studien gezeigt. Forscher vom Monell Chemical Senses Center in Philadelphia haben nun herausgefunden, dass Frauennasen sich beim Schnuppern weder durch Deo noch Parfüm vom männlichen Originalgeruch ablenken lassen. Es sei ausgesprochen schwierig, die Duftwahrnehmung einer Frau für Körpergerüche auszuschalten, so der Kommentar der Forscher. Männernasen lassen sich dagegen leicht überrumpeln.

Für die Studie mussten die Probanden zunächst an Fläschchen mit männlichem oder weiblichem Achselschweiß schnuppern. Dann wurde ihr Riechorgan zusätzlich mit einem anderen, angenehmen Duftstoff gereizt. Normalerweise nimmt die Nase in Anwesenheit eines angenehmen und eines unangenehmen Dufts eher den angenehmen wahr – ein Prinzip, das sich die Kosmetikindustrie mit der Herstellung von Parfüms und Deodorants zunutze macht. Für Schweiß scheinen jedoch andere Regeln zu gelten. Von 32 Duftstoffen überdeckten lediglich zwei den strengen Körpergeruch, wenn es nach den Frauennasen ging. Männernasen ließen sich hingegen von 19 der 32 Duftstoffe über den Schweißgeruch hinwegtäuschen.

Frauen können Schweiß offensichtlich besser erschnuppern, und der Männerkörper erleichtert den feinen Nasen die Arbeit zusätzlich: Obwohl zwischen Männer- und Frauenschweiß kein Unterschied in der Geruchsintensität besteht, lässt sich die weibliche Ausdünstung leichter mit anderen Aromen überlagern als die von Männern. Der Schweißgeruch enthält vermutlich wichtige Informationen für die Partnerwahl, erklären die Forscher. Frühere Studien hatten bereits gezeigt, dass Partner bevorzugt werden, deren Geruchsprofil sich möglichst stark vom eigenen unterscheidet – ein biologischer Mechanismus zum Erhalt der genetischen Vielfalt.

 

10. Erektion: Schwefelwasserstoff statt Viagra

Ein übelriechendes toxisches Gas als Stütze für die männliche Liebeskraft klingt zunächst einmal nicht sehr vertrauenserweckend. Eine internationale Forschergruppe von der Universität Neapel ist allerdings überzeugt davon, in der chemischen Formel „H2S“ eine wirksame Alternative zu Potenzpillen wie Viagra entdeckt zu haben: Schwefelwasserstoff bläht die Schwellkörper im Penis auf.

Schwefelwasserstoff ­ aus dem Chemieunterricht wegen seines Geruchs nach faulen Eiern bekannt – kommt als Botenstoff im Nervensystem des Menschen und anderer Säuger vor. Zwei Enzyme stellen ihn aus dem Ausgangsstoff L-Cystein her. Menschliches Penisgewebe enthält diese beiden Enzyme im Bindegewebe und in den glatten Muskeln der Penisarterie, berichten Giuseppe Cirino und seine Kollegen. Im Labor führten die Forscher menschlichen Schwellkörpern L-Cystein beziehungsweise Schwefelwasserstoff zu. Daraufhin entspannten sich die Muskeln des Schwellkörpers, beobachteten die Forscher. Im intakten Penis würden sich in der Folge die Gefäße weiten, Blut einströmen und eine Erektion auftreten.

Die Forscher untermauerten ihre Laborergebnisse durch Versuche an Ratten. Eine Injektion sowohl von L-Cystein als auch von Schwefelwasserstoff in den Schwellkörpern der Nager förderte eine Erektion. Die vorliegende Studie belege erstmals die Mitwirkung des L-Cystein/Schwefelwasserstoff-Stoffwechsels an der Erektion des menschlichen Penis, betonten die Forscher. Sie machen jedoch keine Vorschläge, in welcher Form das stinkende Gas in der Praxis als Sexhilfe zum Einsatz kommen könnte.

 

Liebesleben - Die ganze Wahrheit über Sex!

Frauen kommen langsamer, aber öfter zum Höhepunkt als Männer. Askese macht krank und je größer der Penis ist, desto mehr Lust bereitet er. Welche der vielen Informationen über Sex sind richtig und welche falsch?

Das Thema Sex ist in den Medien ständig präsent. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen gibt es eine Menge Unwissenheit und Fehlinformationen darüber. Die Sprachlosigkeit der Paare, wenn es um Sex geht, verstärkt diesen Mangel.

Denn über die körperliche Liebe zu sprechen und Wünsche offen zu äußern, ist längst noch nicht für alle Paare normal: Nur 50 Prozent der Frauen und knapp 40 Prozent der Männer trauen sich das. Kein Wunder, dass deshalb Wunsch und Wirklichkeit oft weit auseinanderklaffen. „Schafft es ein Paar jedoch, offen miteinander zu reden, werden 70 bis 80 Prozent der Fantasien wenigstens probeweise einmal umgesetzt“

 

1.1 Ist einmal pro Woche Sex zu wenig?

„Einmal ist gut, zweimal pro Woche wäre aus gesundheitlichen Gründen besser“, urteilt Frank Sommer. Sex regt die Hormonproduktion an, verbessert die Durchblutung und wirkt positiv auf das Herz- Kreislauf-System. Auch wer keinen Partner hat, muss auf diese positiven Effekte nicht verzichten. „Masturbation erfüllt den gleichen Zweck“, erklärt der Androloge.

Rund drei Viertel aller Deutschen lieben sich laut „Durex Sexual Wellbeing Global Surveys 2007“ etwa einmal pro Woche, nur ein Viertel dreimal und mehr. Japaner kommen übrigens mit besonders wenig Sex aus – 48-mal pro Jahr werden sie sexuell aktiv. Spitzenreiter dagegen sind Griechen mit 164 Liebesakten.

 

1.2 Muss guter Sex mindestens eine Stunde dauern?

Liebesakte dauern im Film oder Roman oft Stunden. „Die Wirklichkeit sieht ganz anders aus“, berichtet Frank Sommer. Er befragte Paare für eine Studie, wie lange der Akt von der Penetration bis zum Orgasmus dauert. Dabei gaben die Männer 25 bis 27 Minuten, die Frauen 12 bis 15 Minuten an. Mit einer Stoppuhr prüften diese Paare dann die tatsächliche Dauer. Das ernüchternde Ergebnis: Es waren nur etwas mehr als drei Minuten im Durchschnitt. Ursache für die Differenz zwischen gefühlter und echter Zeitspanne könnte der Emotionsüberschwang oder vielleicht ein bisschen Selbstüberschätzung sein.

 

1.3 Welche Gründe gibt es, Sex zu haben?

In erster Linie sind selbstverständlich Leidenschaft, die Sehnsucht, ganz ineinander aufzugehen oder der Wunsch nach einem Kind die Hauptmotive für den Liebesakt. Forscher der Universität Texas fanden in einer Umfrage unter knapp 2000 Männer und Frauen heraus, dass neben diesen Beweggründen auch ganz andere ein Rolle spielen können: Ihre Studie ergab über 200 Motive für Sex – von ganz banalen wie Langeweile, Manipulation des Partners, um etwas zu erreichen, aber auch Rachsucht, Gutherzigkeit, Imponiergehabe und nicht zuletzt Spiritualität.

 

1.4 Wird Sex besser, je öfter man ihn betreibt?

Diese Frage verneint Experte Frank Sommer: „Es trifft eher umgekehrt zu – etwas seltener genossen, wird Sex besser.“ Denn zu besonders erfülltem Sex gehört immer eine Prise Spannung. Wird der Liebesakt zu häufig vollzogen, kann sich das Spiel etwas abnutzen, Fantasie und Erotik bleiben auf der Strecke. Sex sollte man deshalb nicht zur täglichen Routine werden lassen, ihn lieber inszenieren und vielleicht sogar getrennte Schlafzimmer vorziehen. Daneben sollte man sich aus gesundheitlichen Gründen – um Durchblutung und Hormonproduktion anzuregen und das Herz- Kreislauf-System zu trainieren – regelmäßig selbst befriedigen, so der Rat des Andrologen.

 

1.5 Je länger der Penis, desto größer die Lust?

„Der Umfang des Penis ist entscheidend, nicht seine Länge“, stellt Frank Sommer fest. Ein besonders kurzer Penis, der allerdings relativ dick ist, kann deshalb einer Frau größere Erfüllung schenken als ein langer dünner.

Der durchschnittliche Penis hat im erigierten Zustand einen Umfang von acht Zentimetern und ist durchschnittlich 15 Zentimeter lang. Manche sind wesentlich kürzer, einige viel länger. Von „Micropenis“ spricht man übrigens erst, wenn er unter 7,5 Zentimeter misst. Die Natur hat jedoch unter dem großen und kleinen Geschlechtsteil für Ausgleich gesorgt: Erigiert kann der kleine Penis bis zu zweieinhalbmal an Größe zulegen, der große dagegen nur wenig.

Doch abgesehen von Länge oder Umfang des Penis, die unter Männern stark differieren können – auch Frauen sind unterschiedlich gebaut. Für manche ist ein kleiner Penis ideal, für andere ein großer.

 

1.6 Kommen Frauen langsamer, aber öfter zum Orgasmus?

Die sexuellen Reaktionszyklen von Mann und Frau laufen sehr ähnlich ab: Erregungs-, Plateau-, Orgasmus- und Rückbildungsphase. Allerdings steigt die Erregungskurve von Frauen langsamer an als die von Männern – und bildet sich auch langsamer wieder zurück. „Frauen verweilen also länger auf einem hohen Erregungsniveau“, erklärt Frank Sommer. Vielleicht ist das der Grund dafür, dass viele Frauen relativ kurz hintereinander mehrere Orgasmen erleben können. Männern ist das, bis auf wenige Ausnahmen, meistens nicht möglich.

 

1.7 Gehört zum männlichen Orgasmus immer eine Ejakulation?

Die Ejakulation erfüllt die physische Funktion, den Samen auszustoßen. Der Orgasmus ist jedoch das Gefühl des Höhepunkts, das den ganzen Körper überfluten kann. „Bei den meisten Männern laufen Ejakulation und Orgasmus parallel ab“, berichtet Androloge Frank Sommer. Manchmal jedoch können sie auch zeitlich versetzt oder sogar einzeln eintreten – also Orgasmus ohne Ejakulation oder Ejakulation ohne Orgasmus.

 

1.8 Gehört der gleichzeitige Höhepunkt zur Erfüllung?

Mann und Frau sind unterschiedlich schnell erregbar und kommen damit im Prinzip nach unterschiedlich langer sexueller Stimulation zum Orgasmus. Früher galt es als hohe Kunst des Liebesakts, dass der Mann seinen Höhepunkt so lange hinauszögern kann, bis auch die Frau bereit ist. Heute finden es viele Paare schöner, den Orgasmus des anderen nicht abgelenkt vom eigenen zu erleben, um danach selber den Höhepunkt zu erreichen. „So entsteht kein Leistungsdruck und der Lustgewinn ist besonders hoch“, erklärt Frank Sommer.

 

1.9 Besitzen Frauen und Männer einen G-Punkt?

Der G-Punkt der Frau zwischen vorderer Vaginalwand und Schambein gilt als besonders intensiver Lustkatalysator. Auch Männer sollen einen durch den Anus erreichbaren ähnlichen Bereich haben, der sich auf der Höhe der Prostata befindet. „Ja, Mann und Frau verfügen über diese Zone“, bestätigt Frank Sommer. Allerdings finden die meisten Frauen die kleine, etwas raue Stelle in ihrer Vagina nicht, wie der Experte berichtet. Bei Männern ist das etwas leichter. Die gesamte Prostata ist von Erektionsnerven umgeben. „Manche Männer erleben deshalb einen Orgasmus, wenn man die Prostata stimuliert“, sagt der Sexualexperte.

 

2.0 Stresst der Mangel an Sex?

Interessante Zusammenhänge zwischen Stress und Sex brachte eine Studie der Universität Göttingen heraus: Demnach geraten Paare, die selten Sex haben, dadurch in Stress. Diesen versuchen sie durch Aktivitäten wie zusätzliche Arbeit oder Sport zu kompensieren. Dadurch entsteht ein Teufelskreis – wenig Sex bereitet also Stress und Stress bremst wiederum das Sexualleben.

Die Untersuchung mit knapp über 30 000 Männern und Frauen zeigte, dass Paare, die mindestens zweimal pro Woche Sex hatten, entspannt und frei von Stress waren und keine zusätzliche Aufgaben und Verpflichtungen übernahmen.

 

2.1 Ab wann gilt ein Samenerguss als vorzeitig?

„Männer, die nach eigener Einschätzung unter vorzeitigem Samenerguss (Ejaculatio praecox) leiden, kommen laut unserer Untersuchung nur etwa 30 Sekunden früher zum Orgasmus als andere, also nach etwa zweieinhalb Minuten“, stellt der Sexualexperte Frank Sommer klar. Allerdings bedeutet die Beobachtung nicht, dass es diese Sexualstörung gar nicht gibt. Vor allem jungen Männern oder beim ersten Sex mit einer neuen Partnerin kann es passieren, dass die Ejakulation bereits „ante portas“ also vor dem Penetrieren eintritt. Das ist allerdings sehr selten und gibt sich normalerweise mit der Zeit wieder.

 

2.2 Steigert Enthaltsamkeit die Fruchtbarkeit?

Früher rieten Ärzte Männern, die ein Kind zeugen wollten, zwischen den Liebesakten mehrere Tage verstreichen zu lassen. Die Abstinenz würde die Samenqualität verbessern und damit die Chance auf ein Kind erhöhen, war die These. Australische Wissenschaftler der Universität Sydney fanden jedoch heraus, dass die Spermienqualität dann am besten ist, wenn Männer täglich ejakulieren. Die Samen derjenigen, die nur alle drei Tage sexuell aktiv waren, wiesen dagegen Mängel auf.

Die Ursache dafür vermuten die Forscher darin, dass sich während der Enthaltsamkeit das Sperma in den Hoden ansammelt. Je länger es dort bleibt, desto eher können freie Radikale es angreifen und die DNA der Samen schädigen. „Tatsache ist allerdings auch, dass das Volumen des Ejakulats nach einigen Tagen Enthaltsamkeit am größten ist – und damit die Chance auf Konzeption steigt“, merkt Androloge Frank Sommer an.

 

2.3 Bremst die Pille die Lust?

Die hormonelle Verhütung brachte den Durchbruch, der Frauen ein selbstbestimmtes, freies Sexualleben ermöglichte. Allerdings gibt es Beobachtungen, dass vor allem höher dosierte Produkte die Libido dämpfen könnten. Eine Studie der Universität Boston ergab, dass die Präparate nicht nur die Hormonproduktion in den Eierstöcken hemmen, sondern im Gegenteil die Menge von bestimmten Eiweißstoffen erhöhen, die wiederum Sexualhormone dämpfen. Das könnte sich negativ auf die sexuelle Lust auswirken.

„Das trifft jedoch sicher nicht auf alle Produkte zu“, relativiert Experte Frank Sommer. Zum Thema Pille und Libido gibt es ganz unterschiedliche Forschungsergebnisse. Sicher ist, dass die Pille den Frauen ermöglicht, ihre Sexualität frei zu leben. Andererseits greifen die Präparate in den Hormonhaushalt ein und täuschen eine Schwangerschaft vor – das kann die sexuelle Lust sowohl steigern, als auch bremsen.

 

2.4 Macht Askese krank?

Ein erfülltes, glückliches Liebesleben kann für Körper und Seele ein echter Jungbrunnen sein. Setzt derjenige, der freiwillig auf Sex verzichtet, seine Gesundheit aufs Spiel? Dieser These steht die Tatsache entgegen, dass Nonnen und Mönche laut Statistik mindestens genauso alt werden wie Menschen, die außerhalb von Klostermauern leben.

„Die Klosterinsassen werden so alt, weil sie vor allem wenig Stress haben“, rückt Frank Sommer gerade und betont, dass Askese zwar nicht krank mache, aber auch nicht besonders die Gesundheit fördert.

 

2.5 Ab wann gilt jemand als sexsüchtig?

Von Sexsucht sprechen Experten dann, wenn es Schwierigkeiten bereitet, die eigene Sexualität und den Geschlechtstrieb zu beherrschen und sich dadurch Leidensdruck aufbaut – für einen selbst oder für andere. Rund ein halbes bis ein Prozent der Deutschen soll mit diesen Problemen kämpfen. Frank Sommer fasst zusammen: „Sexsucht ist wie Spielsucht – ist man nicht mehr in der Lage sein Sexualleben zu kontrollieren, sondern bestimmt es einen, spricht man von Sucht.“

 

2.6 Erhöht der Eisprung den Sex-Appeal?

Wissenschaftler diskutieren bereits seit Langem darüber, ob Männer den Eisprung einer Frau unbewusst wahrnehmen können. Anders als unter vielen Säugetieren gibt es für Menschen nämlich keine deutlichen äußeren Anzeichen dafür, dass eine Frau empfängnisbereit ist. Einige Forscher vermuten versteckte Signale: Die Hypothesen reichen von einer anderen Körpersprache bis zu einem besonders aufreizenden Körpergeruch an den fruchtbaren Tagen.

Eine Studie der University of New Mexico untermauert jetzt die Vermutungen der Experten. Demnach bekamen Striptease-Tänzerinnen beinahe doppelt so viel Trinkgeld von ihren Gästen kurz vor, während und nach dem Eisprung. Außerdem erhielten Kolleginnen, die die Antibaby-Pille nahmen und deshalb keinen Eisprung hatten, immer das gleiche, niedrigere Trinkgeld.

 

2.7 Passieren die meisten Seitensprünge im verflixten siebten Jahr?

Nicht im viel zitierten siebten Jahr, sondern bereits im dritten Jahr einer Beziehung steigt das Risiko fremdzugehen rapide an, besagt eine Studie der Universität Göttingen. Übrigens ahnt es der Betrogene in den meisten Fällen. Dabei sind etwa genauso viele Männer wie Frauen anfällig für einen Seitensprung. Wiederholungstäter gibt es jedoch vor allem beim starken Geschlecht: 22 Prozent der Männer hatten mehr als dreimal ihre Partnerin betrogen, unter den befragten Frauen fanden sich dagegen 15 Prozent notorische Fremdgeherinnen.

Für die Studie wurden 2600 Männer und Frauen interviewt, die bereits ein- oder mehrmals fremdgegangen waren, und knapp über 3300 Betrogene.

 

2.8 Trifft der Herzinfarkt beim Sex nur Fremdgeher?

Sex ist nicht anstrengender als einige Treppen zu steigen oder flott spazieren zu gehen – sogar die meisten Herzpatienten dürfen deshalb ohne Sorge um die Gesundheit Sex genießen, sagt das Ergebnis einer Studie der Mayo-Klinik in Rochester. Etwas riskanter wird es dagegen für Fremdgeher. Ein amouröses Abenteuer ist mit Stress verbunden, und der Leistungsdruck ist hoch. Rund 75 Prozent der plötzlichen Todesfälle beim Sex treten deshalb bei außerehelichem Geschlechtsverkehr ein, lautet das Fazit einer Langzeitstudie der Universität Bristol unter 3000 Männern. Fremdgeher mit einer Herz-Kreislauf-Schwäche sollten also vorsichtig sein. „Junge Partnerin, Seitensprung und fremde Umgebung sind die Hauptrisikofaktoren für den Herzinfarkt beim Sex,“ fasst Experte Frank Sommer zusammen.

Übrigens zeigte die Untersuchung auch, dass Männer, die in ihrer Partnerschaft mindestens zweimal pro Woche Sex haben, ein um die Hälfte niedrigeres Herzinfarktrisiko haben als diejenigen, die seltener aktiv werden.

 

2.9 Macht Sperma dick?

„Nein“, beruhigt Frank Sommer. Pro Ejakulation liefert die Flüssigkeit nur etwa fünf Kilokalorien. Die fallen nicht ins Gewicht, wenn man bedenkt, dass ein Liebesakt rund 225 Kilokalorien Energie verbraucht. Im übertragenen Sinn kann Sperma allerdings „dick“ machen – wenn die Frau schwanger wird.

 

3.0 Woher kommen die nächtlichen Erektionen?

„Dabei handelt es sich um ein unbewusstes, reflexartiges Training für die Schwellkörper im Penis – so wie Joggen im Wald für Herz und Kreislauf,“ erklärt Androloge Frank Sommer. Rund sechsmal pro Nacht treten die Erektionen auf, die mit Lustgefühlen nichts zu tun haben. Nach 35 nehmen sie in Anzahl und Dauer allerdings ab. „Das Trainingspensum für den Penis wird also kürzer und er ist nicht mehr so fit, was sich in Erektionsstörungen zeigen kann.“ Regelmäßige sexuelle Aktivität – mit oder ohne Partnerin – kann dem entgegensteuern.

 

Informationen zum Krankheitsbild "Depression"

Was ist eine „Depression“?

Depressionen im medizinischen Sinne sind echte, relativ häufige und oft schwere Erkrankungen des gesamten Menschen. Sie haben nichts mit „Missstimmung“ oder „Nicht-Gut-Drauf-Sein“ zu tun, wie sie fast jeder aus dem Alltag kennt. Depressionen beeinflussen einen Menschen in vielfacher Hinsicht. Sie verändern sein Erleben (in Form von Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit, Interessenverlust, Lustlosigkeit, Gekränktheit, Frustration), sein Denken (in Form von Katastrophenvorstellungen, negativen Verallgemeinerungen, Grübelzwang und Selbstvorwürfen), sein Verhalten (in Form sozialen Rückzugs und Inaktivität) und seine Körperfunktionen (in Form von Nervosität, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Schlafstörungen, Herzbeschwerden usw.). Eine schwere Depression kann das ganze Leben verändern, die Umwelt einbeziehen und in Extremfällen Selbstmordgedanken und –tendenzen auslösen. Etwa jeder 10. Mann und nahezu jede 4. Frau erkranken im Laufe ihres Lebens mindestens einmal an einer behandlungsbedürftigen Depression.

 

Wie entstehen Depressionen?

Man kann Depressionen als Folge einer schweren Erschöpfung betrachten, wie sie sich mit dem Bild des Nervenzusammenbruchs bzw. des Gefühls, „mit den Nerven am Ende zu sein“ beschreiben läßt. Oft haben diese Erschöpfungszustände eine längere und an Belastungen (vor allem Verlusten) reiche Vorgeschichte. Inwieweit Depressionen auch „vererblich“ oder am „Vorbild“ wichtiger Bezugspersonen „erlernbar“ sind, lässt sich nur schwer beurteilen. Eine Depression hat jedenfalls nichts mit „Verrücktheit“, „Hirnabbau“ oder einem „Verschulden“ zu tun. Häufig mangelt es dem Körper an „Botenstoffen“ (insbesondere Noradrenalin und Serotonin), die Informationen im Nervensystem übertragen. Ungünstige Denkgewohnheiten, starre Verhaltensmuster und einseitige Erwartungen der Umwelt tragen dazu bei, die Depression am Leben zu erhalten. Manchmal sind Depressionen auch Folge anderer Erkrankungen oder Nebenwirkungen eines Medikaments.

 

Was ist bei einer Depression zu tun?

Wer unter den oben genannten Beschwerden leidet, sollte sich umgehend an den Haus- oder Facharzt wenden. Denn Depressionen gehören zu den mittlerweile sehr gut zu behandelnden Krankheitsbildern. Nach Abklingen des Leidens bleibt kein Schaden oder eine Veränderung der Persönlichkeit zurück. Besonders bewährt hat sich die Kombination aus Arzneimittel- und Psychotherapie. Sie wird ergänzt durch Bewegungs- und – im Falle der „Winterdepression“ – durch Lichttherapie. Es ist wichtig, dem Arzt eventuelle Selbsttötungsgedanken anzuvertrauen. Die Umwelt ist mit der Betreuung eines depressiv Erkrankten meist überfordert, zumal hier noch Vorurteile bestehen (z.B. Depression als „Schwäche“, „Faulheit“ oder „Unwillen“). Solange man unter einer Depression leidet, sollte man sich vor grundlegenden Entscheidungen hüten (wie Heirat, Scheidung, Umzug, Kinderkriegen, Kündigung, Berufswechsel).

 

Wie helfen Antidepressiva?

Antidepressiv wirkende Medikamente normalisieren einen gestörten Stoffwechsel im Gehirn, indem sie insbesondere die bereits erwähnten Botenstoffe beeinflussen. Sie machen nicht abhängig und sind bei gesunden Menschen wirkungslos. Ihr Effekt tritt üblicherweise verzögert ein (spätestens nach zwei bis drei Wochen). Deswegen darf man ihre Einnahme nicht zu früh beenden. Die heute verfügbaren Antidepressiva wirken nicht bei allen Kranken gleich. Deshalb kann es bei unzureichendem Effekt sinnvoll sein, (nach frühestens drei bis vier Wochen!) ein Antidepressivum durch ein anderes zu ersetzen. Antidepressiva müssen ausreichend lange eingenommen werden (mindestens 6 bis 12 Monate).

 

Wie wirkt Psychotherapie?

Mittlerweile gibt es sehr viele psychotherapeutische Methoden. Bei Depressionen hat sich besonders die „kognitive Verhaltenstherapie“ bewährt, die dem Kranken zu gesünderem Wahrnehmen und Denken (und damit auch zu besserem Fühlen, Erleben und Verhalten) verhelfen kann. „Tiefenpsychologische Methoden“ versuchen, dem Patienten aus krankmachenden (inneren) Konflikten zu befreien. Die „Interpersonelle Psychotherapie“ beschäftigt sich vor allem mit den sozialen Bezügen des Patienten.

 

Wege aus der Depression!


1.1 Die Erkrankung ernst nehmen

Zögern Sie nicht, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn Sie unter einer Depression leiden. Eine Depression ist eine echte Erkrankung des gesamten Menschen und nicht bloß eine Befindlichkeitsschwankung. Sie umfasst Veränderungen

  • des Erlebens (Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit, Kränkung, Versagung, Frustration)
  • des Denkens (Katastrophenvorstellungen, negative Verallgemeinerungen)
  • des Verhaltens bzw. Antriebs (sozialer Rückzug, Inaktivität)
  • des Körpers (Nervosität, Schlafstörungen, Herzbeschwerden usw.)


Eine schwere Depression kann das ganze Leben verändern, die Umwelt einbeziehen und in Extremfällen Selbstmordgedanken und -tendenzen auslösen. Die medizinische „Depression“ ist von dem in der Umgangssprache gebräuchlichen Begriff zu unterscheiden, der unter anderem auch ein vorübergehendes Stimmungstief beschreibt.

 

1.2 Die Depression verstehen

Betrachten Sie die Depression als eine schwere Erschöpfung, wie sie sich mit dem Bild des „Nervenzusammenbruchs“ bzw. des Gefühls „mit den Nerven am Ende zu sein“ beschreiben läßt. Eine Depression hat nichts mit „Verrücktheit“, „Hirnabbau“ oder einem Verschulden zu tun. Häufig mangelt es dem Körper an „Botenstoffen“, die Informationen im Nervensystem übertragen. Manchmal erscheint die Depression sogar regelrecht „vernünftig“, wenn sie den Kranken erstarren lässt, ihn so vor weiterer Selbstschädigung (in Form krankmachenden Verhaltens) schützt und gleichzeitig der Umwelt die Hilfsbedürftigkeit verdeutlicht. Depressionen lassen sich als lang anhaltende Verlust-, Kränkungs- und Trotzreaktionen verstehen, bei denen die Gedanken um Enttäuschung, Wut und Trauer kreisen. Die Betroffenen leiden unter einem stark beeinträchtigten Selbstwertgefühl (Nichts-wert-Sein", "Nichts-Können") und sind emotional überbedürftig (nach Zuwendung, Verständnis, Liebesbeweisen und symbiotischer Nähe). Sie wagen es nicht, ihre Wünsche, Phantasien oder Erwartungen anderen Menschen auf direkte Weise mitzuteilen.

 

1.3 Sich ärztliche Hilfe gönnen

Beschreiben Sie Ihrem Haus- oder Facharzt möglichst bald alle (!) Ihre Symptome (insbesondere auch die seelischen und solche, die Tabus betreffen, wie etwa Sexualität). Scheuen Sie sich nicht, auch Selbstmordgedanken anzusprechen. Befreien Sie sich von dem Vorurteil, seelische Erkrankungen seien ein Ausdruck von Schwäche. Äußern Sie unumwunden Ihren Verdacht, wenn Sie selbst eine Depression als Ursache Ihrer Beschwerden vermuten. So gewinnen Sie wertvolle Zeit und ersparen sich unnötiges Leid, da sich Depressionen sehr gut behandeln lassen. Ihr Arzt weiß, dass Depressionen weder eine „Modeerscheinung“ sind, noch Ausdruck von Faulheit oder Unwillen. Er nimmt sie ernst und weiß, wie geschickt sie sich manchmal hinter körperlichen Symptomen verbergen können.

 

1.4 Depressionsauslöser erkennen

Auch wenn manchmal ein besonderer Schicksalsschlag als Auslöser erscheint (Verlust, Kränkung, Scheitern von Plänen und Lebensmöglichkeiten), sind viele Depressionen das Endergebnis einer langen Kette von Belastungen, bei denen der letzte Tropfen das Fass überlaufen lässt. Ungünstige Denkgewohnheiten, starre Verhaltensmuster und einseitige Erwartungen der Umwelt halten die Depression beharrlich am Leben. Depressive Menschen beklagen meist einen „Mangel“ (oft in Form von Zuwendung und echter Wertschätzung). Dieser kann von Familienangehörigen und Therapeuten nicht nachträglich in Form einer „Wiedergutmachung“ ausgeglichen werden. Soweit es eine Lösung gibt, besteht sie meist darin, das Fehlende zu betrauern und es durch eigenes (neues) Verhalten zu ersetzen. Man kann die Depression auch als eine Aufforderung verstehen, bislang ungelebte Möglichkeiten künftig zu realisieren (sich persönlich zu entfalten, unabhängiger zu werden, zu genießen usw.)

 

1.5 Hoffnung schöpfen und bewahren

Vertrauen Sie darauf, dass Ihr Leiden sehr gut zu behandeln ist, auch wenn Sie momentan alles schwarz sehen. Unzählige Menschen vor Ihnen haben Depressionen erfolgreich bewältigt.

 

1.6 Geduldig sein

Depressionen kommen und gehen selten aus heiterem Himmel. Oft haben sie eine längere Vorgeschichte und münden in ein Gefühl völligen Erschöpftseins bzw. großer Leere. So wie man einen leeren Tank allmählich auffüllt, braucht es auch bei Depressionen Zeit, bis durch Medikamente und Verlernen Kraft zehrender Verhaltensweisen wieder ausreichend Energie zur Verfügung steht. Tanken Sie Kraft aus der Erkenntnis „Langsam vorwärts zu kommen, ist besser, als gar nicht vorwärts zu kommen“.

 

1.7 Sich Entlastung gönnen

Schützen Sie sich vor eigenem und fremdem Druck. Machen Sie sich bewusst, dass depressive Menschen meist hohe Erwartungen an sich selbst richten. Oft handelt es sich um Perfektionisten, die alles 200 prozentig machen wollen und sich unter massiven Leistungsdruck stellen. Diesen Stress verstärkt die Umwelt durch passende Appelle wie „Reiß dich doch zusammen“. Verstehen Sie also Ihre seelische Erkrankung als Aufforderung, sich von krankmachenden Verhaltensmustern, Einstellungen und Stressquellen zu befreien. Akzeptieren Sie, dass Sie zur Zeit vielen Anforderungen einfach nicht mehr genügen können und erlauben Sie sich selbst ausdrücklich, depressiv zu sein (zu klagen, zu weinen usw.). Gönnen Sie sich eine vorübergehende Krankschreibung, um Kraft zu tanken und Ihren Lebensstil in Ruhe zu verbessern. Manchmal kann ein Krankenhausaufenthalt der beste Weg sein, dem inneren und äußeren Stress zu entfliehen. „Sich Entlastung gönnen“ heißt nicht, dass Sie sich ab jetzt im Bett verkriechen und rundum versorgen lassen sollten. Für den Anfang ist dies in Ordnung. Auf Dauer werden Sie aber mehr davon haben, wenn Sie sich dafür einsetzen, wieder leistungsfähiger sowie körperlich und psychisch belastbarer zu werden.

 

1.8 Sich als „depressiv“ akzeptieren

„Bekämpfen“ Sie nicht Ihre „Depressivität“ (und damit einen Teil Ihrer Person). Depressive Menschen sind oft viel zu aggressiv gegen sich selbst. Stehen Sie lieber zu Ihrer Depressivität, zumal diese für andere mitunter sehr hilfreich sein kann. Da 10 bis 15 Prozent aller Menschen mindestens einmal in ihrem Leben an einer Depression erkranken, gehört die entsprechende Veranlagung offenbar zum Menschsein.

 

1.9 Sich wertschätzen

Nehmen Sie auch die Stärken und Vorteile einer Depressivität wahr. So sind depressiv veranlagte Menschen oft sehr beharrlich und zuverlässig. Sie sind leistungsbezogen, orientieren sich an sozialen Idealen und wirken bescheiden, da sie selten offen aggressiv fordern. Sie sind sehr sensibel, warmherzig und zu tiefem Erleben fähig. Als Partner sind sie anhänglich und an Nähe interessiert. Sie überstürzen nichts, sondern überlegen vieles aus Vorsicht lieber mehrfach und detailliert. Sie sind sehr selbstkritisch und stehen zu eigener „Schuld“. Sie sind die klassischen Helfer, die nicht zögern, für andere Verantwortung zu übernehmen und sich dafür notfalls aufzuopfern. In ihren Familien und auf ihren Arbeitsstellen werden sie deshalb oft sehr geschätzt.

 

2.0 Wirkung auf andere berücksichtigen

Durch anhaltendes Klagen (aus der Sicht der anderen: „ewiges Jammern“ oder „An-Klagen“) drücken depressive Menschen ihre Aggressivität aus. Sie ist zwar gegen die Kranken selbst gerichtet, kann aber bei anderen Ungeduld und Ablehnung (Gegenaggression) hervorrufen. Die dauernden Selbstanklagen, ein gekränkt-trotziges Verhalten, der Appell zu helfen und die gleichzeitigen Misserfolge des Helfers machen den Helfer irgendwann wütend und enttäuscht. Dieser spürt durchaus die Heftigkeit seiner Gefühle, während der Depressive oft gar nichts mehr spürt. Die oft wiederholte Feststellung „Mir hilft nichts“ versteht der Helfer dann als „Auch du kannst mir nicht helfen“. Damit stellen Depressionen die  Frustrationstoleranz von Familienangehörigen, Freunden, Bekannten, Ärzten und anderen Helfern oft erheblich auf die Probe. Vielfach müssen sie den Ärger aushalten, den der Depressive eigentlich gegenüber anderen wichtigen Bezugspersonen hegt. Nicht selten werden auch Personen der Umwelt regelrecht „angesteckt“, so dass sie sich ebenfalls vorübergehend gefühlsleer, wert-, interesse- und willenlos fühlen. Wenn depressive Menschen sich anklammern, nehmen sie anderen oft die „Luft“. Um nicht zu ersticken, gehen letztere dann auf Abstand und verstärken damit die Angst des Depressiven, abgelehnt und allein gelassen zu werden. Versetzen Sie sich also im eigenen Interesse immer wieder einmal in die Person Ihrer Helfer, auch wenn Ihnen dies schwer fallen sollte.

 

2.1 Stimmungskalender führen

Depressive Menschen neigen dazu, alles schwarz zu sehen (sie verallgemeinern zu ihrem eigenen Nachteil). Selbst wenn einige Dinge im Tagesablauf klappen und für andere Personen eine Tendenz zur Besserung sichtbar wird, erlebt der Depressive weiterhin „alles als schrecklich und hoffnungslos“. In dieser Situation helfen Sie sich, wenn Sie Ihr Befinden täglich mehrfach bewerten und das Ergebnis notieren. Mit Hilfe eines solchen „Stimmungskalenders“ halten Sie sich einen Spiegel vor Augen. Er wirkt der Gefahr entgegen, dass Sie im Rückblick vieles verzerrt wahrnehmen. Gleichzeitig erleichtern Sie es Ihrem Arzt, den Behandlungseffekt zu überprüfen.

 

2.2 Aktiv werden statt abwarten

Stimmung und Verhalten beeinflussen sich gegenseitig. Sie merken es ja selbst: Aufgrund Ihrer Depression haben Sie zu nichts Lust und würden sich am liebsten irgendwo verkriechen und dort verharren. Vielleicht hoffen Sie, dass Sie wieder zupacken werden, sobald Sie sich besser fühlen. Empfehlenswerter ist das umgekehrte Vorgehen: Unternehmen Sie überhaupt etwas und lassen Sie sich davon überraschen, dass es dadurch wieder bergauf geht. Verlassen Sie also Ihr Bett und erheben Sie sich aus dem Sessel. Denn ähnlich wie Feuer und Wasser sind gesunde Aktivität und Depression kaum miteinander vereinbar. Führen Sie ergänzend zu Ihrem Stimmungs- auch einen Aktivitätenkalender. Wenn alles klappt, wird mit wachsender Aktivität auch Ihre Stimmung steigen. Beispiele für Aktivitäten sind: Spazieren gehen, Fahrradfahren, Wohnung aufräumen, im Garten arbeiten, Lesen, Freunde anrufen, sich schön anziehen, schminken usw. Stellen Sie sich eine möglichst umfangreiche Liste von gut zu bewältigenden Aktivitäten zusammen, die für Sie persönlich angenehm sind und von der Sie sich täglich anregen lassen.

 

2.3 Sich bewegen

Nutzen Sie die antidepressive Wirkung von sportlicher Bewegung. Offensichtlich setzt Sport im Körper Botenstoffe frei, die entspannen und die Stimmung verbessern. Besonders bewährt haben sich Ausdauersportarten wie Walking (schnelles Gehen), Jogging, Radfahren, Schwimmen usw. Radfahren hat den Vorteil, dass Sie sich durch Ausflüge neue Räume und so möglicherweise ein Gefühl von Freiheit erschließen. Ihr Hausarzt wird Sie gerne beraten. Sport eignet sich auch dazu, Ärger und Wut auf gesunde Art und Weise abzubauen.

 

2.4 Für sich Verantwortung übernehmen

Depressive Menschen sind oft Meister darin, anderen zu helfen und sich selbst zurückzustellen. Dabei haben sie den Anspruch, „es allen recht machen zu müssen“. Umgekehrt bzw. unbewusst erwarten sie oft das Gleiche, nämlich dass andere sich voll für sie einsetzen. Zum Leidwesen vieler Depressiver geht diese Rechnung nicht immer auf. Auch auf ihren Arzt übertragen depressive Menschen gerne die gesamte Verantwortung für ihre Heilung („Sie sind doch der Arzt“). Gerne verführen sie ihn zu der Annahme, diesen Patienten auf jeden Fall „retten“ zu können. Dementsprechend sind sie um so enttäuschter, wenn auch der Arzt „versagt“. Vermeiden Sie die drohende „Enttäuschungs-Falle“. Bauen Sie nicht ausschließlich auf fremde Hilfe, sondern tragen Sie zu Ihrer Genesung aktiv bei. Übernehmen Sie Mitverantwortung für den Heilungsprozess.

 

2.5 Gesünder denken

Manche Therapeuten gehen davon aus, dass Depressionen in besonderem Maß eine Erkrankung des „Denkens“ sind. Denn depressive Menschen neigen dazu, alles schwarz zu sehen (besonders sich selbst, die Zukunft, die Umwelt und die bisherigen eigenen Erfahrungen). Sie verallgemeinern im Übermaß („Keiner liebt mich“, „Nichts kann ich mehr“ „Alles war umsonst“). Nach dem „Alles-oder-nichts-Prinzip“ erwarten sie oft, wieder „ganz zu gesunden“. Zugleich übersehen die Betroffenen, dass sie durchaus einiges schaffen, etwa sich anzuziehen, ein Frühstück zuzubereiten und die Wohnung abzuschließen. Aber all dies gilt nichts oder wird ausgeblendet. Depressive Menschen denken sehr schematisch, haben aufdringliche „automatische Gedanken“, an denen sie grüblerisch haften. Sie leiden unter der Vorstellung, Ereignisse und Situationen durch eigenes Verhalten nicht beeinflussen zu können. Missfolge werden der eigenen Person, Erfolge dem Zufall („Alles nur Glück“) oder anderen äußerlichen Faktoren zugeordnet. Vor allem für depressive Menschen hat es sich deshalb bewährt, konsequent zu üben, wie man Sachverhalte präzise beschreibt, sinnvoll nach Ursachen forscht, Zusammenhänge herstellt und damit wirklichkeitsnah denkt. Ein entsprechendes Training bietet die kognitive Verhaltenstherapie.

 

2.6 Selbstwertprobleme (an-)erkennen

Depressive fühlen sich häufig als im Leben „zu-kurz-Gekommene“. Sie halten dieses Gefühl des „zu wenig“ auf unterschiedliche Weise am Leben (z. B. in Form des „Nichts-wert-Seins“, „Niemand-Seins“, „Nichts-könnens“). Sie erleben sich als Menschen, die dauernd um etwas kämpfen müssen, die nie etwas ohne Probleme oder gar im Überfluss besitzen, die sich nichts nehmen dürfen und denen auch nichts gegeben wird. Deshalb leiden depressive Menschen meist auch unter einem schwachen Selbstwertgefühl, das besonders auf die mit der eigenen Leistungsfähigkeit verbundene Anerkennung angewiesen ist („Ich bin, was ich leiste“). Jede Gefährdung der Leistungsfähigkeit bedroht ihr Selbstwertgefühl. Zusätzlich neigen sie dazu, sich und ihre Leistungen ständig abzuwerten. Hungrig warten sie auf Bestätigung durch andere, von deren Meinung sie sich abhängig machen. Gleichzeitig weisen sie aber die (von ihnen selbst eingeforderte) Bestätigung der Umwelt wieder misstrauisch zurück, weil sie unbewusst den Teufelskreis durchschauen.

 

2.7 Selbstbild verbessern

Lösen Sie das beschriebene Dilemma, indem Sie gezielt andere Menschen, um positive Rückmeldungen (Beobachtungen) zu Ihrer Person bitten. Bedanken Sie sich freundlich für Komplimente und verkneifen Sie sich weitere Kommentare. Befreien Sie sich von dem auf Scham beruhenden Denkautomatismus „Was werden die anderen wohl denken bzw. von mir erwarten?“ Kümmern Sie sich weniger um die anderen und mehr um sich selbst. Unterscheiden Sie zwischen Ihrem Wert als Mensch und dem Wert Ihrer Leistungen.

 

2.8 Gesund aggressiv sein

Oft sind depressiv erkrankte Menschen gegen sich selbst aggressiv, was sich zum Beispiel in Form von Kopf-, Magen-, Muskel- oder Gelenkschmerzen und im Extremfall sogar in einem Suizid ausdrücken kann. Verschließen Sie Ihre Augen nicht vor aggressiven Gedanken („Am liebsten würde ich ihn umbringen“). Gedanken und Phantasien sind harmlos und natürlich. Sie sind weder verwerflich noch machen sie den Betreffenden zum Schuldigen. Akzeptieren Sie auch Zorn und Ärger als Gefühle, die jeder Mensch haben darf. Problematisch werden solche Emotionen allenfalls, wenn sie zu unbedachten Taten führen. Allein durch aggressive Gedanken werden Sie jedenfalls noch nicht zu einem „aggressiven Menschen“. Versuchen Sie, Ihren Ärger auszudrücken, auch wenn es Ihnen schwer fällt. Ihre Umwelt wird umso bereitwilliger auf Ihre Vorstellungen eingehen, je weniger vorwurfsvoll Sie diese formulieren. Beschreiben Sie, wie es Ihnen mit bestimmten Erfahrungen geht, und verzichten Sie darauf, andere anzuklagen. Wer angeklagt ist, muss sich nämlich vorrangig um die eigene Verteidigung kümmern und wird dadurch nicht mehr auf die Idee kommen, Ihnen zu helfen.

 

2.9 Sich trennen lernen

Depressive Menschen klammern sich oft an andere. Sie haben nicht gelernt, sich zu trennen, ohne in Unsicherheit, Angst und Verzweiflung zu stürzen. In ihrem Lebenslauf fällt oft auf, wie selten sie über längere Zeit alleine gelebt haben. In Gesprächen und Begegnungen können sie mitunter nur schwer einen Schlussstrich ziehen (ihnen fällt immer noch etwas Mitteilenswertes ein). Auch von Sachen können sich viele Depressive nur schwer trennen. Es ist, als müssten sie sich an etwas klammern. Verallgemeinernd könnte man die Depression auch zu den „Abhängigkeitskrankheiten“ rechnen. Sollten Sie sich in dieser Beschreibung wiedererkennen, wird auch Ihre Heilung rascher voranschreiten, wenn Sie es schaffen, sich vermehrt auf die eigenen Beine zu stellen.

 

3.0 Lebensentscheidungen „mit freiem Kopf“ treffen

Hüten Sie sich davor, grundlegende Entscheidungen (Heirat, Umzug, Scheidung, Kinderkriegen, Kündigung, Berufswechsel) in einem Zustand schwerer Depression zu treffen oder durch andere treffen zu lassen. Wenn Sie solche Entscheidungen später bereuen, kann es sein, dass Sie noch depressiver werden. Auch für die Beteiligten ist es meist unerfreulich, wenn Sie erfahren, dass Ihre Entscheidung (Heirat, Kinderkriegen) vor allem der Selbstheilung dient.

 

3.1 Sich Psychotherapie gönnen

Eine Kombination aus medikamentöser und psychotherapeutischer Behandlung wirkt am besten gegen Depressionen. Gönnen Sie sich deshalb eine Psychotherapie, sofern Sie unter Ihrer Depression sehr leiden und deren Ende nicht abzusehen ist. Fragen Sie den Psychotherapeuten vorab, welche Erfahrungen er mit Depressionsbehandlungen hat und ob ihm diese liegen. Es ist nämlich keineswegs einfach, depressive Menschen zu behandeln, da diese viel klagen, sich und auch andere übermäßig abwerten und bevorzugt Misserfolge in den Vordergrund rücken. Auch muss ein Therapeut konstruktiv mit der Wut depressiver Patienten umgehen können, die diese mitunter auf den Therapeuten richten, obwohl sie eigentlich anderen wichtigen Bezugspersonen gilt. Gruppentherapien haben den Vorteil, dass sie Ihnen mehr als nur eine Bezugsperson (den Therapeuten) bieten. Das ist besonders wichtig, wenn Sie sehr vereinsamt sein sollten.

 

3.2 Antidepressiva vertrauen

Antidepressiv wirkende Medikamente normalisieren einen gestörten Stoffwechsel im Gehirn, indem sie so genannte Botenstoffe beeinflussen (insbesondere Noradrenalin und Serotonin). Sie machen nicht abhängig und sind bei gesunden Menschen wirkungslos. Ihr Effekt tritt üblicherweise verzögert ein (spätestens nach zwei bis drei Wochen). Deswegen darf man ihre Einnahme nicht zu früh beenden.

 

3.3 Antidepressiva richtig einnehmen

Antidepressiva brauchen einige Tage, um ihre Wirkung spürbar zu entfalten. Die heute verfügbaren Antidepressiva wirken nicht bei allen Kranken gleich. Deshalb kann es bei unzureichendem Effekt sinnvoll sein, ein Antidepressivum durch ein anderes zu ersetzen. Ähnliches gilt für den Fall, dass ein an sich wirksames Antidepressivum unangenehme Nebenwirkungen entfaltet. Erst wenn nach drei bis vier Wochen noch immer keine deutliche Besserung eingetreten ist, empfiehlt es sich, dass Sie mit Ihrem Arzt über den Wechsel des Medikaments sprechen. Sehen Sie einem solchen Schritt vertrauens- und hoffnungsvoll entgegen. Leider gibt es noch keine Tests, mit deren Hilfe man vorhersagen kann, auf welches Antidepressivum ein bestimmter Patient am besten ansprechen wird. Verändern Sie auf keinen Fall eigenhändig die Dosierung, vor allem dann nicht, wenn Ihr Befinden schwankt. Der Satz „Viel hilft viel“ gilt nicht für Medikamente. Zu viel ist hier durchweg gefährlich. Behalten Sie die Dosierung besonders dann bei, wenn Ihnen das Antidepressivum sehr gut hilft. Dies ist ein überzeugender Grund, die Behandlung fortzuführen, und keinesfalls ein Grund, sie zu beenden. Bei wiederkehrenden Depressionen kann sogar eine Dauertherapie angebracht sein. Wenn keine Nebenwirkungen zu beobachten sind, können Sie dies als Ausdruck einer erfreulich guten Arzneimittel-Verträglichkeit werten und nicht etwa als Hinweis auf mangelnde Wirksamkeit.

  

   

      

                                                                                                                                                                                 

 

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